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Ostseegolfen 2014 – Wittenbeck Eikhof

Ich hatte Euch ja bereits von unserer ersten Station der “Ostsee” Golfreise in Warnemünde berichtet und Euch auch schon auf das vorbereitet, was in Wittenbeck so los ist. Am Montag machten wir uns dann bei starken Wind auf die 18 Lochrunde in Wittenbeck auf den Eikhof Kurs. Erste Überraschung waren die Zugaben, die wir am Counter bekamen. Jeder bekam eine kleine Tüte mit Rundenverpflegung und ein Birdiebook. Das wir das Book tatsächlich benötigten, dass wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Der Kurs ist sehr wellig und immer wieder kommt Wasser ins Spiel. Das fängt schon an der 1 an. Das Loch des Par 5 (476 Meter von Gelb) liegt gut geschützt hinter einem großen Wasserhindernis. Aber das Wasserhindernis begleitet den Spieler schon vom Abschlag. Immer schön auf der rechten Seite parallel zum Fairway geht ein kleiner Bach lang. Auf der 2, einem Par 3 über 153 Meter spielt der häufige Nordwestwind eine Rolle. Hier kommt es auf die richtige Schlägerwahl an. Auf der 3, einem Par 4 über 358 Meter findet man zum Glück kein Wasser und wenige Bunker vor. Hier kann man mal offensiv an die Sache ran gehen. Danach folgt das nächste Par 3 über 130 Meter an der 4. Und schon wieder kommt Wasser ins Spiel. Wenn man mit einem Bogey zufrieden ist, dann spielt man hier die rechte Seite des Grüns an. Alle anderen müssen wohl über das Wasser, direkt die Fahne anspielen. Die 5 ist das nächste Par 4 mit einer Länge von 391 Meter. Hier kommt ca. 60 Meter vor dem Grün wieder Wasser ins Spiel. Aber mit einer eher defensiven Spielweise kommt man hier gut weiter. Wenn man den Platz nicht kennt und das Birdiebook nicht benutzt, wird man überrascht sein, dass auf einmal wieder Wasser ins Spiel kommt. Die 6 und 7 werden auf der linken Seite von Wasserhindernissen “begleitet”. Darauf könnte ich als Linkshänder echt verzichten. An der 8 einem Par 3 über 123 Meterkommt wieder Wasser ins Spiel. Spätestens hier wird einem klar, das der Designer sich gerne mit Wasserhindernissen beschäftigt. Neben den toll gepflegten Bunker, spielen die Wasserhindernisse auf diesen Platz eine große Rolle. Die Front Nine beschließt ein Par 5 über 445 Meter und natürlich gibt es auch hier auf den letzten 140 Meter viel Wasser. Hinzu kommen insgesamt 8 Bunker schön verteilt auf dem Fairway und ums Grün. Das Grün muss man präzise anspielen, denn links und hinten sind Bunker und auf der rechten Seite ist das Wasser.

Der starke Wind begleitete uns natürlich auch auf den Back Nine. Aber die Sonne entschädigte uns für die Brise und schließlich waren wir ja in der Nähe der Ostsee unterwegs. An der 10, einem Par 4 über 366 Meter sollte man sich auf den ersten 220 Meter eher Rechts halten, denn auf der linken Seite kommt mal wieder Wasser ins Spiel. Man hat zwar eine Chance mit den zweiten Schlag aufs Grün zu kommen, aber wehe man trifft den Ball nicht richtig. Dann rufen alle 4 Bunker ganz laut: “HIER!”  Auf der 11 sucht man vergebens “Feuchtgebiete”. Auf dem Par 4 über 358 kann man mal wieder etwas offensiver an die Sache ran gehen. Aber auch auf diesem Loch gibt es ein Highlight. 219 bis 236 Meter hinter dem Abschlag befindet sich ein zentral gelegener Bunker. Dieser trennt das Fairway in zwei Teil. Das Grün dieser Bahn kann man direkt von vorm anspielen, da die Grünbunker nur die rechte und linke Seite schützen. Das nächste Par 5, die 12, wird wieder knifflig. Die ersten 380 Meter, der 470 Meter langen Loch sind lösbar. Aber dann folgt ein 70 Meter langes Wasserhindernis, was direkt am Grün endet. Aber der Designer war so fair, das man auch Links das Wasser umspielen kann. Aber wer will das schon, wir Kerle auf jeden Fall nicht ;-) Also ran ans Wasser und dann gezielt mit dem Wedge “tot” an die Fahne. Die 13 gönnt uns Spieler mal wieder eine Erholungspause. Auf diesem Par 4 über 318 Meter suchen wir Wasser vergebens. Außerdem führt das Fairway geradewegs zum Grün. Dieses liegt aber auf einer Anhöhe und damit wird das Loch zum Schluß doch wieder spannend. Denn ums Grün herum warten 5 Bunker und direkt hinter dem Grün sind die Nachbargrundstücke durch Zäune geschützt. Das Par 3 an der 14 glänzt durch Länge. Immerhin sind es 189 Meter bis Mitte Grün. Wenn der Ball zu kurz bleibt, dann warten zwei große Bunker vor dem Grün auf den Ball. Auch hier liegt was Grün wieder etwas über dem Fairway. Gerade wenn man sich an die Feuchtfreiezone gewöhnt hat, kommt genau diese wieder ins Spiel. An der Bahn 15 über 484 Meter begleitete uns auf der rechten Seite wieder ein Wasserhindernis und das Grün wird von diesem Hindernis geschützt. Also hier muss man wieder mit Köpfchen spielen. An der 16 kommt das Wasser am Abschlag eigentlich nicht wirklich ins Spiel. Somit kann man sich wieder auf gerade, lange Schläge konzentrieren und dann hat man das Grün, was 369 Meter vom Abschlag entfernt liegt, vor sich. Dieses Par 4 ist wie fast jede Bahn sehr wellig und man muss sich bei vielen Schlägen auch auf “schlechte” Lagen oder “bescheidenen Stand” einrichten. Das vorletzte Loch ist das einfachste Loch auf der Runde. Die 17, einem Par 3 ist 155 Meter lang und wer sich eher Rechts hält, kann hier Par oder Bogey spielen. Jetzt hat man schon viele Meter in den Füßen und dann kommt die 18 als toller Abschluß. Das Par 4 über 385 Meter ist wieder wellig und auf der linken Seite begleitet uns wieder Wasser. Aber das Fairway ist so breit, dass man schon mal angreifen kann. Voraussetzung die Kraft und Konzentration hat man dafür noch.

