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Saisonfinale in Dubai

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Die ersten 3 Runden findet Ihr hier (Runde 1, Runde 2 und Runde 3) auf meinem Blog. Während der Samstag Runde spielten wir in Wall unser letztes Geburtstagsturnier. Der Maßstab der Saison namens Rory McIlroy konnte sich am Finaltag der DP World Tour Championship 2014 mit seinen 14 unter Par im Clubhaus nicht mehr wehren, der vormalige engste Konkurrent des Samstags Rafael Cabrera-Bello hatte sich mit einem mcIlroyschen Doppel-Doppel-Bogey auf den Bahnen 16 und 17 selbst aus dem Rennen um den letzten Titel der Saison gebracht. Und um die Gelegenheit, seine bislang schon sehr ansehnlichen Wüstenvorstellungen dieser Saison (Abu Dhabi T4, Qatar T3, Marokko T5) mit einem Sieg zu vergolden. So konnte sich Stenson nur noch selbst um den Last-Minute-Sieg bringen, nachdem der Schwede beim Volvo World Match Play (zweiter Platz) und der Turkish Airlines Open (3.) erneut zum Ende der Spielzeit aufgedreht hatte. Und das schien möglich, als er sich auf der elften Bahn ein Doppel-Bogey zuzog. “Ein schrecklicher Schlag, einer der schlechtesten, die ich mir seit langem geleistet habe. Danach musste ich mich ranhalten, was aber wohl ganz gut ging.” Es folgten fünf Bahnen nach Par. Dann spielte Stenson die 18, die zur Vermeidung eines Stechens mit dem Weltranglistenersten McIlroy per Par absolviert werden musste, sauber mit sicheren Schlägen nach Hause und unterzeichnete seine Scorekarte in diesem Jahr mit zwei abschließenden Birdies, um sich mit doch noch deutlichen 16 unter Par den Sieg in Dubai zu holen – mit der ersten gelungenen Titelverteidigung seiner Karriere und dieses Turniers, die genau 53 sieglose Wochen einrahmt. Der Siegerscheck über gut 1,6 Millionen lässt den 38-Jährigen den zweiten Platz hinter dem gesetzten McIlroy im Race to Dubai einnehmen: “Es sah schon nach einer sieglosen Saison für mich aus, wenn auch nach einer guten. Das ist jetzt das Sahnehäubchen.” Victor Dubuisson, vor einem Jahr hier in Dubai Dritter mit 17 unter Par, fand sich erneut an dritter Position auf dem finalen Leaderboard wieder – diesmal allerdings noch preisgeldträchtiger schlaggleich mit McIlroy und Justin Rose bei 14 unter auf dem geteilten  zweiten Platz.

Es war ein früher Auftakt in das Finale der DP World Tour Championship für die beiden deutschen Teilnehmer. Bereits als die Protagonisten um Henrik Stenson, Rory McIlroy und Co. gerade ihre Vorbereitungen auf der Driving Range beendeten und sich langsam auf den Weg zum ersten Abschlag machten, um von den Zuschauern und Ansager Ivor Robson begrüßt zu werden, da kamen zunächst Martin Kaymer und dann auch Marcel Siem schon wieder zurück. Kaymer wollte seine letzte Runde in dieser Spielzeit noch einmal genießen, nachdem in den Tagen von Dubai nicht wirklich etwas zusammenlaufen wollte. Mit seinem Spiel war Kaymer zufrieden, einzig in befriedigende Resultate konnte er es nicht ummünzen. Am Sonntag begann Kaymer wenig genussvoll mit zwei Bogeys und einem Birdie auf den ersten Neun, steigerte sich aber im weiteren Verlauf. Seine Runde endete mit vier Birdies auf den finalen sieben Löchern versöhnlich. Die 69 bringt noch ein paar Positionen auf dem Tableau.

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Marcel Siem erging es ähnlich, mit seinem Schwung war der Deutsche nicht unzufrieden, vom wackligen Auftakt von 76 Schlägen mal abgesehen. Doch auch Siem brachte nicht die gewünschten Ergebnisse ins Clubhaus. Am Sonntag wurde es eine 70, die ihn schlaggleich mit seinem deutschen Kollegen im hinteren Mittelfeld auf dem geteilten 39. Platz abschließen lässt. Für beide lässt sich bilanzieren: Ruhiger Ausklang einer spektakulären Saison. Wer sich das Leaderboard noch mal anschauen möchte findet hier alle wichtigen Infos. Und wer an einem Charity Golfturnier in 2015 interessiert ist finde hier alle Informationen und die ersten Shirts gibt es hier!

