Golferlatein – Was heißt …..?

GolferklatschDamit auch die dem Blog folgen können, die nicht so viel mit den „Fachbegriffen“ im Golfsport anfangen können, gibt es hier ab sofort ein paar Erklärungen. Ich hoffe damit gewinne ich noch den einen oder anderen „Neugierigen“ 😉

A

Auslippen

Keine Angst hier geht es nicht um die aufgespritzten Körperteile sondern unter auslippen versteht man folgendes: Der Ball trifft das Loch genau an der Kante, fällt aber nicht hinein, sondern läuft an der Kante entlang und läuft am Loch vorbei.

Albatros

Der Südafrikaner Louis Oosthuizen lochte beim Masters in 2012 seinen Ball auf einem Par 5 mit dem zweiten Schlag ein. Er benötigte damit drei Schläge weniger als vorgegeben – das nennt der Golfer „Albatros“. Der von Oosthuizen war erst der vierte in der Geschichte dieses Traditionsturniers.

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B

Back Nine

Als “Back Nine” werden die zweiten neun Löcher einer 18-Loch-Runde bezeichnet.

Backspin

Beim Schlagen des Balls entsteht durch das Auftreffen des abwärtsgehenden Schlägerblatts der sogenannte Backspin, durch den der Ball in der Luft besonders ruhig fliegt und bei der Landung etwas abbremst. Wird absichtlich mit extremem Backspin geschlagen (vor allem bei Annäherungsschlägen) soll ein unkontrolliertes Ausrollen des Balls auf dem Grün verhindert werden. Oft kommt es sogar vor, dass der Ball nach dem Aufkommen durch den starken Rückwärtsdrall ein Stück zurückrollt. Das sieht man oft bei den echten Profi´s, wenn Sie das Grün anspielen.

Birdie

Davon haben Spieler gerne viele. Es bedeutet, dass der Spieler einen Schlag weniger gebraucht hat, um den Ball ins Loch zu befördern, als für Spieler mit Handicap 0 vorgegeben. Wer zum Beispiel ein Par-4-Loch mit drei Schlägen beendet, spielt einen Birdie.

Blind Hole

So geht es mir ganz oft, auch wenn ich die Fahne sehe. Ein Loch, bei dem man den Ball vom Abschlag oder Fairway aus schlagen muss, ohne dass man einsehen kann, wo der Ball landen wird.

Bogey

Mit dem Bogey – oder sogar Doppelbogey – hat der Golfer einen – beziehungsweise zwei Schläge – mehr bis ins Loch gebraucht als vorgegeben.

Break

Abweichung von der “geraden” Puttlinie zwischen Ball und Loch durch Bodenwellen oder durch eine Schräglage auf dem Grün.

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C

Caddie

Caddies tragen nicht einfach nur die Tasche der Pros (Profigolfer). Sie beraten den Spieler bei der Schlägerwahl, Beurteilung der Windverhältnisse, Taktik, bei Hindernissen oder dem Lesen der Grüns. Die Beziehung zwischen Caddie und Pro muss stimmen. Golf wird auch im Kopf gespielt, und psychologischer Beistand kann am Ende sogar ein Turnier entscheiden. Caddies erhalten in der Regel rund zehn Prozent des Preisgeldes von ihrem Spieler. So ist zum Beispiel der Ex-Caddie von Tiger Woods auch zum Millionär geworden.

Carry

Entfernung, die der Ball bei einem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen zurücklegt. Die Distanz, die der Ball insbesondere bei trockenen, warmen Bedingungen nach dem Aufkommen noch rollt ist darin nicht enthalten.

Chip

Wenn jemand Chips erwähnt, dann muss man nicht dankend absagen, weil man nicht naschen möchten, sondern es handelt sich um einen Golfschlag. Als Chip bezeichnet man einen Annäherungsschlag zur Fahne. Beim Chip rollt der Ball – im Gegensatz zum Pitch – den größten Teil der zurückgelegten Distanz. Der Chip ist einer der wichtigsten Schläge beim Golf überhaupt.

Cut

Mit dem Cut werden nach zwei von vier Turniertagen die schlechteren Spieler aus dem Feld ausgeschlossen. Entscheidend ist die Zahl aller bis dahin gespielten Schläge. In der Regel überlebt etwa die Hälfte des Feldes den Cut nicht.