Danach liegt ein toller Platz hinter uns und damit Ihr noch einen besseren Eindruck bekommt, folgt wie gewohnt mein Videozusammenschnitt für Euch. Also wer an der Ostsee in Sachen Golf unterwegs ist, der sollte Wittenbeck unbedingt mitnehmen. So ganz nebenbei ist das Essen im Club lecker und die Menschen, die hier arbeiten waren sehr freundlich zu uns. Alles in allem lag ein toller, anstrengender und regenfreier Tag hinter uns! Puhhhh!

Euer Stephan

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Ostseegolfen 2014 – Wittenbeck Impressionen

Von unserer ersten Runde in Warnemünde hatte ich ja bereits geschrieben. Bevor ich einen weiteren Beitrag schreibe hier erst einmal ein paar Impressionen zum Resort in Wittenbeck per Video.

Genauere Infos und weitere Videos & Bilder zum 18 Loch Meisterschaftsplatz und zum 9 Loch Kurzplatz folgen dann noch! Bis dahin stöbert doch einfach mal in meinem Blog rum.

Euer Stephan

Warnemuende_Banner

Ostseegolfen 2014 – Warnemünde

WP_20141019_008Am Sonntag Morgen machten wir uns von Brandenburg in Richung Warnemünde auf. Dort erwarteten uns Freunde mit denen wir eine gepflegte 18 Loch Runde Golf in Warnemünde drehen wollten. Das Wetter zeigte sich für den Oktober 2014 von seiner schönen Seite und ich hatte für unsere Warnemünder Freunde ein ganz besonderes Outfit angelegt. Frei nach dem Motto:

Wenn ich schon nicht durch mein tolles Spiel auffalle, dann wenigstens durch das Outfit!

Ich wurde auch sofort als “Mädchen” akzeptiert, durfte aber leider nicht von Rot abschlagen. Aber wo genau haben wir gespielt? Das könnt ihr in den folgenden Video sehen. Bei Sonnenschein starteten wir drei Herren vor den Damen, obwohl das eigentlich unlogisch ist. Denn wer schlägt denn immer mal wieder ins Rough, natürlich wir Kerle! Mein persönliches Spiel ließ sehr zu wünschen übrig, aber trotzdem hatten wir 3 Herren viel Spaß. Unser Damen dachten irgendwann, dass wir Kerle uns in die Haare bekommen haben. Denn nach fast jedem Abschlag trennten sich die Wege. Ich wanderte meistens an den linken Rand der Spielbahn (Linkshänder), während die beiden anderen sich die Mitte und Rechts teilten. Aber wir kamen uns auf dem Grün immer wieder näher! ;-) WP_20141019_009Nach tollen Stunden genossen wir dann gemeinsam noch die Küche im Clubhaus und unterm Strich kann ich Golf in Warnemünde jeden empfehlen, der mit seinem Bag auf dem Weg in Richtung Ostsee ist. Der Platz ist in einem guten Zustand und die 18 gespielten Grüns (insgesamt sind es 27) machten einen sehr guten Eindruck. Immer mal wieder findet man wellige Fairways vor und auch an Bäumen, die immer im Weg stehen, oder Wasserhindernisse wurde nicht gespart. Auch der eine oder andere Bunker wurde von uns gerne angespielt.

So und jetzt gibt es noch einen kleinen Einblick in unsere Spielkunst! ;-) Viel Spaß dabei! Hier geht es zum zweiten Teil.

