Youtube ist nicht gut für Golfer!

So ich habe jetzt erst mal Youtube im Internet gelöscht! Das haben die jetzt davon! Aber mal im Ernst, ich habe mir diese Woche das folgende Video angeschaut und dann …… habe ich mich Zuhause hingestellt und versucht bewusst erst den Oberkörper zu drehen. Dabei ist mir aufgefallen, das ich bisher immer den Oberkörper mit der Hüfte gedreht habe. Also ging es dann am Freitag auf die Driving Range und ich habe ein paar Bälle geschlagen. Erst den Oberkörper drehen und dadurch die Hüfte „mitziehen“. Mist das ist ja eine Bewegung, die ich bisher nie so gemacht habe. Aber was noch viel schlimmer war, ich habe nicht einen Ball richtig getroffen.

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Irgendie muss der Ball jetzt aufs Grün „genagelt“ werden!

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Geschafft!

Aber egal das musste ich dann auch auf der Runde ausprobieren und da erging es mir meistens nicht anders. Aber warum „tut Youtube nicht gut“? Bereits gestern nach gefühlten 15 Löchern habe ich gemerkt, dass sich ein Muskelkater im Rücken „breit“ machte. Ups, ich werde alt! Das positive Erlebnis war, dass wenn ich den Rückschwung mit den Schulten bewusst einleite, die Hüfte sich automatisch mitdreht, wenn es nur mit den Schultern nicht weiter geht. Die Frage ist nur, warum „ziehen die Bälle jetzt den Kopf ein“, wenn ich durchschwinge!? Ach ja, wenn ich denn mal den Ball gut getroffen habe, dann flog dieser gleich viel weiter und schön gerade. Aber das Erlebnis hatte ich am Freitag recht selten.

Was soll es, jetzt heißt es probieren, probieren und noch mal probieren. Es muss ja möglich sein, den alten Körper diese Bewegung „einzuhämmern“. Auch wenn mich das vielleicht in den nächsten Wochen zurück wirft, dieses Video wird mich jetzt erst mal begleiten. Ich bin mal gespannt, ob ich heute überhaupt was treffe, denn heute wird Turnier gespielt! Und der Muskelkater wird ignoriert! So!

Ich wünsche Euch ein schönes und schmerzfreies Spiel und viel Sonne!

Euer Stephan

8 thoughts on “Youtube ist nicht gut für Golfer!

  1. Pingback: Muskelkater und die Folgen beim Golf | Wallgang: Alles zum Thema Golf aus einer Hand!

  2. Nach der oben im Blog beschriebenen Erkenntnis, „Dabei ist mir aufgefallen, das ich bisher immer den Oberkörper mit der Hüfte gedreht habe. „, habe ich 3 Runden gespielt. Natürlich hat das mit dem Start durch die Schulterbewegung nicht immer geklappt, aber ich gehe mittlerweile wieder bewusster an den Ball ran. Dann mache ich einen kurzen Rückschwung, so weit es mit den Schultern geht und dann führe ich den Rückschwung aus. Ergebnis: Heute war der Muskelkater fast weg und gerade gestern und heute flogen schon viel mehr Bälle länger und richtig gerade! So jetzt heißt es dran bleiben und in der Woche, jeden Abend immer wieder probieren …..!
    Euer Stephan

  3. OK, Wolfgang das stimmt bestimmt. Aber die Frage ist ja was kann man z.B. in den eigenen 4 Wänden in der Woche nach der Arbeit machen um etwas an der Beweglichkeit zu bewegen? Dabei rede ich von Golfern um die 50, die wohlmöglich eine häufig sitzende Tätigkeit haben, so wie ich! Also wenn Du ein paar Tipps teilen möchtest, dann steht mein Blog gerne zur Verfügung.

