Die Brombeere

Die Brombeere

Die Brombeeren (Rubus sectio Rubus) sind eine Sektion aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus. Die Sektion umfasst mehrere tausend Arten, allein in Europa wurden mehr als 2.000 Arten beschrieben,die vor allem wegen ihrer Früchte geschätzt sind. Das Wort Brombeere hat sich aus dem althochdeutschen Wort brāmberi‚ Dorngebüschbeere oder Beere des Dornstrauchs, entwickelt. Brombeeren eignen sich zum Frischverzehr, als Kuchenbelag und um Marmelade, Gelee, Sorbet, Saft, Wein und Likör zu bereiten.

OK, jetzt seit Ihr völlig verwirrt was diese Beere in einem Golfblog zu suchen hat. Aber die Erklärung ist ganz einfach. Ich suche ja immer wieder nach Golfkleidung, die nicht so “langweilig” ist und heute bin ich mit Hose und Polo in “Brombeere” auf die Runde gegangen. Das ist eine meiner Farben für den Herbst 2014 und für alle Farbblinden, dass ist kein LILA! ;-)

Aber neben der modischen Gesichtspunkte, erkennt mich so zumindestens jeder auf dem Golfplatz und wenn ich schon nicht gut spiele, dann will ich gesehen werden! Am Samstag und heute wurden mal wieder 18 Löcher gespielt und der Sonntag beglückte uns neben dem vielen Spaß auch einige Sonnenstrahlen. Damit war das Wochenende wieder ein toller Erfolg und wir hatten eine Menge Spaß. Ach noch was, wer eine tolle Regenhose in Grün sucht, der sollte tatsächlich mal bei Cross vorbei schauen. Mit dieser Hose bin ich am Samstag auf die Runde gegangen und sie sitzt super und so ganz nebenbei hat das Beinkleid auch den Regen abgehalten. Danke an alle, mit denen ich wieder mal tolle Stunden auf den Golfplatz verbringen durfte! Ab nächsten Sonntag werde ich dann Warnemünde und Wittenbeck unsicher machen – natürlich nicht alleine. Und wer weiß, vielleicht seht Ihr dann die “Brombeere”!

Euer Stephan

Golfsport News

Portugal Masters auf 54 Löcher verkürzt

Heftige Regenfälle machen den zweiten Tag des Portugal Masters zu einer nassen Angelegenheit und sorgten für eine Entscheidung der Offiziellen: Das Portugal Masters wurde auf 54 Löcher verkürzt. Am dritten Tag hatte der Führende dadurch spielfrei, denn er war einer der wenigen, der am Freitag die zweite Runde beenden konnte. Mit Scores von 63 und 61 führt der junge Franzose das Feld in Vilamoura bei 18 unter Par an.
Ein kurzer Ausflug auf den Platz wurde es für Nicolas Colsaerts. Nur zwei Löcher musste der Belgier mit dem langen Drive noch spielen, doch auf den eher schweren Schlusslöchern gelangen ihm nur zwei Pars. Nach Ergebnissen von 60 und 67 steht er bei -15 auf Rang zwei. Colsaerts wäre am ersten Tag beinahe eine 59 geglückt. Den starken Auftakt sah er auch ein wenig als Belastung an: “Es ist immer sehr schwierig, nach einem wirklich tiefen Ergebnis erneut gut zu spielen. Aber ich bin recht zufrieden, vor allem, wie ich auf den zweiten Neun gespielt habe.” Auf Rang drei folgt der Chilene Felipe Aguilar bei 14 unter Par.
Marcel Siem war der einzige Deutsche, der den Sprung in die Finalrune des mit zwei Millionen Euro dotieren Events der European Tour schaffte. Und das, obwohl Siem immer noch Probleme mit seinem kürzlich operierten Knie hat. Der Ratinger geht nach Resultaten von 67 und 68 (-7) von Platz 21 in den Schlusssonntag. Siem hatte am Samstag sechs Löcher zu bestreiten und zeigte mit drei Birdies und drei Pars eine starke Ausbeute. Portugal Masters 2014 02Für Max Kieffer (71+69/-2) und Moritz Lampert (74+73/+5) ist das Turnier hingegen vorbei. Kieffer fehlte auf dem geteilten 69. Rang zwar nur ein Schlag auf den Cut, doch auch das bedeutet: Für diese Woche gibt es kein Preisgeld.
Lampert schrieb auf Facebook: “Das war mit Sicherheit nicht das, was ich diese Woche erwartet habe. Ich hatte einfach zu viele Kurven in meinem langen Spiel. Jetzt werde ich zwei Wochen trainieren und dann geht es in den Oman und nach Dubai für die beiden letzten Turniere der Challenge Tour.”Portugal Masters 2014 01