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D

Dimple

Dimples sind die kleinen “Dellen” eines Golfballs. Ein einziger Ball kann bis zu 400 Dimples haben. Sie dienen dem Auftrieb und dem genauen, ruhigen Flug des Balles. Je tiefer die Dimples sind, desto flacher ist die Flugkurve.

Divot

Ein beim Schlag mit dem Schlägerkopf herausgeschlagenes Stück Gras. Es gehört zur Etikette das Divot sofort wieder an seine ursprüngliche Stelle zurüzulegen und festzutreten damit das Gras wieder anwachsen kann.

Dogleg

Eine Spielbahn, bei der das Fairway nach links oder rechts abbiegt. Meist nach dem ersten Schlag macht die Spielbahn einen Knick und man hat meist erst von dort freie Sicht auf das Grün.

Draw

Kontrollierter Schlag. Der Ball macht in seiner Flugbahn eine leichte Kurve von rechts nach links. Nach dem Aufprall hat er eine längere Ausrollphase.

Dünner Schlag

Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch ergibt sich eine deutlich flachere Flugbahn als normal, man spricht hier auch von “toppen”.

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E

Eagle

Wenn man ein Loch mit zwei Schlägen weniger als Par alschließt, dann hat man einen Eagle gespielt

Eisen

Diese Schläger mit einem trapezförmigen, kleineren Schlägerkopf aus verschiedenen Metallen werden vor allem für mittellange Schläge eingesetzt. Eisen schlagen nicht so lang wie Hölzer, dafür aber präziser. Sie sind nach ihrer Länge durchnummeriert.

Even

Der Spieler locht mit der für sehr gute Spieler vorgegeben Anzahl von Schlägen ein. Das Ergebnis wird als Even oder Par bezeichnet.

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F

Fade

Kontrollierter Schlag. Im Gegensatz zum Draw fliegt beim Fade der Ball eine leichte Kurve von links nach rechts. Nach dem Aufprall rollt der Ball nur noch wenig aus.

Flaggenwettspiel

Das Flaggenwettspiel ist ein inoffizielles Wettspiel auf Basis des Zählspiels. Jeder Spieler bekommt eine von seinem Handicap abhändige Anzahl von Schlägen. Verfügt der Golfer beispielsweise über ein Handicap von 36 und weist der Platz einen Par von 72 auf, so erhält der Spieler 108 Schläge. Jedem Spieler wird weiterhin eine individuell (z.B. mit seinem Namen oder einer Farbe) gekennzeichnete Fahne ausgehändigt. Gespielt wird so lange nach den Regeln des Zählspiels, bis ein Spieler seine vorgegebenen Schläge erreicht hat. Werden die Schläge innerhalb von 18 Löchern nicht erreicht, so wird wieder an Loch 1 begonnen und so lange gespielt, bis die Schläge erreicht werden. Wurden die Schläge erreicht, so wird an der Stelle, an der der Balls zur Ruhe bekommen ist, die Fahne des Mitspielers gesteckt. Gewonnen hat dann der Spieler, dessen Fahne am weitesten gesteckt wurde. Flaggenwettspiel wird auch als Flag Competition bezeichnet.

Front Nine

Hierbei handelt es sich nicht um eine Band sondern es sind die ersten neun Löcher einer 18-Loch-Runde.

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G

Gap Wedge

Als Gap-Wedge (GW) wird ein Golfschläger (Eisen) bezeichnet, der die Lücke zwischen Pitching-Wedge und Sand-Wedge füllt. Man findet hierfür auch des Öfteren die Bezeichnung Approach Wedge (AW). Durch den Einsatz neuer Materialien und Fertigungstechnologien in der Schlägerherstellung wie beispielsweise Cavity-Back und Schwerpunktverlagerung in die Sohle des Schlägerkopfes wurde es im Laufe der 1990er Jahre auch für Freizeitspieler möglich, eine hohe Präzision der Schläge zu erzielen. Gleichzeitig wurden die Lofts steiler, um größere Längen zu ermöglichen. Dies hatte zur Folge, dass der Loft der Pitching-Wedge von ca. 50° in den 1980er Jahren auf 40° bis 44° reduziert und damit der Abstand zur Sand-Wedge mit 54° bis 58° Loft stark vergrößert wurde. Diese Lücke (englisch: gap) wird durch die Gap-Wedge mit einem Loft zwischen 48° und 52° geschlossen.

