Golfer, die beim Putten den Schläger am Körper fixieren, …

Quelle: golfbidder.com

… müssen sich in den kommenden Jahren eine neue Technik antrainieren. Seit Dienstag ist es jetzt amtlich! Jetzt ist es offiziell: R&A und USGA haben am Dienstag nach 90-tägiger Übergangsphase das endgültige Verbot für am Körper fixiertes Putten ab dem 1. Januar 2016 bekanntgegeben. Am 28. November des vergangenen Jahres hatten sie diese Regelung vorgeschlagen, nun machen sie einen Stempel drauf. Im nun veröffentlichten detaillierten Report begründen R&A und USGA ihre Entscheidung mit dem natürlichen, traditionellen Schwung, der den Schläger komplett frei bewegt. Die langen Putter sind somit auch weiterhin noch erlaubt – solange man sie eben nicht am Körper fixiert. „Dies ist kein Equipment-Verbot“, betonte Peter Dawson vom R&A in seinem viertelstündigen Monolog. „Es ist ein Verbot der Anchoring-Technik.“

Quelle: golfpost.de

Die Frage nach einem Verbot war aufgekommen, nachdem sich die Zahl der Profis, die mit langen Puttern spielten nicht nur vergrößerte, sondern selbige auch deutlich erfolgreicher agierten. Zuletzt hatten sich vier „Langputter“ zu Major-Siegen gespielt: Keegan Bradley (PGA Championship 2011), Webb Simpson (US Open 2012) Ernie Els (British Open 2012) und Adam Scott (Masters 2013). Diese hatten auch mit Widerstand gedroht, sollte das Verbot tatsächlich eingeführt werden. Die PGA Tour hat an diesem Dienstag erneut bekräftigt, sich in den kommenden Wochen mit dieser Entscheidung auseinanderzusetzen und dann selbst eine eigene Entscheidung zu treffen. Damit kommt sie einigen ihrer Spieler entgegen und signalisiert guten Willen. Ob PGA-Boss Tim Finchem am Ende aber wirklich den Mut aufbringt, sich gegen den Rest der Golfwelt zu stellen, wird abzuwarten sein. Zu den Befürwortern des Verbots gehören unter einigen anderen auch ausgerechnet die Rivalen Tiger Woods und Sergio Garcia. Jack Nicklaus sagte dem Golf Channel, dass er nicht glaube, dass das Verbot den Golfsport ruinieren werde. „Es ist wie bei allem anderen. Die Leute werden sich daran gewöhnen.“

Ich selbst habe mir ja einen langen Putter, der fixiert wird angeschafft und bin mittlerweile wieder auf einen Standard Putter umgestiegen. Aber ich kann miur vorstellen, das es den einen oder anderen Golfprofi „Kopfzerbrechen“ verursacht. Aber ich glaube, alle können sich auf diese neue Situation einstellen. Vielleicht wollen die „Regelhüter möglicherweise mit ihrer Entscheidung auch verhindern, dass immer mehr Jugendliche zum Long Putter greifen. So wie etwa der 14 Jahre alte Chinese Guan Tianliang, der im vergangenen Monat als jüngster Masters-Teilnehmer der Geschichte ebenfalls einen solchen Putter in der Tasche hatte.

Euer Stephan

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