Sind Menschen, speziell Golfer, Herdentiere?

Einer Studie zufolgen sind wir Menschen tatsächlich Herdentiere. Die Studie hat ergeben, dass schon eine Minderheit von fünf Prozent ausreicht, um die Richtung festzulegen, die eine Menschenmenge einschlägt, die restlichen 95 Prozent folgen, ohne überhaupt zu merken, was vor sich geht. Aber wie ist es mit Golfer? Wenn man das aus der Turniersicht betrachtet, dann trifft das dort auch zu. Ein Flight folgt den anderen über 9 oder 18 Löcher bis ins Clubhaus. Mal weniger, mal mehr erfolgreich 😉 ! Aber sind wir mal ganz ehrlich, auch eine Golfrunde nur mit sich selbst, dem Material und der Natur hat auch etwas tolles. Natürlich spiele ich sehr gern mit der Wallgang Golf und das habe ich ja auch gerade in einem anderen Blogbeitrag geschrieben, aber es ist ein irres Gefühl, wenn man alleine unterwegs ist. Es gibt nichts ausser das eigenen Vermögen oder Unvermögen, was dann auf das Spiel Einfluß nimmt. Klar Platz- und Wetterbedingungen spielen natürlich auch eine Rolle.

Wenn man alleine am Abschlag eines langen Par 5 steht und sich die Zeit und Ruhe nimmt, das alles aufzusaugen, was um einem herum passiert, dann ist das ein Glücksgefühl. Also mir geht das auf jeden Fall so. Man fokusiert sich auf die angepeilte Landezone, schaut sich noch einmal den Ball und das Tee an und dann platziert man beides auf dem Abschlag. Dann startet man den Rückschwung und wenn alles gut geht, dann bringt man mit dem Durchschwung den Ball, die „kleine weiße Sau“, auf den richtigen Weg. Wenn der Ball dann in der gewünschten Landezone auch wirklich aufschlägt, dann kommt das nächste Glücksgefühl, bewusst oder unbewusst, hoch! Auch wird einem bei einer Golfrunde das Hirn durchgepustet, denn man kann in diesem Sport nur „gut“ sein, wenn man bei der Sache ist. Aber das ist wohl immer im Leben so, oder!? Aber die viele Luft, die immer wiederkehrenden Abläufe, fokusieren einem Menschen automatisch. Da ist im Kopf kein Platz für andere Gedanken!

Quelle:teetimes.info

Auch wenn wir meistens, auch als Golfer, Herdentiere im weiteren Sinne sind, so sind die Momente, die man alleine auf dem Platz erlebt, ganz besondere. Auch wenn ich diese Augenblicke geniesse, bin ich natürlich lieber in Gesellschaft auf den 18 Löcher unterwegs. Auch in der Zukunft werde ich viele Golfrunden mit vielen Menschen drehen, aber ich werde mich auch immer mal wieder „zurückziehen“ und alleine auf die Runde gehen. Ganz besonders viel Spaß macht es dann, wenn man keinen Druck von einem Flight hat und man mit zwei Bällen spielt. Dann kann man für sich selbst einen Zweikampf ausfechten. Ist schon interessant was man sich so für Gedanken macht, wenn sich die Golfsaison so langsam dem Ende zuneigt.

Wehmut auf die vergangene Golfsaison und Vorfreude auf die neue Saison!

Euer Stephan

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