Alleine eine 9 Loch Runde auf dem Königsplatz gespielt

Golf 2012 in Golf in Wall (22)Nachdem wir neulich 9 Löcher auf dem Fontaneplatz gespielt haben, habe ich mich am Samstag in der „dezenten“ Mittagssonne über den Königsplatz her gemacht. Auf dem Fontaneplatz hatte ich ja eine gute 46er Runde hingelegt und jetzt war mein Ziel, die 100 Schläger wieder zu unterbieten. Also „bewaffnet“ mit Obst und 1,5 Liter Wasser und dem üblichen Werkzeug habe ich mich auf den Weg zum Abschlag an Tee 10 gemacht. Nach einem guten Abschlag landete der zweite Ball auf dem Grün. Leider folgten dann 3 Putts und damit spielte ich einen Bogey. Auf dem Weg zur 11 war ich schon am überlegen, ob ich das mit der 9 Loch Runde nicht sein lassen und lieber meinen Hals ins Wasser stecken sollte. In der Sonne waren es entspannte 47 Grad PLUS und in Wall gibt es auf den Wegen zwischen Abschlag und Grün fast keinen Schatten ;-). Auch an dem Loch 11, folgte mit 5 Schlägen der nächste Bogey und mittlerweile war auch schon der erste große Schluck aus der Pulle im Hals verdunstet. Auf der 12 folgte der dritte Bogey und ich grinste, trotz der Hitze von einem Ohr zum anderen. Ab diesem Loch hatte ich einen 4er Flight vor mir und das war gut so. Ich konnte an jedem Abschlag eine kleine Pause einlegen und war so „gezwungen“ etwas Obst und Wasser zu geniessen. Auch mein Körper hatte es zu diesem Zeitpunkt akzeptiert, dass ich diese 9 Löcher tatsächlich durchziehen will 😉 – hihi den inneren „Schweinehund“ überlistet. Bis auf dem Driver, ließ ich heute alle Hölzer und Hybrids im Bag und spielte lieber mit den Eisen. Hintergrund ist einfach die präziseren Schläge mit den PING G25 Eisen und bei diesem Wetter möchte man nicht wirklich einen Schritt zu viel machen, oder! An dem Hole 13, einem Par 5 spielte ich dann meine ersten Doublebogey – Mist! Aber dieses Loch kann ich sowieso nicht leiden. Es ist zwar zwischen Abschlag und Grün kein wirkliches Hindernis vorhanden, aber wenn man nach dem Drive maximal 130 – 150 Meter mit dem längsten Eisen (Iron 6) überwinden kann, dann bin ich meistens erst mit dem 4. (optimal) oder 5. (realistisch) Schlag auf dem Grün. Heute war ich bereits mit dem 4. Schlag auf dem Grün und benötigte dann doch mal wieder 3 Putts! ERLEDIGT und auf geht es zum nächsten Loch. An Hole 14, einem 164 Meter langen Par 3, spielte ich meinen nächsten Bogey. Stephan voll im BlickAn Loch 15, einem Par 5 war ich schon mit dem 4. Schlag auf dem Grün und „zauberte“ einen weiteren Bogey auf die Scorecard. Jetzt war schon langsam das Ziel – Clubhaus in greifbarer Nähe und die Wasserflasche war noch zu einem Drittel gefüllt. Das Hole 16, ein Par 3 ist echt gemein. Auf dem Weg zum Grün muss man eine frontales großes Wasserhindernis und einen kleinen Bunker überwinden. Dort schlage ich, wenn kein Gegenwind herscht, mit dem Eisen 6 ab und falte dann die Hände! Meistens schafft es ja der Ball, aber heute dachte ich mir, das ich lieber links an dem Wasser vorbei spiele und dann mit dem zweiten Schlag die Fahne angreife. Haarscharf zischte mein Ball am Wasserhindernis vorbei, traf einen Begrenzungspfahl und landete 8 Meter weiter links. Puh, mehr Glück als Verstand gehabt. Zum Schluss kam ein weitere Bogey auf die Scorecard. Das Loch 17 spielte ich Par und benötigte auch nur einen Putt – so müsste es immer laufen 😉 und am Abschlag der 18 leerte ich die Wasserflasche und genoss das letzte Obst. Dann am Abschlag der 18 benutzte ich mal wieder meinen Driver und landete gut um das frontale Wasser in Richtung Grün zu überwinden. Mit dem 3. Schlag war ich auf dem Grün und benötigte noch zwei Putts. Damit spielte ich auf dieser Runde 8 Bogey´s und einen Doublebogey und auf der Scorecard waren im Clubhaus dann 45 Schläge zusammen gekommen. Auch wenn es ja nicht ganz „fair“ ist, habe ich mit der letzten Runde auf dem Fontaneplatz und der auf dem Königsplatz über 2 Tage verteilt 91 Schläge benötigt. Trotz der Hitze und dem vielen fliegenden Viechern, waren das in der Summe die wenigsten Schläge. Mal sehen ob ich dieses Ergebnis auch noch mal bei einem 18 Loch Turnier bestätigen kann. Denn dann würden 45 Stableford Punkte zusammen kommen und das bedeutete ein Sprung in Sachen HCP über mein Saisonziel von 28 auf 26,4. Na ja etwas träumen darf man(n) doch schon, oder?! 😉 Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass das am Anfang gesteckte Ziel auch tatsächlich erreichbar ist – und die Saison ist ja bekanntlich noch lang.

Kleiner TIPP für den 3. August!

Euer Stephan

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