Grooves

Eingefräste Rillen auf der Schlagfläche, die den Backspin erzeugen.

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H

Handicap

Ein Handicap (auch Vorgabe genannt) wird verwendet, um Golfer unterschiedlicher Spielstärke in der Leistung vergleichen zu können. Das Handicap gibt dabei an, um wieviel Schläge ein Spieler über Par liegen darf. Bei einem Par72-Kurs darf z.B. ein Spieler mit Handicap 12 insgesamt 84 Schläge benötigen, um seine Vorgabe zu bestätigen.

Hole in one

Mit dem Abschlag direkt ins Loch! Wird auch als Ass bezeichnet. Martin Kaymer gelang so etwas 2012 gleich zweimal: In Dubai und im Training für das Masters in Augusta. Schwer schlagbar dürfte das Rekord-Hole-in-one von Robert Mitera von 1965 über 406 Meter Entfernung sein.

Holz

Schläger für lange Distanzen vom Abschlag oder Fairway. Hölzer bestehen heute in der Regel aus leichten Kunststoffen oder Metallen. Sie besitzen einen sehr großen Kopf mit großer Schlagfläche. Sie ermöglichen größere Reichweite als Eisen, sind aber weniger präzise.

Hook

Hiermit ist kein Kapitän gemein. Ein Hook ist ein ein schlecht getroffener Ball, dessen Flugkurve von rechts nach links verläuft (bei Rechtshändern) und bei einem Linkshänder von links nach rechts.

Hickory Golf

Hierbei handelt es sich um das traditionelle Golf. Dazu habe ich hier einen Beitrag geschrieben.

I

Identifizierung

Die Identifizierung eines Balles ist nach Regel 12 erlaubt, jedoch muss der Spieler dem Zähler die Gelegenheit geben, den Vorgang zu beobachten. Die Lage des Balls muss dabei markiert werden. Der Ball darf dann aufgehoben werden, jedoch nur im zur Identifizierung notwendigen Ausmaß gereinigt werden.

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In

Die zweiten neun Löcher auf einem Achtzehn-Löcher-Kurs nennt man die ‚in-nine‘ (in-neun) – im Gegensatz zu den ‚out-nine‘, bei denen es sich um die ersten neun handelt. Die Bezeichnung stammt von den sogenannten Links-Kursen (vor allem an der Küste), bei denen sich das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt befindet Man spielt also zunächst hinaus, dann wieder hinein – ‚out‘ und ‚in‘. ‚In‘ gilt natürlich auch für einen Ball, der innerhalb der Platzbegrenzung liegt.

Interlocking Grip

Zwischen Zeige- und Mittelfinger der linken Hand liegt der kleine Finger der rechten Hand, eben in einer Art ‚Verschluss‘.

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J

Junganpflanzung

Auf dem Golfplatz frisch angepflanzte Bäume, die zum Beispiel durch einen aufgehäuften Erdwall, oder durch stützende Pflöcke erkennbar sind. meist sind sie blau markiert und man bekommt bei Behinderung einen Freedrop um sie nicht zu beschädigen.

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K

Katze

Immer dann wenn man zum 3. Putt auf dem Grün antritt, dann könnte es passieren, das die Flightpartner mit einem Miau den Schlag begleiten. Eine Katze nennt man beim Golf den 3. Putt.

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L

Lady

Im deutschsprachigen Raum verwendeter umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, bei dem der Ball nicht über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt.

Lob Wedge

Ein Lob Wedge ist ein Golfschläger für sehr kurze, aber hohe Schläge, oder für Schläge aus dem tiefen Rough heraus. Lob Wedges haben einen starken Loft mit ca. 58 bis 64 Grad. Sie verfügen über einen geringeren Bounce (normalerweise ca. 6°) als das Sand Wedge, da das Eingraben ins Rough mit der scharfen Schlägervorderkante erwünscht ist. Aufgrund des sehr hohen Lofts besteht aber die Gefahr unter dem Ball hindurch zu schlagen, weshalb das Lob Wedge in der Regel nur von fortgeschrittenen Spielern beherrscht wird.

