Alfred Dunhill Championship im Leopard Creek GC (Südafrika) – Finale

Seit Donnerstag sind ja auf der European Tour bei den Alfred Dunhill Championship in Südafrika die Golfer unterwegs. Ich hatte Euch ja schon den Golfkurs vorgestellt und vom ersten Tag und zweiten Tag berichtet. Mit dabei die deutschen Golfer Dominic FoosMoritz Lampert und Maximilian Kieffer.

Am Wochenende hatten wir aus deutscher Sicht ja nur noch ein “Eisen” im “Feuer” – Maximilian Kieffer. Nachdem er am Donnerstag und Freitag hervorragende Runden spielte und ganz vorne mit dabei war, musste sich am Samstag und heute zeigen, ob er auch über 4 Turniertage mit dem Druck zurecht kommt. Am Samstag folgte nach der 69er Runde am Vortag eine 72er Runde. Aber heute war es dann so weit und warscheinlich waren es eher die Nerven als das Können, was Maximilian nach hinten warf. Auf der 2 und 3 spielte er jeweils einen Doublebogey und kam erst ab Loch 11 so richtig ins Spiel. Bis zur 15 spielter er immerhin 3 Birdies. Es schien so als wenn er zumindestens mit einer 72er Runde ins Clubhaus kommen könnte. Aber es kam leider anders an den letzten beiden Löchern spielter er dann wieder Doublebogey. Damit kam er mit 77 Schläge in Clubhaus zurück. Schade aber gerade jetzt ist es ja eher eine Lernphase für Ihn und immerhin ist er nach 4 Tagen auf den geteilten 37. Platz angekommen. Mit 286 Schlägen liegt er nur 10 Schläge hinter den auf Platz 3 angekommenen Kristoffer Broberg aus Schweden.

Aber ein anderer spielte das gesamte Feld in “Grund und Boden” – Carl Schwartzel gewinnt das Turnier mit 10 Schlägen Vorsprung vor dem Franzosen Gregory Bourdy. Er spielte am Donnerstag eine 67er Runde und ließ dann zwei mal eine 64er Runde folgen. Heute am Sonntag spielte er dann entspannt auf und kam auf eine 70er Runde Damit gewinnt er das Turnier mit insgesamt 265 Schlägen und der Franzose folgt mit 275 Schlägen auf Platz 2. Das Leaderboard findet Ihr wie immer hier.

Das 12. Loch des Leopard Creek Golf Club war an diesem Wochenende so etwas wie ein Hole-in-One-Dauerbrenner. Das erste fiel am Freitag mit Keith Horne und seinem Eisen 8 auf dem 175 Meter langen Par 3, dann wiederholte er das Kunststück am Samstag mit dem gleichen Schläger bei etwas stärkerem Wind. “Unglaublich”, so Horne selbst, “Aber ich freue mich nicht auf den nächsten Abschlag an der 12. Der Druck wird ja immer größer  – wahrscheinlich treffe ich am Sonntag nicht mal das Grün”. So schlimm war es nicht, aber mehr als ein Even Par wurde es nicht. Dafür schaffte es am Sonntag Magnus A Carlsson auf der 12, das Hole-in-One zu platzieren: “Wenn man den Ball in die Mitte dieses 12. Grüns spielt, wird er immer ins Loch rollen. Es ist eines dieser Löcher, bei denen man das Hole-in-One schaffen kann”, so der Schwede. Beide gewannen für einen BMW, den es eigentlich nur am Sonntag geben sollte. Beim Südafrikaner Keithe Horne drückten sie wegen des doppelten Erfolgs ein Auge zu. Horne beendet die Alfred Dunhill Championship als Siebter (-10) und mit neuem Auto. Insgesamt ein ziemlich gutes Wochenende aus südafrikanischer Sicht.

Auch wir waren heute mal wieder auf dem Golfplatz unterwegs ;-) Und wer uns auf Facebook “verfolgen möchte ist herzlich eingeladen.

Euer Stephan

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