Rückblick auf die Golfturniere am Wochenende (KW 11)

Während ich am Balmer See die eine oder andere Runde drehte, spielten einige Profis um Geld!

Auf der PGA Tour standen die Valspar Championship auf dem Terminkalender. Mit dabei ist der Turniersieger vom Wochenende Alex Cejka. Das Turnier gewann Jordan Spieth im Stechen gegen Patrick Reed und Sean O´Hair. Aber dazu waren 3 Löcher notwendig. Aber zurück zu Alex, er startete mit einer 67er Runde (-4) in das Turnier und man dachte, nach seinem Sieg geht es jetzt so weiter. Leider folgten danach zwei 73er Runden (jeweils +2) und zum Abschluß gar eine 74er Runde. Im Innisbrook Resort hatte er am letzten Wochenende nicht das große Glück!

Auf der LPGA Tour war ja Pause, aber dafür waren einige deutsche Damen auf der Ladies European Tour unterwegs und spielten die World Ladies Championship in Mission Hills, Blackstone Course, Hainan, China. Über die erste Runde hatte ich Euch ja bereits berichtet.  Das Turnier gewann So Yeon Ryu aus Korea mit insgesamt 13 Schläge unter Par. Als beste Deutsche kam Ann-Kathrin Lindner mit +4 auf den geteilten 29. Platz. Alle anderen deutschen Proetten verpassten den Cut. Wie der Kurs aussieht, das könnt ihr im folgenden Video sehen.

Moritz Lampert und Maximilian Kieffer starteten bei der European Tour in Südafrika. Dort wurden im Pretoria Country Club die Tshwane Open ausgespielt. 13 unter Par – das war die Marke, die der Südafrikaner Jacques Blaauw mit einer fehlerfreien 61 an Tag vier der Tshwane Open setzte. Der 29-Jährige ging mit fünf Schlägen Rückstand auf die Spitze in den Finaltag, notierte aber neun Birdies und egalisierte so den Platzrekord des Pretoria Country Club. Gut zwei Stunden musste Blaauw im Clubhaus ausharren und hoffen, dass niemand der Konkurrenten seine Marke knackt.

Am Ende sollte seine brillante Leistung aber nicht ganz genügen. Denn Landsmann George Coetzee zeigte auf seinem Heimatplatz keine Nerven und verbesserte sich mit einem Birdie an der 17 auf 14 unter Par. Das war nur eine von insgesamt fünf Unterspielungen in einer fehlerfreien 65er Runde. Der Sieg bei der Tshwane Open ist Coetzees zweiter Titel auf der European Tour, nachdem er bereits im vergangenen Jahr bei der Joburg Open in seiner Heimat gewinnen konnte.

„Im Heimatclub vor allen Freunden und der Familie zu gewinnen, ist eine ganz besondere Erfahrung“, so Coetzee. „Das ist ein sehr spezieller Tag für mich. Ich denke, ich habe den Platz nach 18 Jahren endlich geknackt. Es war ein Vorteil zu wissen, wo ich aggressiv sein muss und wo nicht. Ich habe hier schon einmal einen Titel verspielt, als ich auf der 17 zu konservativ gespielt habe. Deswegen war es dieses Mal ziemlich klar, dass ich zum Driver greife.“ Der Mut auf dem 330 Meter langen Par 4 wurde belohnt mit dem entscheidenden Birdie, das Blaauw auf Rang zwei verdrängte.

Fünf Schläge lagen auch zwischen Maximilian Kieffer und Moritz Lampert vor dem Finaltag der Tshwane Open. Kieffer ging als geteilter 48. in die vierte Runde, während Lampert gute Aussichten auf seine zweite Top-Ten-Platzierung in Folge hatte. Beide erwischten Runden, wie sie unterschiedlicher kaum hätten sein können. Kieffer blieb am Sonntag drei unter Par und zeigte damit zum Abschluss des Turniers seine beste Leistung der Woche. 18 Plätze ging es für ihn nach oben bis auf Rang 30. Kieffer kam damit bei allen seiner sieben Starts in diesem Jahr unter die Top 50. Eine gute Ausbeute für den 24-Jährigen, der in der vergangenen Woche Achter wurde.

Lampert erwischte dagegen einen rabenschwarzen Sonntag inklusive vier Bogeys und einem Doppelbogey bei nur zwei Birdies. „Das war nichts“, so sein Fazit nach der 74er Runde. „Ich habe den Wind einfach falsch eingeschätzt. Es war zwar nicht viel, aber er hat dauernd gedreht.“ Statt nach vorne in Richtung Top Ten, ging es für Lampert zurück auf den geteilten 42. Platz, zwei Zähler hinter Kieffer. „Jetzt geht es nach Hause, wo ich mich ein bisschen ausruhe, bis es in Marokko weitergeht.“ Ende März steht in Agadir das nächste European-Tour-Turnier an.

Zum Thema Golfsport habe ich mal eine Serie für „Noch-Nicht-Golfer“ geschrieben. Zu mindestens könnt Ihr hier den ersten Teil und hier den 2. Teil lesen.

Euer Stephan

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