PGA Championship 2013 – Tag 2 (der Cut)

Ich hatte Euch ja schon ausführlich vom Spiel Kaymer & Siem am ersten Tag berichtet. PGA_Championship_2013_00Im Oak Hill Country Club werden seit gestern die PGA Championship 2013 ausgetragen. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich bis jetzt nicht so ganz den Überblick über die zweiten 18 Löcher gehabt habe. Heute startete ja die Fussballbundesliga und das konnte ich mir nicht nehmen lassen. Aber jetzt mal wieder zu richtigen 😉 Sport.

Martin Kaymer musste ja nach seiner guten 68er Runde, mit Höhen und Tiefen, vom Donnerstag, heute ganz früh ran. Eines kann ich Euch zumindestens sagen, die Tiefen hatte er am Freitag im Bag gelassen. Er startete heute von Tee 10 und spielte auf den Back Nine eine schöne 33er Runde, so ganz ohne Bogey. Nah wenn das nichts ist, und auf den Front Nine kam zwar kein 3. oder gar 4. Birdie hinzu, aber er verzichtete auf so doofe Bogey, wie sie immer mal passieren können. Also reden wir mal nicht um den „heißen Brei“ herum – Martin Kaymer spielte heute wieder eine 68er Runde und diese mit 16 Par + 2 Birdie´s. Damit liegt er gesamt bei -4 und kann dieses stabile Spiel gerne am Wochenende weiterführen. Ob es dann zu einer Top Platzierung reicht, das wissen wir alle erst am Montag früh, zumindestens nach unser Zeit! 😉 Seine Scorecard könnt Ihr Euch hier noch einmal anschauen. PGA_Championship_2013_03Ab Samstag heißt es dann für Martin Kaymer, mit der gewonnen Sicherheit, ANGREIFEN! Aber ganz anders waren die Vorzeichen für Marcel Siem. Er startete mit +3 in die zweite Runde und musste sich heute deutlich steigern um den Cut zu schaffen.  Auch er musste heute an Tee 10 starten und musste dort den ersten Rückschlag hinnehmen. Er spielte dieses Par 4 mit einem Bogey und lag damit bei +4. Aber bereits an der 13  und an der 14 spielte er seine ersten Birdies und lag damit schon bei +2. So wie es zu diesem Zeitpunkt aussah, sollte er mit diesem Ergebnis den Cut schaffen können. Aber es lagen ja noch einige Löcher vor ihm. An der 17 musste er dann seinen zweiten Bogey auf der Scorecard vermerken und spielte aber die Back Nine einen Schlag (35) besser als bei seiner Auftaktrunde. Dann ging es zu den Front Nine. An Tee 1 startete er mit einem Par und spielte dann an Loch zwei leider seinen 3. Bogey. Mist, damit lag er wieder bei +4 und genau einen Schlag hinter dem Cut. Sollte er wegen einem Bogey zu viel, den Cut verpassen? Marcel Siem mag es wohl eher spannend. bis zu seinem letzten Loch spielte er nach dem Bogey nur noch Par. Jetzt hieß es „hop oder top“ an der 9, einem Par 4. Aber wie es immer so ist, heute wollte einfach kein weiteres Birdie fallen und hinzu kam, dass er das letzte Loch mit einem Bogey abschloss. Damit kommt er mit einer Scorecard zurück ins Clubhaus (gesamt +5), die ihm keine Chance für das Wochenende beim letzten Major des Jahres gibt. Aber wie er die einzelnen Löcher gespielt hat, das könnt Ihr auf seiner Scorekarte nachlesen. PGA_Championship_2013_04Wenn man die beiden deutschen Spiele so betrachtet, so hatte ich persönlich in den ersten Monaten der Saison, das Gefühl, das Marcel eher dichter an Martin in der Weltrangliste herankommt, jetzt muss ich eingestehen, je länger die Saison ist um so besser kommt Martin Kaymer in die Serie rein. Aber ich bin immer noch von Marcel Siem überzeugt, das er sich in der nächsten Zeit in den Top 50 der Welt festsetzten kann. Es ist auch klar, dass wenn die Top Golfer gemeinsam ein Turnier spielen, dann entscheiden Kleinigkeiten und die jeweilige Tagesform über die jeweilige Platzierung auf dem Leaderboard. Und unter diesem Gesichtspunkt bewundere ich Golfer, die an 4 Tagen bei einem Turnier auf einem Niveau spielen. Denn auch bei den PGA Championship 2013 sind 64er oder gar 63er Runde auf dem Par 70 Golfkurs eher die Ausnahmen. Ich glaube, wenn man im Schnitt 66er Runden an den 4. Tagen hinlegt, also insgesamt bei -16 so ungefair landet, dann hat man gute Siegeschancen. OK, ich schaue mal wieder in die berühmte „Glaskugel“, aber ist das nicht so wie beim Fussball – da wissen die „Trainer“ am Samstag Nachmittag auf dem Sofa auch immer alles besser, als die Trainer, die Tag für Tag mit der Manschaft arbeiten. So sind wir nun mal!