Euer Stephan

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Zeigt “Flagge” für das Golf meets Charity Golfturnier 2015

Men 01Wie 2014 werde ich auch 2015 in Golf in Wall ein Golfturnier veranstalten! Neben dem Spaß bei schönem Wetter unterstützt jeder Teilnehmer einen guten Zweck und da mach doch Golf gleich noch mehr Spaß. Damit die Aktion jetzt schon in “fahrt” kommt, habe ich mal ein paar Shirts aufgelegt, die Ihr hier kaufen könnt. Aber damit die Sache auch erfolgreich läuft, müssen in den nächsten 18 Tagen 50 Shirts verkauft werden. Men 02Denn erst dann werden die Kleidungsstücke nur produziert und verschickt! Das was “hängen” bleibt, das werde ich dann im Sommer 2015, wenn das Turnier gespielt wird, in den Topf packen. Also damit unterstützt ihr indirekt schon jetzt den guten Zweck.

Wenn Ihr noch Tipps für den Spruch auf den Shirts habt, dann immer her. Wichtig dabei, kurz und knackig müssen sie sein. Ich bin für jede Idee dankbar, denn ich will die Aktion bis zum Sommer immer wieder neu auflegen!

Woman 02Sobald der Termin des Turniers fest steht, werde ich Euch das hier und auf Golf meets Charity mitteilen. Bisher sieht es so aus, das 2015 das Turnier an einem Samstag im Mai oder Juni stattfindet. Was gibt es noch? Ich bin noch auf der Suche nach Sponsoren, die den guten Zweck mit Ihren Preisen für die Golfer interessant machen. Wer am Sponsoring interessiert ist, der kann mit einfach an info@wallgang.de eine Mail schicken! Ich bedanke mich schon jetzt für die Unterstützung und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann in Brandenburg.

Euer Stephan

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Geburtstagsturnier im November

WP_20141122_001Man, irgendwie ist das ja nicht mehr so das super tolle Golfwetter. Aber wir, die Wallgang und Friends, treiben sich ja jedes Wochenende auf den Golfplätzen rum. Egal ob 4 Grad und grauer Himmel, wir gehen auf die Runde. Heute fand mal wieder ein Geburtstagsturnier und eingeladen hat uns heute unsere Ute. Gestärkt mit ein paar Schnäpsen gingen wir auf den Fontaneplatz über 9 Löcher. Vorher musste sich der eine oder andere noch auf dem Puttingreen warm machen und heute begleitete uns auch mal wieder Gaby, die wir alle die letzten Wochen schmerzlich vermisst haben! GABY is BACK! ;-) Und Sie griff sofort aktiv ins Spiel ein und übernahm die Putts für Ihren Mann. Zum Glück, denn ansonsten hätte sein Score schlecht ausgesehen. Über gefühlte 9 Löcher versuchte Sie ihm klar zu machen, dass er an seiner Annäherung arbeiten muss, aber er kam mit diesen starken Druck nicht klar! ;-) Was mein Spiel betraf, so brauchte ich 3 Bahnen um überhaupt “Betriebstemperatur” zu erreichen. Dann war das Spiel zumindestens so, dass ich mit 17 Stableford Punkten zurück ins warme Clubhaus kam. WP_20141122_004Als alle 15 Teilnehmer dann zurück waren, dann machten wir es uns an der langen Tafel bequem und genossen den warmen Mittagstisch, bestehend aus Schweinebraten mit Klößen und Rotkohl, und alle Sieger freuten sich über Ihre Wanderpokale. Wir spielen bei unseren Turnieren immer Netto Damen und Herren, Nearest to the pin, Longest Drive Damen und Herren und die meisten Ballkontakte aus. Ab heute geht es auch richtig an die Kassen, denn wir spielen in jedem Flight immer die “Katze” aus.

WP_20141122_002Eine Katze spielt man dann, wenn 3 oder mehr Putts auf dem Grün benötigt werden. Und wer nach dem letzten Loch die “Binde” trägt, der muss ab sofort 5 € in die “Kriegskasse” zahlen. Damit fällt das Freigetränk für die Flightpartner aus. Ziel ist es, möglichst viel Geld einzuspielen um dann im Januar 2016 eine schöne Feier zu veranstalten. Mal sehen was da über ein Jahr zusammen kommen und bei der ersten Runde konnte ich mich schadlos halten. Bei mir waren heute die Annäherungen recht gut, aber der eine oder andere Transportschlag viel zu kurz aus. Es ist jetzt tatsächlich so, dass die Wetterbedingungen, die Schläge 10 Meter kürzer sind. Aber darauf kann man sich für die nächsten Runden  einstellen. Es war wieder ein toller Tag und jetzt sitze ich wieder im warmen Haus! ;-)

Euer Stephan

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Saisonfinale dritte Runde in Dubai

Von den Tagen 1 und 2 hatte ich Euch ja bereits geschrieben. Die Ausgangslage für die beiden deutschen Golfer waren eigentlich für das Wochenende nicht so schlecht. Aber sie schafften es heute, am Samstag an den guten Leistungen vom Vortag anzuschließen. Marcel Siem kam mit einer 72er Runde und Martin Kaymer gar mit einer 74er Runde, zurück ins Clubhaus. Marcel Siem startete bestens in seine Runde, lag früh drei Schläge unter Par für den Tag, doch gegen Ende patzte der Deutsche zu oft, um wie am Vortag durch eine tiefe Runde Positionen gutzumachen. Dementsprechend enttäuscht zeigte er sich auch im Interview bei Sky. Eigentlich habe er gute Schläge gemacht, jedoch wenig Putts getroffen. Dass ihm drei der vier Bogeys ausgerechnet auf den Par-5-Bahnen des Earth Course unterliefen, ärgerte Siem besonders: “Eine 6 auf einem Par 5 fühlt sich wie ein Doppel-Bogey an.” Von Rang 41 geht es nun in die Finalrunde, sieben Schläge fehlen auf die Top Zehn.

