Video Training mit Wedges und Eisen 3

Eine Videoanalyse bei einem Pro ist jeden Euro Wert, wenn Sie denn vernünftig gemacht wird. Sie gibt viele Anhaltspunkte für Potential an seinem Golfspiel etwas zu verbessern. Aber wir, Olav und ich, haben uns die Tage mal ran gemacht und haben bei Olav ein wenig Daten gesammelt. Er hatte sich ein 60 Grad Wedge und ein Eisen 3 zugelegt und wollte jetzt gerne mal wissen wie weit er mit seinen Wedges tatsächlich schlägt. Auch die Profi´s auf der Tour machen diese „Überprüfung“ 2-3 mal im Jahr. Gerade bei der Annäherung an die Fahne können ein paar Meter über Birdie oder Bogey entscheiden und da wäre es doch schade, wenn man aus „unwissenheit“ das falsche Wedge benutzt, oder!

Olav Eisen 3-1-0.00.01.13Also haben wir uns vor einigen Tagen, bei „Affenhitze“ auf ein Par 4 Loch begeben und die Schläger geschwungen. Also eigentlich hat Olav Schläger geschwungen und ich Reden geschwungen ;-). Er spielte mit seinen 52er, 56er und 60er Wedges jeweils 10 Bälle mit vollen Schwung und 10 Bälle mit halben Schwung. Dann haben wir jeweils den „Mittelwert“ mit dem Entfernungsmesser ermittelt und somit hat er für die nächsten Wochen in etwas Angaben, wie weit er mit dem jeweiligen Wedge kommt. Während er die Bälle in dem Himmel schlug, stand ich hinter ihm und konnte gleich noch ein paar andere Sachen feststellen. Denn viele Bälle gingen so ca. 10 Meter nach Links (er ist Rechtshänder). Außerdem stellten wir fest, das er die Bälle eher am Schaft und nicht im Sweetspot getroffen hat. Danach sind wir gemeinsam auf die Runde gegangen und gleich an der 1 konnte ich ihn überzeugen ein anderes Wedge zu nehmen. Das klappte dann auch. Auch hatte ich immer das Gefühl, das der volle Schwung präziser war als die Bälle mit halben Schwung. Wir werden das bei etwas angenehmeren Temperaturen noch einmal für alle Eisen wiederholen und dann könnt Ihr auch meine „Golfkünste“ bewundern 😉

Danach musste er noch sein nagelneues 3er Eisen aus dem Bag zerren und ich machte meine Videokamera „startklar“. Damit habe ich in dem nachfolgenden Video die ersten beiden Schläge mit dem neuen Eisen verewigt. Schaut Euch selbst an, was man einer einfachen Videokamera und der richtigen Software für Sachen sehen kann.

Fazit: Videoanalyse ist ein tolles Tool um sich selbst zu überprüfen. Wenn man es alleine macht, dann benötigt man eine Videokamera, ich nutze die Kodak Zx5, ein Stativ und zur Nachbearbeitung die richtige Software. Dazu nutze ich die Software Kinovea. Mit Kinovea lassen sich extreme Zeitlupen darstellen, die Ihnen ermöglichen die genauen Bewegungsabläufe der Sportler zu betrachten. Natürlich ist auch eine Beschleunigung der Bildsequenzen möglich. Zudem gibt es die Möglichkeit zwei Videos nebeneinander laufen zu lassen, die dann unabhängig voneinander gesteuert werden können. Oder man lässt ein und das selbe Video in den zwei Screens in verschiedenen Zeitabläufen darstellen.

Aber das was wir gemacht habe, ersetzt natürlich keine professionelle Videoanalyse, aber die Aktion kann unterstützen!

Euer Stephan

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