Loft

Als Loft wird der Neigungswinkel der Schlagfläche bezeichnet. Dieser Winkel ist ausschlaggebend, wie hoch und damit wie weit der Ball fliegt.

Lochspiel / Match Play

Das Lochspiel ist eine Spielform im Golf, die bis zur Einführung des Zählspiels im Jahr 1759 die einzige Spielform war. Gespielt wird es von zwei Parteien, wobei eine Partei entweder ein einzelner Spieler oder ein Team aus zwei Spielern ist. Die Partei, die an einer Spielbahn die niedrigere Schlagzahl (“Score”) erzielt hat, gewinnt das Loch und erhält einen Punkt. Haben beide Parteien denselben Score gespielt, so wird das Loch geteilt, beide Parteien erhalten einen halben Punkt. Das Wettspiel gewinnt die Partei, die über die festgesetzten Runden die meisten Löcher gewonnen hat. Steht es nach dem letzten zu spielenden Loch Unentschieden (“all square”) und muss ein Sieger ermittelt werden, so kommt es zu sogenannten Extralöchern. Hierbei wird so lange weitergespielt, bis ein Spieler ein Loch und damit das Match gewinnt.  Falls bereits vor Ende der festgesetzten Runden ein Spieler uneinholbar führt, so wird das Lochspiel in der Regel beendet. Beträgt der Vorsprung eines Spielers zum Beispiel drei Punkte, sind aber nur noch zwei Löcher zu spielen, so spricht man von einem Endergebnis von “3 und 2″ (= 3 auf und noch 2 zu spielen). Umgangssprachlich wird dies gelegentlich zu “3 auf 2″ verkürzt. Bei einem Match über 18 Löcher ist somit der höchstmögliche Sieg “10 und 8″ und der knappste “1 und 0″, wobei die sprachliche Verkürzung zu “1 auf” üblich ist.  Wird ein Lochspiel netto gewertet, so bekommt der schlechtere Spieler sogenannte Vorgabeschläge, die auf die zu spielenden Löcher verteilt werden. Dies bedeutet, falls ein Spieler mit Spielvorgabe 18 auf jeder Spielbahn genau einen Schlag mehr benötigt als ein Spieler mit Spielvorgabe 0, so hat er alle 18 Löcher und damit das Match geteilt. Will er ein Loch gewinnen, so muss er denselben oder einen besseren Score erzielen als sein Gegner. Schneidet er hingegen an einem Loch mindestens zwei Schläge schlechter ab, so hat er dieses Loch verloren. Ist die Anzahl der zu gewährenden Vorgabeschläge kein Vielfaches der Anzahl der zu spielenden Löcher, so findet notwendigerweise eine ungleichmäßige Verteilung statt. Hierbei orientiert man sich am Schwierigkeitsgrad der einzelnen Löcher, die vom Betreiber des Golfplatzes vorab festgelegt wird. Die Vorgabeschläge werden dann in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch zugeteilt. Eine Besonderheit beim Lochspiel ist es, dass man dem Gegner Schläge oder ganze Löcher schenken kann. Ein geschenkter Schlag gilt als eingelocht, ein geschenktes Loch gilt als gewonnen für den “Beschenkten”. Normalerweise schenkt man das Loch nur, wenn man selber keine Chance mehr sieht es zu gewinnen. Geschenkte Schläge bringen zum Ausdruck, dass man sicher ist der Gegner hätte den Ball sowieso eingelocht. Das gezielte Schenken kann aber auch eine Taktik sein, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen.