Quelle: Europeantour.com

Aber was geschah sonst noch in Dubai beim Euroean Tour Finale? Genießen, wie Martin Kaymer, will auch Henrik Stenson am Sonntag, am besten mit einem Pokal in der Hand. Der Schwede hat sich durch eine fehlerfreie 68 an der Spitze des Feldes behauptet und sich so beste Chancen auf die Titelverteidigung gesichert. Zusammen mit Rafael Cabrera-Bello geht er schlaggleich bei 14 unter Par in das Finale des Turniers. Erster Verfolger des Duos ist Justin Rose, der drei Schläge zurück als alleiniger Dritter folgt.

Auch Rory McIlroy zeigte größtenteils wieder starkes Golf, doch die Nummer eins der Welt hatte nach zwei Dritteln der Runde eine Schwächephase zu überstehen. Innerhalb von nur drei Löchern verlor der Nordire durch zwei Doppel-Bogeys den Anschluss zur Spitze und geht zusammen mit dem Engländer Tyrrell Hatton, Thorbjørn Olesen sowie Ryder-Cup-Kollege Victor Dubuisson von Rang vier in das abschließende Turnier des Race to Dubai 2014, dessen Titel sich McIlroy bereits in der Vorwoche gesichert hatte. Wer sich das Leaderboard noch mal anschauen möchte findet hier alle wichtigen Infos.

Euer Stephan

Trainingtipps

Trainingstipps – der Fairwaybunker & Spiegelei

Trainingtipps

Immer mal wieder kommt es ja vor, das man in einem der vielen Fairwaybunker auf der Runde landet. Viele verfallen dann sofort in “Panik” und vergessen alles, was Sie mal über Schläge aus dem Bunker gelernt haben. Dabei ist es gar nicht so dramatisch, wenn der Ball im Fairwaybunker gelandet ist. Was sollte man bei einem Bunkerschlag beachten und was hat das mit einem Spiegelei zu tun?

Wenn der Fairwaybunker sehr flach ist, dann kann man eigentlich mit einem Hybrid einen ganz normalen Schlag wie auf dem Fairway machen. Damit kommt man gut raus und wenn man nicht so viel Sand vorher trifft, dann ist der Längenunterschied auch nicht so groß. Aber oberstes Gebot ist natürlich überhaupt mit dem Schlag aus dem Bunker zu kommen. Also versucht erst gar nicht, von dort das Grün anzugreifen, sondern steckt Euch ein realistisches Ziel. Denn damit verliert ihr vielleicht einen Schlag, aber das Loch kann man immer noch gut abschließen.

SpiegeleiAber was machen wir bei Fairwaybunker die etwas tiefer sind. Da kommt das “Spiegelei” ins Spiel. Ziel ist es, das man mit dem Eisen etwa 2-3 cm vor dem Ball Sand aufnimmt und dann den Ball trifft. Stellt Euch vor, dass das Eigelb der Ball ist und drum herum der Bereich ist das Eiweiß. Also schlagt das Spiegelei raus aus den Bunker und seit nicht zu zaghaft. Der Schwung muss sauber ausgeführt werden und nicht in dem Moment abgebrochen werden, wenn man den Ball getroffen hat. Zum üben würde ich ein Eisen 7 oder 8 nehmen und dann schaut einfach mal wie weit Ihr damit kommt. Zum Vergleich würde ich dann mal mit dem selben Eisen einen Schlag vom Fairway neben dem Bunker ausführen. Dann könnt Ihr auch gleich einschätzen was an Längenverlust vorhanden ist.

Wenn der Ball in einem Topfbunker liegt, dann sollte man auch überlegen in welche Richtung man den nächsten Schlag ausführt. Es kann auch durchaus sinnvoller sein, eher zur Seite oder nach hinten zu spielen. Denn dann seit wieder auf dem Fairway und von dort geht das gewohnte Spiel weiter.

TrainingtippsEgal welchen Schlag Ihr in dieser “außergewöhnlichen” Situation ausführt, geht nicht mit Angst in den Bunker. Der Bunkerschlag tut nicht mehr weh, als ein Schlag von Fairway, versprochen! Natürlich kann man mal einen Ball toppen, an die Bunkerwand schlagen oder zu viel Sand mitnehmen, aber um so öfter man das trainiert um so größer wird das Selbstbewusstsein für den nächsten Fairwaybunkerschlag.

Ich hoffe meine Tipps helfen den einen oder anderen weiter und wenn ihr selbst Tipps habt, dann immer her damit!

Euer Stephan