Auch wenn erst 110 der 153 verbliebenen Golf im Clubhaus sind und der letzte Flight noch 6 Löcher vor sich hat, werde ich schon mal schauen, wie so dieser Tag verlaufen ist. Adam Scott, der Co-Leader von gestern spielte heute eine 68er Runde und liegt gesamt bei -7 und damit in Schlagdistanz zur Führung. Die hat sich im Moment mit einer 63er Runde (gesamt -9) Jason Dufner erobert. Ob er zum Schluss des Tages auch noch Leader ist, da wird woll der andere Co-Leader von gestern Jim Furyk noch ein Wörtchen mitreden wollen. Er hat aktuell 16 Löcher gespielt und liegt nur einen Schlag hinter seinem Landsmann. Den größten Sprung nach Oben, genau 103 Plätze machte K.J. Choi mit seiner -6, die er bis zur 15 gespielt hat. Also er hat sogar noch die Chance auf den letzten 3 Löchern noch besser abzuschneiden. Das es der Golfplatz in sich hat, das bringt folgende Zahl zum Ausdruck: aktuell liegen 28 Spieler unter Par. Rory McIlroy liegt z.B. bei Par, Phil Mickelson bei +2, Brandt Snedeker bei +3 und Bubba Watson gar bei +4.

So jetzt aber ab ins Bett und dann lassen wir uns überraschen, wie sich Martin Kaymer am 3. Tag der PGA Championchip so schlagen wird – wie immer heißt es Daumen drücken! Ach eine Sache in eigenen Sache möchte ich Euch noch ans Herz legen. Seit heute werden die eigenen Videos mit einer eigenen Musik „unterlegt“! Mehr dazu findet Ihr hier.

Euer Stephan

7 thoughts on “PGA Championship 2013 – Tag 2 (der Cut)

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  3. moin,
    mir gefällt Macel als Golfer wesentlich besser. Er zeigt viel mehr Emotionen als Martin was ihn näher erscheinen lässt. sportlich hat er auch die letzten 2 Jahre überzeugt, zumindest in meinen Augen.

    auch wenn es dieses mal zum cut nicht reicht.

    bis denne
    rebel

    • Da gebe ich Dir recht. Aber ich zähle auch eher zu den ruhigen Golfern bei einem Turnier und deshalb habe ich trotzdem viel Spaß. So unterschiedlich sind wir nun mal. Aber für den TV Zuschauer sind ja die Emotionen neben der sportlichen Leistung das tollste Ereignis! 😉

      Schönes Spiel
      Stephan

      • Martin kommt immer so als typischer Deutscher daher. Ernst, konzentiert und von umgeheurer Arbeistdisziplin der nie nicht Freude zeigt. Das ist mir zu ernst fürs leben.
        Gerade wenn man mit Golf sein Geld verdient und wir Fans ja dafür gesorgt haben, das es überhaupt so ein großes Preisgeld zu gewinnen gibt – sind die Interaktivitäten mit den Fans besonders wichtig. Nicht umsonst sind Spieler, die sich Menschlich geben, bei den Fans so beliebt.

        Du solltest mal ein Crossgolf Turnier bei uns mit machen – da ist immer eine Menge aktion bei und auch das ist Lustig – es mag skuril sein aber es geht da auch um jeden Schlag und um den Sieg.

        bis denne
        rebel

      • Gerne, wenn wir uns vorher mal treffen und Du mir die Untiefen des Crossgolf erklärst! Also in Berlin bin ich gerne mal dabei. Vielleicht auch mal um ein Video anzufertigen 😉

        Gruß Stephan

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