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M

Match Play / Lochspiel

Das Lochspiel ist eine Spielform im Golf, die bis zur Einführung des Zählspiels im Jahr 1759 die einzige Spielform war. Gespielt wird es von zwei Parteien, wobei eine Partei entweder ein einzelner Spieler oder ein Team aus zwei Spielern ist. Die Partei, die an einer Spielbahn die niedrigere Schlagzahl (“Score”) erzielt hat, gewinnt das Loch und erhält einen Punkt. Haben beide Parteien denselben Score gespielt, so wird das Loch geteilt, beide Parteien erhalten einen halben Punkt. Das Wettspiel gewinnt die Partei, die über die festgesetzten Runden die meisten Löcher gewonnen hat. Steht es nach dem letzten zu spielenden Loch Unentschieden (“all square”) und muss ein Sieger ermittelt werden, so kommt es zu sogenannten Extralöchern. Hierbei wird so lange weitergespielt, bis ein Spieler ein Loch und damit das Match gewinnt.  Falls bereits vor Ende der festgesetzten Runden ein Spieler uneinholbar führt, so wird das Lochspiel in der Regel beendet. Beträgt der Vorsprung eines Spielers zum Beispiel drei Punkte, sind aber nur noch zwei Löcher zu spielen, so spricht man von einem Endergebnis von “3 und 2″ (= 3 auf und noch 2 zu spielen). Umgangssprachlich wird dies gelegentlich zu “3 auf 2″ verkürzt. Bei einem Match über 18 Löcher ist somit der höchstmögliche Sieg “10 und 8″ und der knappste “1 und 0″, wobei die sprachliche Verkürzung zu “1 auf” üblich ist.  Wird ein Lochspiel netto gewertet, so bekommt der schlechtere Spieler sogenannte Vorgabeschläge, die auf die zu spielenden Löcher verteilt werden. Dies bedeutet, falls ein Spieler mit Spielvorgabe 18 auf jeder Spielbahn genau einen Schlag mehr benötigt als ein Spieler mit Spielvorgabe 0, so hat er alle 18 Löcher und damit das Match geteilt. Will er ein Loch gewinnen, so muss er denselben oder einen besseren Score erzielen als sein Gegner. Schneidet er hingegen an einem Loch mindestens zwei Schläge schlechter ab, so hat er dieses Loch verloren. Ist die Anzahl der zu gewährenden Vorgabeschläge kein Vielfaches der Anzahl der zu spielenden Löcher, so findet notwendigerweise eine ungleichmäßige Verteilung statt. Hierbei orientiert man sich am Schwierigkeitsgrad der einzelnen Löcher, die vom Betreiber des Golfplatzes vorab festgelegt wird. Die Vorgabeschläge werden dann in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch zugeteilt. Eine Besonderheit beim Lochspiel ist es, dass man dem Gegner Schläge oder ganze Löcher schenken kann. Ein geschenkter Schlag gilt als eingelocht, ein geschenktes Loch gilt als gewonnen für den “Beschenkten”. Normalerweise schenkt man das Loch nur, wenn man selber keine Chance mehr sieht es zu gewinnen. Geschenkte Schläge bringen zum Ausdruck, dass man sicher ist der Gegner hätte den Ball sowieso eingelocht. Das gezielte Schenken kann aber auch eine Taktik sein, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen.

Marshall

Der Marshall ist eine Aufsichtsperson auf dem Golfplatz. Er sorgt für einen reibungslosen Spielbetrieb auf der Golfrunde, indem er auf die Einhaltung der Etikette und einen zügigen Spielfluss achtet. Alle Personen auf einer Golfanlage müssen den Anweisungen des Marshalls Folge leisten. Eine weitere Aufgabe des Marshalls ist die Kontrolle von Spielberechtigungen. Das heißt, er muss überprüfen, ob alle Golfspieler auf der Anlage ein Greenfee gelöst haben oder Mitglied des Golfclubs sind. Desweiteren ist der Marshall für die Einhaltung der Kleiderordnung auf dem Golfplatz verantwortlich.

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N

Nearest to the pin

Nearest to the pin ist eine Sonderwertung beim Golfturnier. Die Spielleitung bestimmt vor Turnierbeginn ein Par-3-Loch, an dem dieser Sonderpreis ausgespielt wird. Hierbei gewinnt der Golfspieler diesen Sonderpreis, der seinen Golfball mit dem Abschlag am nächsten zur Fahne platzieren konnte.

Netto

Golfturniere werden immer auf zwei Weisen gewertet. Man unterscheidet die Brutto- und die Netto-Wertung. Bei der Netto-Wertung spielt das Handicap des Golfspielers eine große Rolle. Denn es wird nach Beendigung der Golfrunde das Handicap des Golfers von der tatsächlich benötigten Schlagzahl (Brutto-Wertung) abgezogen.