Euer Stephan

Golferklatsch

Im Netz zum Thema Training gefunden

Immer wieder gibt es was tolles im Netz. Auch wenn es um den Golfsport geht. Heute möchte ich Euch zwei Links vorstellen, die in Sachen Training vielleicht den einen oder anderen helfen könnten. Der erste Link ist von Golf Routines, den Machern von Vice. Hier kann man sich unter Golfroutines.com kostenlos anmelden und erhält in 9 Einheiten Tipps und Ideen zum Spiel. O-Ton der Anbieter:

Golf Routines kann von jedem Spieler jeder Spielstärke genutzt werden. Natürlich gibt es einige Übungen, die für einen erfahrenen Golfer etwas grundlegenderer Art sind oder solche, die für einen Spieler mit einer höheren Vorgabe eher schwierig erscheinen. Trotzdem können Spieler jeder Spielstärke von den Golf Routines profitieren! Für Spieler mit einem niedrigen Handicap ist es sogar oftmals sehr hilfreich, um sich noch einmal auf die Basics zu konzentrieren. Weniger erfahrene Spieler profitieren von anspruchsvolleren Übungen, wobei sie sehen, wo sie stehen und wo weiterhin Trainingsbedarf besteht. Darüber hinaus ist es dir selbst überlassen, ob du eine Übung für dich anspruchsvoller oder weniger anspruchsvoll gestaltest. Das kannst du durch externe Faktoren wie beispielsweise über die Ball-Lage steuern. Wichtig dabei ist, dass du die Übungen konsequent und konzentriert durchgeführst. Das ist ausschlaggebend, damit du dir selbst richtiges Feedback geben kannst, um damit einen maximalen Trainingserfolg zu erreichen.

Das tolle an diesen Tipps ist, das man diese schön zusammenfalten kann (Faltanleitung inkl.) und dann immer mit sich rum schleppen kann. Ich werde mir das mal genauer anschauen und Euch dann berichten.

Der zweite Link “hört auf”: 19 Dinge, die zufällig fantastische Trainingshilfen sein können! Die 19 random thinks thate make fantastic training aids sollte man sich unbedingt mal anschauen und ich verspreche Euch, dafür müsst Ihr nicht mal Geld ausgeben, denn fast alles findet man im eigenen Haushalt! Die Bilder veranschaulichen die Methode eindeutig. Da ist bestimmt auch was für den einen oder anderen was dabei. Ich fand sie zum Teil sehr einleuchtend, aber natürlich übernehme ich keine Haftung, wenn Ihr Euch an der Klorolle aufhängt! ;-) Aber schaut selbst!

So und hier noch ein Video von einem netten “Garten” – der Traum jedes Golfers!

Euer Stephan

PS. Wenn Ihr Tipps habt, dann immer her damit!

Hole-in-one

Wie viele Schläge habe ich an den Löchern vor

Vorgabe errechnenImmer wieder höre ich die Gespräche auf den Clubhausterrassen. “Sage mir mal wie viele Schläge habe ich den vor?” Beim Golf gibt es ja die Netto Wertung nach Stableford. Das ermöglicht ein vergleichbares Spiel, egal was für ein HCP man besitzt. Aber jetzt machen wir mal “Nägel mit Köpfen” und klären das Mysterium um die Striche auf der Scorecard auf.

Nehmen wir mal an, wir haben ein HCP von -8,6 und wollen von Gelb spielen

Dann ist die Vorgabe laut der Liste hier auf dem Bild, die in jedem Clubhaus aushängt, 8. Das heißt im Klartext, dass man auf den Löchern mit HCP 1-8, Bogey spielen darf um sein HCP zu halten. Auf den Löchern mit HCP 9-18 muss man dazu Par spielen.

Noch ein Beispiel: HCP ist -27 und wir spielen von Rot

Laut der Vorgabenliste hätte die Dame dann 27 Schläge vor um ihr Handicap zu spielen. Wie verteile ich jetzt die 27 Schläge richtig auf die 18 Löcher? Jeweils 18 Schläge verteilen wir auf die 18 Löcher. Dann bleiben noch 9 Schläge übrig. Diese Schläge werden auf die Löcher mit dem HCP 1-9 verteilt. Damit hätte die Dame an den Löchern mit HCP 1 bis 9 zwei Striche und an den Löchern mit HCP 10 bis 18 jeweils einen Strich “vor”.

So damit auch der letzte versteht, wie das ganze funktioniert machen wir einen dritten Versuch.

HCP +2,8 und Abschlag von Weiß

Dann besagt die Liste, das der Spieler +2 hat. Das heißt dann, dass der Spieler auf allen Löchern Par spielen muss. Bis auf die Löcher mit HCP 17 und 18, denn dort muss dieser “virtuelle” Herr (Pro) mit einem Birdie vom Grün kommen um damit sein HCP zu spielen.

So, ich hoffe dieser Beitrag hat etwas “Licht” in das Mysterium Vorgabe gebracht. International wird das HCP der Löcher auch Index genannt. So wie auf der Scorecard hier im Beitrag. Wer mehr über Vorgabeklassen und die Berechnung der Vorgabe wissen möchte, findet im Blog mehr. Solltet Ihr Fragen haben, dann schreibt diese einfach in den Kommentar.

Euer Stephan