Euer Stephan

Tiger Woods 2008 mit Caddy

Caddie – die 50% Mehr auf der Runde

Ein Caddie (amerik. Caddy) ist eine Person, die beim Golfspiel die Schlägertasche trägt und dem Spieler vor allem als Berater bei der Schlägerwahl und beim Lesen von Grüns dient. Caddies sind wichtiger Bestandteil bei Profi-Turnieren; im Breitensport sind sie (zumindest in Deutschland) kaum noch anzutreffen.Das Wort Elektro-Caddie wird gelegentlich und fälschlicherweise auch für die Elektroautos benutzt, die auf manchen Golfplätzen anzutreffen sind. Korrekt ist hierfür jedoch die Bezeichnung Cart oder Buggy. Auch Deutschlands bekanntester Golfspieler Bernhard Langer hat vor seiner Profi-Karriere als Caddie gearbeitet. Da ein Caddie die schwere Golftasche über rund 7 km tragen muss, sind Frauen als Caddie selten. Umso bekannter ist Fanny Sunesson, lange Jahre Nick Faldos Caddie.

Was sagen die Golfregeln zu diesem Thema?

Der Spieler darf sich von einem Caddie unterstützen lassen, jedoch stets nur einen Caddie zu gleicher Zeit haben. * STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-4:

Ein Spieler, der mehr als einen Caddie hat und gegen diese Regel verstößt, muss unverzüglich nach Erkennen eines Verstoßes sicherstellen, dass er für den Rest der festgesetzten Runde nicht mehr als einen Caddie zu gleicher Zeit hat; anderenfalls ist der Spieler disqualifiziert. Geht bei einem Wettspiel eine Person mit dem Spieler mit, so sollte vorab bekannt sein, ob diese Person als Caddie oder nur als Zuschauer dabei ist. Dies ist wichtig für den Austausch von Informationen, die Belehrung sein können. Ein Spieler kann jederzeit seinen Caddie wechseln. Auch dies sollte er seinen Mitspielern bekannt geben. Die anderen Spieler einer Spielergruppe haben keinen Einfluss darauf, ob ein Spieler einen Caddie hat / haben darf oder nicht. Hierbei wird vorausgesetzt, das der Caddie sich an der Golfetikette orientiert und sich nicht ungefragt in das Spiel der anderen Spieler einmischt. Ein Caddie ist nicht zu verwechseln mit einem Vorcaddie, der eine von der Spielleitung an eine bestimmte Stelle des Platzes gestellte Person ist, die den Spielern Auskunft über die Lage ihrer Bälle geben soll, weil z. B. die Landezone vom Abschlag aus nicht gut einzusehen ist.

Der Caddie trägt für den Golfer nicht nur die Tasche und kümmert sich um die Reinigung der Schläger. Nein ein guter Golfer und Caddie bilden auf dem Platz ein Team und der Golfer muss sich auch auf seinen Caddie verlassen können. Vor einiger Zeit wurde ich im Club gefragt, ob ich einen Spieler als Caddie begleite. Ich glaube das man als Caddie, auch im Amateurbereich, den Golfer unterstützen muss. Und da kann man nicht mal spontan mit auf die Runde gehen. Zumindestens dann, wenn man dem Spieler auf der Runde helfen will. Hinzu kommt, das man ja auch die Stärken und Schwächen als Caddie kennen muss und auf die Gefühlssituation des Spielers zwischen den Schlägen eingehen muss. Ich glaube ein Team bestehend aus einen guten Golfer und guten Caddie hat auf lange Sicht mehr Erfolg als ein sehr guter Golfer und ein durchschnittlicher Caddie. Wie wichtig der Caddie ist, das hat man letztes Jahr z.B. bei Stenson gesehen, der seinem Caddie noch mal einen Bonus gezahlt hatte und auch sagte, dass er es ohne seinen Caddie gar nicht geschafft hätte.

