Wie mache ich aus einen Golfschlag einen Golfschwung? Das Wochenende!

Letzten Mittwoch musste Karsten, einer unserer Pros in Golf in Wall vor die Linse nehmen und mir unbedingt zeigen was ich alles falsch mache. Und ich hatte mich ja entschlossen, Euch an den Misserfolgen und Erfolgen zu beteiligen. Gestern und heute ging es dann über jeweils 18 Löcher und ich habe aus meinem Bag Hybrid und Fairwayholz entfernt. Die nächsten Wochen werde ich zusehen, das die Eisen (PING G25) mit den neuen Schwung zurecht kommen, oder so. Ich denke mal das Material muss sich ja auch erst mal umstellen. Eine Saison habe ich mit der Schlagfläche auf den Ball geschlagen und jetzt will ich den Ball nur noch „streicheln“.

12012014_Wall_01Aber noch mal zurüch zum Mittwoch. Der Griff wurde geändert. Das bisher geschlossene Schlägerblatt wird im Rückschwung geöffnet. die Hände angewinkelt, der rechte Arm gestreckt und, und, und …..! Irgendwie stelle ich mir die Frage ob die Hüfte, der rechte Arm und der Rücken das überhaupt noch mitmachen. Am Samstag lief es dann auf den Front Nine, unserem Fontaneplatz nicht so schlecht. Soll heißen, die Bälle flogen fast da hin, wo ich sie gerne hin haben wollte. Nicht immer, aber der eine oder andere Eisenschlag ließ erahnen was man durch einen Golfschwung gewinnen kann. Klar ist auch das ich nicht sofort an alles denken kann, und immer mal wieder kommt es vor, dass das Schlägerblatt der Meinung ist, sich im Fairway zu „vergraben“! Im Klartext: Divot fliegt weiter als der Ball! 😉

12012014_Wall_02Aber für mich heißt es dran bleiben und immer wieder an das denken, was Karsten Dir erklärt hat. Heute bei starkem Wind und Sonne ging es dann wieder auf die 18 Loch Runde. Die ersten Neun spielte ich mit Martina und Udo, der nach der 9 ausstieg und wir hatten viel Spaß. Bei einem Loch, wollte es so gar nicht laufen und da habe ich dann den Ball aufgenommen. Danach lief es dann wieder etwas besser. Die langen Eisen (4 und 5) gingen am Samstag noch recht gut, aber die wollten Sonntag eher auf den „Sofa“ bleiben. Da ging gar nichts, aber zum Glück habe ich ja noch ein paar Eisen im Bag. Was ich nach der 3. Runde auf jeden Fall sagen kann, vorher habe ich auf den Ball geschlagen und habe das auch in den Händen und Armen gespürt. Aber wenn ich jetzt zu 60% alles richtig mache, dann habe ich das Gefühl, das Schlägerblatt gleitet durch Butter. Ich muss dann, wenn ich dem Ball mit den Augen folgen will alles neu justieren. Die Bälle starten so schnell und fliegen hoch, schnell und ziemlich weit. Während ich noch vor einer Woche mit dem Eisen 8 so 110 Meter weit schlug, fliegt der selbe Ball mit dem gleichen Eisen auf einer völllig anderen Flugbahn auf einmal 10 bis 15 Meter weiter.

Was mir richtig Probleme bereitet ist ein voller Schwung und der gesteckte rechte Arm beim Rückschwung (denkt dran, ich bin Linkshänder). Immer wenn ich den Ball toppe, dann weiß ich jetzt woran es liegt. Die Arme kommen nicht gestreckt am Ball an. Aber das wird durch den bewussten Einsatz der rechten Hand beim Durchschwung („Schläger nach unten ziehen“) besser. Das dritte große Problem ist die Hüfte. Ich habe das Gefühl, die habe ich die letzten 10 Jahre in den Keller „gestellt“! Da muss ich wohl noch etwas Staub „abklopfen“ und ein paar Tropfen Öl sind auch angebracht. Nur in Sachen „Hüftgold“ hat sie immer hier geschrien. Super jetzt muss das „Gold weg, die Hüfte muss sich bewegen – ach ja ich muss ja auch noch den Ball treffen! Man das wird eine harte Golfsaison, aber ich bin ja selbst schuld. 😉 Also es sind noch viele Gurkenschläge, aber die wenigen guten Schläge zeigen mir, das ich auf dem richtigen Weg bin. Und den muss ich ja wohl einschlagen, wenn ich in meiner ersten Saison bei den Jungsenioren in Golf in Wall nicht immer „hinterher“ rennen will 😉 Auch als Caddie oder Balljunge würde ich mich nicht eignen. Also Motivation ist vorhanden und wisst Ihr was richtig toll ist? Ich habe in der Wallgang Menschen um mich, die mich da eher unterstützen als über mein Vorhaben lächeln. Das gibt echt KRAFT!!

Euer Stephan

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