    • Hallo Stephan,
      vielen Dank für dein Angebot auf deinem Blog zu schreiben. Kurz zu meiner Person.
      Personal Trainer, der seit 1982 aktiv Bodybuilding u. Fitness trainiert. Seit 1997 wechsel rein zur Fitness, spiele seit 1986 Badminton (fast wie Golf, nur schneller).
      Hauptberuflich im Sport tätig seit 2000. Zwei Studiengänge mit Trainingswissenschaften, Anatomie, Physiologie usw.
      Meine Kunden sind Endvierziger, der älteste ist 70 Jahre jung und spielt ebenfalls Golf. Der Durchschnitt ist in den 50 zigern, und fast alle ebenfalls Büromenschen.
      Büromenschen haben oft einen Rundrücken (Brustwirbelsäule) nach vorn hängende Schultern, und auch Probleme mit der Durchblutung der Beine (viel sitzen und falsch eigestellte Bürostühle). Dazu kommen durch die Arbeitshaltung verkürzte Bänder/Sehnen und eine verkürzte Muskulatur. Hier muss man ansezten.
      Das Training worauf ich hier anspreche nennt sich Core-Performance Training, entwickelt von Mark Verstegen in den USA. Dieses Training basiert darauf den Core, (die Körpermitte zu stärken und flexibler zu machen). Alle Übungen sind mehrdimensional ( viele Muskeln gleichzeitig im Einsatz), d.h. es werden gleichzeitig Kraft und Beweglichkeit (fast wie Streching) in einer einzigen Übung ausgeführt. Teilweise sind die Übungen recht komplex. Der Platzbedarf beträgt je nach Übung ca. 2,50m x 2,50m , ist also „fast“ überall möglich. Zur Trainingsmethode gehören auch einige Dehnübung, die den Sportler deutlich beweglicher machen. Für Laiensportler ist es recht schwierig das nur anhand von Beschreibungen und Fotos zu erlernen. Der korrekte Bewegungsablauf ist sehr wichtig, wie beim Golf. Natürlich habe ich Bild- so wie Videomaterial (YouTube – Channel). Im Anfangsstadium muss das jedoch jemand kontrollieren und ggf korrigieren. Ein Spiegel kann natürlich auch dabei helfen, wenn man sich selbst beobachtet. Bei falscher Ausführung könnte man sich evt. eine böse Zerrung zuziehen, da möglicherweise der eine oder andere übermotiviert ist.
      Hier im Kommentar kann ich weder Bilder noch Videos einfügen. Du könntest über meine Webseite Kontakt zu mir aufnehmen, so könnten wir auch etwas kurz und bündig am Telefon besprechen.

      Sportliche Grüße, Wolfgang Hoffmann
      http://personaltrainer-wolf.de/

      • Hallo Wolfgang,
        ich bin auch eine 40-Stunden-Büro-sitzende-noch-nicht-ganz-50er-Golferin😉
        mir ist bewusst, dass man was falsch machen kann, wenn man manche Übungen ohne Kontrolle eines Trainers macht, das Risiko gehe ich aber gerne auf eigene Verantwortung ein, wenn du so lieb wärst und uns ein paar Tipps geben könntest🙂
        Da ich aus Wien bin, kann ich sowieso nicht zu dir ins Training kommen😉
        Aber ein Artikel von dir mit ev. Video-Anleitung wäre echt fein!!
        Danke dir schon mal im Voraus🙂
        LG Dany

      • Guten Abend Dany, guten Abend Stephan,

        ich werde das in den nächsten Tagen mit Stephan besprechen.

        Das mal so ganz nebenbei. Mit Videos oder einer schriftlichen Anleitung zu trainieren ist erstens nicht ganz einfach, und als Lizensierter Trainer habe ich eine Sorgfaltspflicht und muss mich an Sicherheitsregeln halten und darauf achten das ich nicht meine Haftpflichtversicherung auf’s Spiel setze. Das Thema „Recht war auch ein Teil in den Studiengängen, wird aber von vielen in der Praxis oft sehr vernachlässigt.
        95% der Menschen können nicht ein Video schauen und paralell dazu die Übung korrekt nachmachen. Ich habe 9 Jahre als Auqa-Trainer bis zu 50 Frauen im Wasser gehabt, zwei Drittel konnten die Übungen nicht richtig nachmachen. Wir haben das nach Absprache mit den Teilnehmerinen einmal auf Video aufgenommen.
        Du glaubst nicht wie viele erschrocken waren, was sie dort tun. Man kan das jedoch nicht verallgemeinern. In einem anderen Schwimmbad war das Ergebnis völlig anders.

        Dany, ich habe ja nicht geschhrieben das du dich in den Flieger setzen sollst.

        Auf meiner Webseite gibt es z.B. den Punkt „Fitness in Düsseldorf“, im Drop down findest du dann http://www.personaltrainer-wolf.de/fitness_duesseldorf/gruppenfitness

        Gruppenfitness ist grundsätzlich überall möglich, ob für einen Tag, drei Tage oder auch für einen Aktivurlaub. Es findet immer dort statt wo der Kunde es wünscht, Liquidität vorausgesetzt. Es lässt sich natürlich auch hier eine Gruppenfitness organisieren, egal ob Hotel oder in einer Jugendherberge. Das ist natürlich mit Aufwand und Papierkram verbunden, damit beide Seiten abgesichert sind.
        Möglich ist fast alles.
        Lass mich erst einmal mit Stepahn austauschen, dann schauen wir wie es weiter geht.

        Viele Grüße aus Meerbusch / Düsseldorf
        Wolfgang

      • Hallo Wolfgang,
        ich werde mich einfach mal in den nächsten Tagen per Mail bei Dir melden und dann schauen wir mal weiter! Aber Du siehst da ist Potential, auch unter den Gesichtspunkt, wenn man das ohne Anleitung macht!

        Gruß Stephan

  4. Völlig klar, das es nicht funktioniert. Dazu ist ein spezielles Fitness-Training notwendig, in dem Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit trainiert werden. Doch die meisten Golfspieler ignorieren das. Ich nenne das beratungsresistenz. Je nach Talent, benötigt der Golfspieler 8 – 16 Stunden, danach kann er das allein.

    Fitte Grüße,
    Wolfgang Hoffmann, Personal Trainer Düsseldorf / Meerbusch

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