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O

Out of Bounds

Dieser englische Begriff bedeutet ‚außerhalb der Grenzen der spielbaren Geländefläche‘; Strafschlag und Distanzverlust sind das Resultat, wenn der Ball dort zur Ruhe kommt.

Overlapping Grip

Dabei liegt der kleine Finger der rechten Hand über dem Zeigefinger der linken Hand. Ungefähr neunzig Prozent aller Golfspieler verwenden diesen Griff. Er wurde von dem legendären Briten Harry Vardon entwickelt und wird deshalb auch als ‚Vardon-Grip‘ bezeichnet.

Offener Stand

Der Spieler spricht den Ball an, wobei der linke Fuß gegenüber dem rechten Fuß etwas zurückversetzt ist.

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P

Was bedeutet Par?

Par bezeichnet die Anzahl der Schläge, die ein guter Golfspieler braucht, um den Ball einzulochen. Bei einem Par3-Loch sollte ein solcher Spieler mit dem ersten Schlag das Grün erreichen. Auf dem Grün sollte er dann mit zwei Schlägen einlochen.

Bei den Herren gibt es folgende offizielle Einteilungen:
Par3 – bis 228m
Par4 – 229-434m
Par5 – ab 435m

Bei den Damen gelten diese Werte:
Par3 – bis 201m
Par4 – 202-382m
Par5 – ab 383m

Pitching Wedge

Ein Pitching Wedge wird oft für Annäherungsschläge auf das Grün oder bei Schlägen aus einem Bunker verwendet. Die Entfernung hierbei beträgt zwischen 20 und 100 Metern. Durch seinen flachen Schlägerkopf vollzieht der geschlagene Ball eine hohe Flugkurve. Nach dem Aufkommen rollt der Ball kaum weiter – man spricht hierbei von einem „Drop-and-Stop“. Hierbei entsteht häufig eine Pitchmarke, die mittels einer Pitchgabel ausgebessert werden sollte. Ein Pitching Wedge hat eine Gradzahl von 42 bis 49 und steht in der Reihenfolge zwischen dem 9er Eisen und dem Sandwedge.

Penalty

Als Penalty oder auch Penalty-Stroke wird im Golfsport ein Strafschlag bezeichnet.

Pitchgabel

Entsteht nach einem hohen Golfschlag beim Auftreffen des Golfballes auf dem Grün ein sogenannter Pitchmark (Loch im Rasen), so muss dieses Loch mit der Pitchgabel ausgebessert werden. Jeder Golfer sollte solch eine Pitchgabel mit sich führen, denn das Ausbessern eines Pitchmark gehört zu den wichtigsten Regeln der Golfetikette und dient der Schonung des Golfplatzes. Statt einer Pitchgabel, kann bespielsweise auch ein Tee benutzt werden. Wobei mit einem Tee die Ausbesserung des Pitchmark schwieriger ist und Spuren im Rasen hinterlässt.

Proette

Eine Golf- Proette ist eine professionelle Golferin deren Beruf das Golfspiel ist, also welche ihr Geld mit dem eigenen Golfspiel oder mit dem Golfspiel anderer verdient. Man unterscheidet zwischen einer Playing Proette und einer Teaching Proette. Eine Playing Proette spielt Turniere und finanziert ihr Einkommen mit gewonnenen Preisgeldern und mit Sponsorengeldern. Um Playing Proette zu werden muss man als Amateurin ein Handicap von -2 erreichen. Eine Teaching Proette verdient ihren Lebensunterhalt dagegen, indem sie andere Golfspieler unterrichtet. Sie ist also eine Golflehrerin. Um die nötige Golflehrerausbildung antreten zu dürfen, muss man als Amateurin ein Handicap von -6 ausweisen können. Die Ausbildung dauert dann drei Jahre und wird in Deutschland von der PGA of Germany überwacht und organisiert. Die männliche Golf- Proette ist der Pro, welcher auch spielend oder unterrichtend tätig sein kann. Bei den Teaching Pros gibt es keine Trennung der Geschlechter, wobei es bei den Playing Pros hingegen eine getrennte Damen und Herren Tour gibt.