Was in einer Privatrunde immer mal wieder beim Scramble auftaucht ist ja z.B. das sich beraten bei den Putts. Und dass das tatsächlich etwas bringt, vor allem wenn man sich auf das Urteilsvermögen des anderen einläßt, das habe ich selbst schon öfter erlebt. Aber das setzt voraus, dass man den Spieler gut kennt und man als Team auf den Platz geht. Es wäre tatsächlich mal interessant, ob man auf seinem Heimatplatz anders Golf spielt, wenn man einen aktiven Caddie mit auf der Runde hat, dem man vertraut. Aber ich glaube auch, dass es nicht hilft, einfach mal nur so mitzugehen, es sei denn, man ist dann nur der Träger der Tasche!  Habt Ihr schon Erfahrungen als Caddie gesammelt? Wenn ja, dann schreibt doch einfach mal wie es war.

Aber zurück zur Frage im Banner. Ich glaube schon, das Golf auch ein Teamsport sein kann. Sei es in Sachen Caddie, als auch beim Ryder Cup, Solheim Cup und bei Mannschaftsmeisterschaften.

Euer Stephan

Golfsport News

Portugal Masters für die Deutschen ganz wichtig

Auf der European Tour stehen ab Donnerstag die Portugal Masters auf dem Programm. Seit der ersten Austragung des Portugal Masters 2007 hat jede Ausgabe auf dem Platz des Oceanico Victoria GC stattgefunden. In diesem Jahr wird es das achte Mal sein, das Fans in Vilamoura einige der besten Spieler Europas bestaunen können. Der von Arnold Plamer entworfene Kurs ist erst zehn Jahre alt und hat seit seiner Eröffnung erst ein weiteres großes Turnier veranstaltet: den World Cup 2005. Der im Süden Portugals gelegene Par-71-Kurs – für Amateure Par 72 – erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 6.591 Meter und zeichnet sich besonders durch seine vielen Fairway-Bunker aus. Da das Rough allerdings nicht sonderlich dicht ist, erwies sich der Kurs in den vergangenen Jahren immer wieder als Birdie-Wiese, die den Profis maximal bei stärkerem Wind Probelme bereitet. Immerhin: Auf den letzten beiden Löchern kommt das Wasser ins Spiel und bestraft zittrige Hände in einem engen Finale.

Das Portugal Masters ist mit zwei Millionen Euro eines der höher dotierten Turniere auf europäischem Boden. Seit der Premiere 2007 schaffen es die Veranstalter regelmäßig, große Namen ins zu dieser Jahreszeit immer noch meist sonnige Vilamoura zu locken. In diesem Jahr ist das Portugal Masters – sieht man mal von der Volvo World Matchplay Championship – das drittletzte Event vor der “Final Series”, dem Höhepunkt im Kalender der European Tour. Deswegen geht es für viele Spieler darum, ihre Position im Race to Dubai zu sichern oder zu verbessern.

Wer außerhalb der Top 110 platziert ist, wird alles daran setzen, genügend Preisgeld zu verdienen, um sich die Spielberechtigung für die nächste Saison doch noch zu sichern. Einige andere Spieler haben das Ziel, sich in den Top 60 zu halten, beziehungsweise dorthin zu verbessern, um beim lukrativen Saisonfinale, der DP World Tour Championship, dabei zu sein. Titelverteidiger David Lynn (108. im Race to Dubai) könnte einen Erfolg wie vor zwölf Monaten dringend gebrauchen. Trotz eines, wie er selbst schrieb, schmerzenden Abschluss am Sonntag in St Andrews, reist Marcel Siem mit Rückenwind an die Algarve. Zwei späte Bogeys vermasselten ihm zwar sein zweites Top-10-Ergebnis der Saison, dafür gab es aber eine sehr gute Nachricht: Sein operiertes linkes Knie hält. Der elfte Platz bei der Alfred Dunhill Links Championship garantiert ihm nahezu einen Platz beim European-Tour-Finale in Dubai und Siems bisherige Leistungen beim Portugal Masters sind auch vorzeigbar. Bei sieben Teilnahmen verpasste er nur einmal den Cut.

Marcel geht um 13.10 Uhr von Tee 10 mit Justin Walters und Thorbjørn Olesen auf die Runde.

