KLM Open 2013 – Finale

Nachdem keiner der 5 deutschen Starter den Cut geschafft hatte kann ich mich jetzt eher um die Sieger bei den KLM Open 2013 kümmern! So verlief der Samstag, bevor es dann heute auf die Runde ging. Das Wetter im niederländischen Zandvoort war weiter Richtung Herbst fortgeschritten und forderte die Spieler mit regenhaltigen Windböen heraus. Damit kam der Ire Damien McGrane zunächst am besten zurecht und hielt seine Scorekarte bogeyfrei, als die besserplatzierte Konkurrenz durchweg mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Birdies auf den Bahnen 7, 13 und 15 brachten McGrane auf Tuchfühlung zur Spitze heran, seine 67 markierte die erste zu schlagene Tagesbestleistung. „Es hat Spaß gemacht, mein kurzes Spiel war voll da, was wichtig ist bei solch schweren Bedingungen. Mir ist es gelungen, den ganzen Tag keine Schläge liegen zu lassen. Eine Leistung, mit der ich sehr zufrieden bin.“ Damit liegt McGrane gleichauf mit dem Franzosen Julien Quesne auf dem dritten Platz, der seine in der zweiten Rundenhäfte des Vortages begonnene Par-Serie heute bis zur elften Bahn fortsetzte. Per Birdie auf der Zölf teilte er danach die Führung bei neun unter Par, musste aber auf der 17 den Rückschlag auf even Par für den Tag hinnehmen. In den Finaltag geht es ebenfalls mit acht unter Par. Der große Verlierer der dritten Runde war Pablo Larrazábal, dem schon auf der eins der Wind das Triplebogey ins Gesicht blies. In geteilter Führung in den Tag gestartet, gelang es dem sympathischen Spanier nicht, die folgenden Löcher wie zuvor als Birdie-Lieferanten aufzufassen. Das zweite Bogey konnte zwar dank Freedrop aus dem Rough auf Bahn sieben noch ausgeglichen werden, doch ein weiterer Ausrutscher auf dem nassen niederländischen Platz blieb nicht aus, bis das Dopelbogey auf dem Par 3 der 15 ihn endgültig aus den oberen Rängen katapultierte. Er kam erst auf dem geteilte 28. Platz bei zwei unter Par zum Stehen. Doch auch Kollege Miguel Angel Jiménez behagte das Wetter nicht besonders, das frühe Bogey bei verpasstem Grün der Drei und misslungenem Chip konnte erst auf Bahn 13 ausgeglichen werden. Bis zur 16 konnte der beim Publikum äußerst beliebte Spanier das Ergebnis von even Par halten – was allerdings Joost Luiten Gelegenheit gab, sich platzkundig an ihm vorbei zu spielen. Dabei sparte er sich zwei Putts auf den Grüns der sechs und 16, in dem er sich zielsicher mit dem Wedge erwies. Zwar war auch der 27-jährige Niederländer nicht ohne Probleme sowie Bogey auf der eins in den Tag gekommen, konnte aber mit sechs Birdies bei nur einem weiteren Bogey erfolgreich gegensteuern und mit der einzigen 66er Runde des Tages die Führung bei zehn unter Par übernehmen. „Es war schon hart und ging den ganzen Tag ums Überleben, besonders auf den vorderen neun bei viel Wind und Regen. Wenn man mir heute Morgen gesagt hätte, ich könnte das Par für die Runde nehmen, hätte ich wohl unterschrieben. Doch vier unter istb natürlich besser, damit bin ich sehr glücklich.“ Und das wollte Luiten den durchnässten Zuschauern auch zurückgeben, als er seinen Putt quer übers 17. grün zum Birdie versenkte. Für Jiménez heißt es dagegen zum ersten Mal in dem Turnier, mit Rückstand in den Abend zu gehen, in diesem Fall allerdings nur einen Schlag. Luiten jedenfalls ist dem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen, die Trophäe der niederländischen Open seit genau zehn Jahren, nämlich seit dem Sieg von Maarten Lafeber im Jahr 2003, wieder in heimische Hände zu spielen.

Miguel Angel Jiménez startete heute mit -9 in den Tag und der „einheimische“ Joos Luiten hatte eine -10 auf seiner Scorecard zu stehen. Der Spanier machte auf den Front Nine richtig Druck und spielte eine 32, während der Niederländer eine 34 spielte. Damit lag Jiménez im direkten Vergleich bei „Halbzeit“ wieder eine Schlag vorn. Diesen einen Schlag holte Luiten auf den Back Nine wieder auf und so kamen beide Golfer mit -12 zurück zum Clubhaus. So sieht das Leaderboard nach den 72 Löchern aus.KLM Open 2013 05Zwischen den Beiden musste das Stechen entscheiden. Pünktlich zum Stechen verschwand die Sonne völlig und der Wind wurde kräftiger. Luiten, der die Ehre am ersten Extraloch hatte, spielte seinen Ball in die Mitte des Fairways. Jiménez verzog rechts ins Rough. Während Jiménez sein Holz nur im Vorgrün platzieren konnte, spielte Luiten sicher das Grün an. The Mechanic konnte nach einem guten Putt aus 20 Metern aber das Par nicht mehr retten und verlor am ersten Extraloch gegen den Niederländer, dem damit ein Par zum Sieg reichte.

Euer Stephan

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