Professional (Pro)

Ein Pro ist ein männlicher Golfspieler, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Er verdient sein Geld mit dem Spielen und Gewinnen von Turnieren und gibt sein Wissen im Golfunterricht an Golfanfänger weiter. Häufig wird ein Pro auch von diversen Sponsoren gefördert.

Provisorischer Ball

Einen provisorischen Ball kann ein Golfspieler schlagen, wenn er sich nicht sicher ist, ob er seinen ersten Golfball ins Aus oder in eine unauffindbare Lage geschlagen hat. Das heißt, er schlägt noch einen zweiten Ball hinterher. Findet der Golfer seinen ersten Golfball wieder und kann er ihn weiterspielen, so wird der Schlag des Ersatzballes nicht gezählt. Durch dieses Vorgehen kann eine Spielverzögerung vermieden werden, denn sollte der Golfspieler seinen ersten Ball nicht auffinden, so müsste er zurück zum Abschlag, um einen neuen Ball zu spielen.

Push

Schlägt ein Rechtshänder einen Push, so verläuft die Flugkurve seines Golfballes auf einer geraden Linie abweichend zur Ziellinie nach rechts. Beim Linkshänder würde die Flugbahn nach links von der Ziellinie abweichen.

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Q

Qualifying School

Bei der Qualifying School, einer Einrichtung der PGA European Tour, handelt es sich quasi um eine Qualifikationsrunde für die European Tour. Jahr für Jahr kämpfen in der Qualifying School meist über 900 professionelle Golfspieler um einen der lediglich 30 Startplätze, die zum Spiel auf der European Tour berechtigen.

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R

Rabbit

Ein Golfanfänger, der sich noch kein Handicap erspielt hat, wird im Golfjargon als Rabbit bezeichnet. Der Begriff stammt von den unkontrolliert herum hüpfenden Golfbällen eines Golfanfängers.

Rangefee

Will man auf einem Driving Range trainieren und ist nicht Mitglied des ansässigen Golfclubs, so muss man dafür eine Gebühr entrichten, die als Rangefee bezeichnet wird.

Rescue

Rescue- oder Hybrid-Schläger sind eine Mischung aus Holz- und Eisenschläger und sollen deren Vorzüge vereinen. Sie dienen also für relativ lange und dabei präzise Schläge.

Rough

Die häufig höher bewachsene Fläche seitlich des Fairway wird im Golfsport als Rough bezeichnet. Durch den höheren Bewuchs ist ein Weiterspielen von dort meist schwierig.

Ryder Cup

Der Ryder-Cup ist ein Golfturnier für Golfer aus Europa und der USA. Es treten beim Ryder-Cup die jeweils zwölf besten Profigolfer des jeweiligen Kontinents im Team gegeneinander an. Der Wettbewerb wird im Zwei-Jahres-Rhythmus einmal in Europa und einmal in den USA ausgetragen. Der Austragungsmodus ist immer das Lochwettspiel. Jedes Team beim Ryder-Cup wird von einem sogenannten Non-Playing-Captain begleitet. Diese Aufgabe übernimmt normalerweise ein berühmter Golfer.

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S

Sand-Wedge

Der Sand-Wedge ist ein sehr wichtiger Golfschläger für das kurze Spiel. Dieser Spezialschläger wird benötigt, um einen Golfball aus dem Sandbunker herauszuschlagen. Desweiteren wird er für Pitches, Lobs und hohe Annäherungsschläge benutzt.

Scramble

Scramble ist ein Teamspiel im Golfsport. Normalerweise besteht ein solches Team aus vier Golfspielern. Jedes Teammitglied schlägt seinen Golfball ab. Anschließend wird die Lage des bestabgeschlagenen Golfballes ausgewählt. Dabei ist nicht unbedingt entscheidend, welcher Ball am nächsten zum Golfloch liegt, sondern eher aus welcher Position am besten weitergespielt werden kann. Von dem ausgewählten Punkt aus spielen dann alle Flightpartner weiter. Dieses Prinzip wird fortgeführt bis ein Golfspieler seinen Golfball auf dem Grün eingelocht hat.

