Marcel Siem, Martin Kaymer und die anderen Stars bei den US Open – Tag 2

Golf US-Open 2013 01Bevor wir mit dem zweiten Tag der US Open beginnen, muss ich noch ein paar Infos zur ersten Runde los werden. Gestern mussten ja die Golfer kurz nach Ihrem Start die Runde wegen Unwetter unterbrechen und einem der Spieler, dem diese Schicksal ereilte war Marcel Siem. Aber das wäre ja noch nicht das Problem. Nachdem er seine Runde wieder aufgenommen hatte gab es ganz andere Probleme.

Par ist ein gutes Ergebnis. Aber Siem war mit seinen fünf Pars in Folge ganz und gar nicht zufrieden. Bereits im Vorfeld hatte er angekündigt, dass er „gerne unter Par“ spielt und sich mit Ergebnissen um Par nur schwer zufrieden geben kann. Und auf fast jedem Loch hatte Siem gute Chancen zur Unterspielung. Er traf die Fairways, attackierte die Fahnen und erarbeitete sich auf den weichen Grüns viele sehr gute Chancen. Fallen wollte jedoch nichts. Stattdessen kassierte er auf der schweren 16. Bahn noch ein Doppelbogey. Siem konnte auch beste Chancen einfach nicht nutzen und schimpfte immer wieder über seine Puttleistung. Der Grund dafür war nach der Runde schnell gefunden.“Irgendjemand oder irgendwas hat meinen Putter während der Unterbrechung von 3 auf 6 Grad Loft und von Standard auf 3 Grad Upright Lie verbogen“ kommentierte Siem bei Golf.de. Aufgrund der verbotenen Veränderung am Equipment zeigte sich der Deutsche selbst bei der Tour an, bekam aber schnell Entwarnung. „Da ich jemand anderes verändert hat, war es ok, dass ich die Runde zu Ende gespielt habe. Wir können uns alle nicht erklären, wie das passieren konnte.“ Das lange Spiel hingegen präsentierte sich in bester Verfassung. „Ich habe nur zwei Fairways verfehlt, und echt gut gespielt. Wenn ich die Leistung bestätige, wird es eine gute Woche“, prognostizierte Siem trotz der so bitteren Eröffnung. Seinen Putter wird er so schnell nicht aus den Augen lassen. (Quelle: golf.de)

Wie erging es denn den Top Spielern auf der ersten Runde?

Rory McIlroy kam mit einer 73er Runde (+3) zurück ins Clubhaus. Tiger Woods benötigte die gleiche Anzahl an Schlägen wie sein Flightpartner Rory. Auch dem dritten in diesem Top fligt, Adam Scott lief es nicht viel Besser. Er kam mit einer 72er Runde zurück ins Clubhaus. Stand 10:00 Uhr Ortszeit sind immer noch gute 40 Spieler auf Ihrer ersten Runde und auch Martin Kaymer ist erst seit kurzen von seiner ersten Runde zurück. Er spielte eine 76er Runde (+6). Bisher liegen nur 5 Spieler unter Par. Eine Beschreibung der einzelnen Löcher und einen Link direkt zum „Platz“ findet Ihr hier. Ich werde mich dann noch mal am späten Abend melden und Euch schreiben, wie sich die deutschen Jungs bei den US Open 2013 geschlagen haben.

Wie schon am ersten Tag muss auch die zweite Runde am Samstag beendet werden. Marcel Siem spielte am Freitag 13 Löcher bevor er seine Runde wegen Dunkelheit abbrechen musste. Dabei liegt er für den Tag bei +1 und gesamt bei +4 und befindet sich mit diesem Ergebnis aktuell auf den geteilten 23. Platz. Martin Kaymer, der ja schon am Freitag seine erste Runde beenden musste, konnte noch vor Einbruch der Dunkelheit seine zweite Runde ins Clubhaus bringen. Mit einer guten 72er Runde liegt er insgesamt bei +8 und muss jetzt bangen, ob er den Cut schafft, der aktuell bei +7 liegt. Also müssen wir gespannt warten was die anderen Golfer am Samstag noch machen, wenn diese ihre 2. Runde beenden. Erst gut die Hälfte der Golfer hat am Freitag die Runde beenden können, da wird sich wohl am frühen Samstag noch einiges tun. Golf US-Open 2013 02Nach erher einem bescheiden Start mit jeweils 73 Schlägen machten Rory McIlroy und Tiger Woods mit Ihren 70er Runden einen großen Sprung nach vorn und werden damit Sicher auch am Wochenende weiter bei den US Open dabei sein. Aktuell, bevor die zweite Runde am Samstag beendet wird führen Billy Horschel & Phil Mickelson mit insgesamt 139 Schlägen (-1) das Leaderboard an. Alle anderen Profigolfer liegen bei Par oder über Platzstandard.

Euer Stephan

4 thoughts on “Marcel Siem, Martin Kaymer und die anderen Stars bei den US Open – Tag 2

  1. «Verglichen mit der heutigen Runde war das ganz leicht», sagte Horschel, als er von den Medien in Ardmore auf diese Rekordrunde angesprochen wurde. Und die Zahlen stützten seine Aussage. Für die zweite Runde auf dem East Course brauchte die Konkurrenz im Merion Golf Club im Durchschnitt 75 Schläge. «Wenn man den Ball am falschen Ort verzieht, kann sich das böse rächen», sagte Horschel mit Verweis auf das sehr hohe Rough entlang der Spielbahnen, auf die Bunker rund um die Greens, die die Spieler vom Abschlag her gesehen wie Masken anstarren. Einige dieser Sandhindernisse sind sogar so tief, dass sich dem Spieler geradezu eine Wand auftut, muss er dort einen Ball herausschlagen.

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