Der Golfhandschuh – die zwei W´s

Gefühlt gibt es Golfhandschuhe so viele wie Golfbälle im Wasser! Aber die zwei Fragen, die sich jeder Golfer stellt lauten: Warum und Welchen?

Schauen wir zu erst auf die Frage:

Warum gibt es Golfhandschuhe?

Ein Golfhandschuh wird nicht einfach nur als Accessoire getragen weil dieser chick aussieht. Obwohl es vor allem einige weibliche Golferinnen heutzutage gerne auch als solches nutzen. Ein Golfhandschuh schützt die Hand beim Golfspiel effektiv, insbesondere vor Blasen und Reizungen. Weiterhin soll ein Golfhandschuh zum besseren Halt des Schlägers in der Hand beitragen.
Jeder Golfspieler der schon mal einige Schläge ohne einen Golfhandschuh getätigt hat wird schnell bemerkt haben das die Haut auf der Handinnenseite schnell rot wird und anfängt zu brennen. Wer trotzdem weiterspielt riskiert meist die Bildung von Blasen, die sich auch schnell öffnen und somit schmerzen können. Auch wenn man von Blasen verschont geblieben ist, weiterhin macht sich der Verzicht auf einen Golfhandschuh auch meist ein paar Tage später noch bemerkbar: Die Haut fühlt sich strapaziert an und bildet eine rauhe Hornhaut. Wer generell schon eine Hornhaut auf den Hand-Innenflächen hat, der kann eher ohne Golfhandschuh spielen. Doch besonders zarte Frauenhände werden schnell die Strapazen spüren. (Quelle: golfhandschuh.net)

Welchen Golfhandschuh?

Ich glaube, das muss jede Golferin und jeder Golfer selbst herausfinden. Ich glaube aber es gibt zwei Punkte die ganz wichtig sind. 1) die Passform und 2) der Grip. Wenn ein Golfhandschuh diese beiden Punkte erfüllt, dann kann man schon sehr zufrieden sein.

Ich selbst habe in den letzten 12 Monaten Golfhandschuhe genommen, bei dem der Preis stimmt. Damit war ich recht zufrieden, aber der Grip baute nach gefühlten 10 Runden extrem ab und es musste der nächste ran. Also was machen? Ich hatte schon vor längerem von einem Golfhandschuh aus Känguruhleder im Netz gelesen und dachte mir, ok das hört sich ja interessant an.

Golfhandschuh Tag 1Was hört sich genau interessant an?

Känguruhleder ist anders, Känguruhleder ist besser. Die spezielle Narbung, das „Cross Grain“ verleiht ihm selbst bei geringer Dicke eine enorme Stabilität. Ähnlich wie beim Sperrholz verlaufen die Maserungen in verschiedenen Schichten senkrecht zu einander – selbst wenn sich ein Loch ergibt – das Leder reißt nicht. Durch das sehr dünne Leder des Kakadu Handschuhs schmiegt er sich an wie eine zweite Haut. Der größte Knüller ist jedoch, bei Regen entwickelt das Leder einen fantastischen Grip am Schläger und er ist beliebig oft waschbar – versuchen Sie das einmal mit Cabretta Leder. (Quelle: kakadugolf.de)

Auch die Waschanleitung fand ich sehr interessant und die werde ich bestimmt auch einmal ausprobieren!

Wie erwähnt, waschen Sie den Kakadu Handschuh gerne nach jeder Runde bzw. jeder Session auf der Driving Range! Der Handschuh bleibt dafür angezogen und Sie waschen sich unter dem kalten Wasserhahn die Hände wie gewohnt – allerdings ohne Seife. Reiben Sie Ihre Hände in dem Wasserstrahl bis die Handschuhe volkommen durchnässt sind, bei den weißen Kakadu Handschuhen erkennen Sie dies an der dunkleren Färbung. Anschließen ballen Sie die Hand kräftig zur Faust, um überschüssiges Wasser auszudrücken. Danach lassen Sie den Handschuh an der Luft trocknen, zum Beispiel am Bag, ein Handschuhtrockner ist nicht notwendig.

OK, das Internet ist ja sehr geduldig, aber ich werde mal den Aussagen vertrauen und lege in dieser Saison mit diesem Handschuh los. Heute ging es auf die erste 18 Loch Runde mit diesem Handschuh. Der Handschuh fühlt sich gut an und sitzt super. Auch der Verschluß ist groß und hält sehr gut.  Beim Putten ziehe ich meistens den Handschuh aus und deshalb wird der Verschluß recht häufig benutzt. Aber nach 18 Löcher machte sich der Klettverschluß nicht negativ bemerkbar. Da hatte ich schon andere Erfahrungen gemacht. Das Leder ist sehr angenehm an der Haut und was den Grip betrifft, so hatte ich immer ein sehr gutes Gefühl. OK, ich hatte heute Glück und es fing nicht an zu regnen. Wie sah der Handschuh nach 18 Löchern in der Sonne aus? WP_20160429_20_31_23_Pro WP_20160429_20_31_45_ProIch werde jetzt immer mal wieder Bilder von den Handschuhen machen und diesen auch mal am Sonntag wie oben beschrieben „waschen“. Dann werden wir sehen ob es funktioniert. Für mich stellt sich einfach die Frage, lohnt es sich etwas mehr Geld auszugeben, oder kann man ruhig auf günstige Golfhandschuhe zurück greifen und braucht dann einfach nur mehr! Ich werde es sehen und ganz bestimmt berichte ich auch in diesem Jahr von einer Runde im Regen mit dem Kakadu Golfhandschuh. Ich kann nur sagen, der erste Eindruck ist super und der ist oft schon ausschlaggebend. Neugierig geworden – hier gibt es die Hanschuhe in weiß und schwarz.

Welche Handschuhe nutzt Ihr und mit welchen habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Euer Stephan

2 thoughts on “Der Golfhandschuh – die zwei W´s

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