Portugal Masters für die Deutschen ganz wichtig

Auf der European Tour stehen ab Donnerstag die Portugal Masters auf dem Programm. Seit der ersten Austragung des Portugal Masters 2007 hat jede Ausgabe auf dem Platz des Oceanico Victoria GC stattgefunden. In diesem Jahr wird es das achte Mal sein, das Fans in Vilamoura einige der besten Spieler Europas bestaunen können. Der von Arnold Plamer entworfene Kurs ist erst zehn Jahre alt und hat seit seiner Eröffnung erst ein weiteres großes Turnier veranstaltet: den World Cup 2005. Der im Süden Portugals gelegene Par-71-Kurs – für Amateure Par 72 – erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 6.591 Meter und zeichnet sich besonders durch seine vielen Fairway-Bunker aus. Da das Rough allerdings nicht sonderlich dicht ist, erwies sich der Kurs in den vergangenen Jahren immer wieder als Birdie-Wiese, die den Profis maximal bei stärkerem Wind Probelme bereitet. Immerhin: Auf den letzten beiden Löchern kommt das Wasser ins Spiel und bestraft zittrige Hände in einem engen Finale.

Das Portugal Masters ist mit zwei Millionen Euro eines der höher dotierten Turniere auf europäischem Boden. Seit der Premiere 2007 schaffen es die Veranstalter regelmäßig, große Namen ins zu dieser Jahreszeit immer noch meist sonnige Vilamoura zu locken. In diesem Jahr ist das Portugal Masters – sieht man mal von der Volvo World Matchplay Championship – das drittletzte Event vor der „Final Series“, dem Höhepunkt im Kalender der European Tour. Deswegen geht es für viele Spieler darum, ihre Position im Race to Dubai zu sichern oder zu verbessern.

Wer außerhalb der Top 110 platziert ist, wird alles daran setzen, genügend Preisgeld zu verdienen, um sich die Spielberechtigung für die nächste Saison doch noch zu sichern. Einige andere Spieler haben das Ziel, sich in den Top 60 zu halten, beziehungsweise dorthin zu verbessern, um beim lukrativen Saisonfinale, der DP World Tour Championship, dabei zu sein. Titelverteidiger David Lynn (108. im Race to Dubai) könnte einen Erfolg wie vor zwölf Monaten dringend gebrauchen. Trotz eines, wie er selbst schrieb, schmerzenden Abschluss am Sonntag in St Andrews, reist Marcel Siem mit Rückenwind an die Algarve. Zwei späte Bogeys vermasselten ihm zwar sein zweites Top-10-Ergebnis der Saison, dafür gab es aber eine sehr gute Nachricht: Sein operiertes linkes Knie hält. Der elfte Platz bei der Alfred Dunhill Links Championship garantiert ihm nahezu einen Platz beim European-Tour-Finale in Dubai und Siems bisherige Leistungen beim Portugal Masters sind auch vorzeigbar. Bei sieben Teilnahmen verpasste er nur einmal den Cut.

Marcel geht um 13.10 Uhr von Tee 10 mit Justin Walters und Thorbjørn Olesen auf die Runde.

Für Max Kieffer heißt es weiter kämpfen. Denn als 100. im Race to Dubai hat er nicht mehr viel Luft nach hinten. Zur Erinnerung: Die Top 110 sichern sich die Tour-Karte für das nächste Jahr. Eine ähnliche Vorstellung wie im vergangenen Jahr, als Kieffer 26. wurde, täte ihm sicherlich gut.

Maximilian geht um 14.00 Uhr an Tee 1 mit Soren Hansen und JB Hansen auf die Runde.

Bislang verlief Moritz Lamperts Rückkehr auf die European Tour noch nicht wie gewünscht. Nachdem der 22-Jährige den Wiederaufstieg in Aserbaidschan perfekt gemacht hatte, spielte er fünf Turniere in Liga eins. Den einzigen Cut hat er in Dänemark geschafft (T45). Im Gegensatz zu Kieffer hat er aber eben schon seine Spielberechtigung für die nächste Saison in der Tasche. Großen Druck braucht er sich bei seinem Portugal-Masters-Debüt also nicht machen.

Moritz geht um 12.40 Uhr von Tee 10 mit Joao Carlota (AM) und Richard Bland los.

Was speziell Maxi und Marcel treiben, da halte ich Euch gerne auf dem Laufenden! Also Daumen drücken ist angesagt! 😉 Das Wetter könnte den Jungs einen Strich durch die Rechnung machen.

Euer Stephan

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