Für Max Kieffer heißt es weiter kämpfen. Denn als 100. im Race to Dubai hat er nicht mehr viel Luft nach hinten. Zur Erinnerung: Die Top 110 sichern sich die Tour-Karte für das nächste Jahr. Eine ähnliche Vorstellung wie im vergangenen Jahr, als Kieffer 26. wurde, täte ihm sicherlich gut.

Maximilian geht um 14.00 Uhr an Tee 1 mit Soren Hansen und JB Hansen auf die Runde.

Bislang verlief Moritz Lamperts Rückkehr auf die European Tour noch nicht wie gewünscht. Nachdem der 22-Jährige den Wiederaufstieg in Aserbaidschan perfekt gemacht hatte, spielte er fünf Turniere in Liga eins. Den einzigen Cut hat er in Dänemark geschafft (T45). Im Gegensatz zu Kieffer hat er aber eben schon seine Spielberechtigung für die nächste Saison in der Tasche. Großen Druck braucht er sich bei seinem Portugal-Masters-Debüt also nicht machen.

Moritz geht um 12.40 Uhr von Tee 10 mit Joao Carlota (AM) und Richard Bland los.

Was speziell Maxi und Marcel treiben, da halte ich Euch gerne auf dem Laufenden! Also Daumen drücken ist angesagt! ;-) Das Wetter könnte den Jungs einen Strich durch die Rechnung machen.

Euer Stephan

Golferklatsch

Die Regenzeit kommt

So langsam neigt sich in unseren Breitengraden die Golfsaison dem Ende zu. Aber irgendwie will man es Jahr für Jahr nicht wahr haben. Also mir geht es zumindestens so und deshalb mache ich mir Gedanken, wie man trotz Kälte und Regen, weiterhin mit Spaß dabei sein kann.

OK die erste Variante wäre “Flucht” in wärmere Ecken dieser “Kugel”. Aber man hat ja auch noch ein Leben neben dem Golfsport! Also muss die Ausrüstung angepasst werden. Wenn man so wie ich bei der Regenbekleidung schaut, dann ist fast alles schwarz, grau oder dunkelblau. Aber das hebt bei Regenwetter nicht unbedingt die Stimmung. Aber der eine oder andere Hersteller denkt so wie ich und bringt Farbe in die Regenbekleidung für Herren. Das ist ja schon mal etwas und auch was das Thema Schutz von Bag und Schläger betrifft, muss man nicht unbedingt auch “Klarsichtfolie” zurückgreifen. Wobei hier neben der Dichtheit die Funktionalität im Vordergrund stehen sollte. Es gibt gute Cover für Bags, die sich für Trolleybags und Tragebags eignen. Ich habe so eins, in schwarz, sei längerem im Einsatz und bin sehr zufrieden damit!

Auch bei den Tüchern tut sich einiges. Denn der Schlägergriff sollte immer trocken sein. Es gibt Tücher die auf der Außenseite wasserdicht und innen mit Frottee ausgestattet sind. Das sollte man auf jeden Fall bei der nächsten Runde dabei haben.
Aber noch mal zurück zur Kleidung. Neben dem Regenanzug sollte man auch an das richtige Cap oder besser den Regenhut denken. Denn es wäre echt doof, wenn beim Rückschwung die Regentropfen ins Auge laufen. Auch beim Handschuh sollte man nicht sparen, oder besser gleich 2 oder 3 für die Runde dabei haben. Denn was bringt es, wenn das Eisen weiter als der Ball fliegt. Grip ist bei Regen und Kälte das A und O. Ein Regenschirm und Halter am Trolley ist ja selbstverständlich und kann auch im Sommer bei heißen Tagen gut sein. Als letztes stellt sich die Frage des Schuhwerks. Und gerade für die nächsten Monate sollte man bei den Schuhen keine Kompromisse eingehen. Die müssen super passen und sollten auch über längere Zeit wasserdicht sein! Leider macht man erst bei Regen die Erfahrung ob die Schuhe auch dicht sind! ;-)

Wer eine farbige Regenhose sucht, der sollte sich mal die Sachen von Cross anschauen. Hier ein Link zur Hose. Mit den richtigen Klamotten seit Ihr auch für den Regen gerüstet und wer gute Erfahrungen mit Produkten in dieser Richtung gemacht hat, der kann diese einfach hier im Kommentar posten.

Euer Stephan