Scratch Golfer

Als Scratch-Golfer wird im Golfjargon ein Golfspieler bezeichnet, der fähig ist, regelmäßig seine Golfrunden in der vorgegebenen Schlagzahl zu absolvieren. Ein Scratch-Player hat also ein Handicap von 0 oder besser.

Spin

Ein Golfball erhält beim Schlagen immer einen sogenannten Spin. Darunter versteht man die Drehung um seine eigene Achse. Unterschieden werden dabei drei Arten von Spin: Vorwärtsdrall, Rückwärtsdrall und Seitwärtsdrall. Beim Vorwärtsdrall rollt der Ball nach dem Aufkommen weiter nach vorn. Beim Rückwärtsdrall stoppt der Golfball beim Landen schnell und rollt evtl. noch etwas zurück. Durch einen Seitwärtsdrall beschreibt die Flugbahn des Golfballes eine Kurve. Dies ist immer der Fall, wenn der Ball nicht square getroffen wird.

Sweet-Spot

Am Schlägerkopf eines Golfschlägers gibt es einen Punkt, an dem die Energie- und Kraftübertragung beim Schlag am höchsten ist. Diesen Punkt nennt man Sweet-Spot. Wird der Golfball mit dem Sweet-Spot des Schlägerkopfes getroffen, kann die größt mögliche Distanz und Schlaggenauigkeit erzielt werden.

Stableford

Das Zählspiel nach Stableford ist eine Spielform im Golf, die 1898 von Dr. Frank Stableford erfunden, 1932 erstmals offiziell angewandt und 1968 in die Golfregeln aufgenommen wurde. Hierbei erhält der Spieler an jedem Loch für den gespielten Score sogenannte Stableford-Punkte gemäß der folgenden Tabelle:

drei unter Par 5 Punkte
zwei unter Par 4 Punkte
eins unter Par 3 Punkte
Par 2 Punkte
eins über Par 1 Punkt
zwei über Par und schlechter 0 Punkte

Charakteristisch für die Stableford-Wertung ist, dass besonders schlecht gespielte Löcher unterproportional stark ins Gewicht fallen, da es keine negativen Punktzahlen gibt. Ein nicht zu Ende gespieltes Loch wird mit einem Strich auf der Scorekarte vermerkt und zählt ebenfalls 0 Punkte. Somit ist es bei Stableford-Wettspielen unschädlich und üblich, wenn ein Spieler, der an einem Loch keine Punkte mehr erzielen kann, aus Gründen der Zeitersparnis seinen Ball aufhebt und somit auf das Einlochen verzichtet.  Bei einer Nettowertung nach Stableford bekommt der Bewerber sogenannte Vorgabeschläge, die auf die zu spielenden Löcher verteilt werden. Jeder Vorgabeschlag setzt das “persönliche Par” um einen Schlag hinauf. So erhielte man bei zwei Vorgabeschlägen und einem gespielten Bogey drei Stableford-Punkte, ein Score von 3 über Par ergäbe immerhin noch einen Punkt, da dies sozusagen dem “persönlichen Bogey” gleich käme. Ist die Anzahl der einem Spieler zustehenden Vorgabeschläge kein Vielfaches der Anzahl der zu spielenden Löcher, so findet notwendigerweise eine ungleichmäßige Verteilung statt. Hierbei orientiert man sich am Schwierigkeitsgrad der einzelnen Löcher, die vom Betreiber des Golfplatzes vorab festgelegt wird. Die Vorgabeschläge werden dann in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch zugeteilt. Kommt ein Spieler an jedem Loch auf zwei Punkte, so ergibt dies 18 × 2 = 36 Punkte und man sagt er habe genau sein Handicap gespielt. In Ländern wie Deutschland, wo die Handicaps der Golfspieler nach Stableford ermittelt werden, kann eine Punktzahl ungleich 36 zu einer Verbesserung oder Verschlechterung des Handicap führen.

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T

Tee

Als Tee wird im Golfsport zum einen die Fläche bezeichnet, die für den Abschlag genutzt werden darf. Zum anderen nennt man das kleine Hilfsmittel, auf das man beim Abschlag den Golfball auflegen darf, ein Tee. Ein Tee wird in der Regel aus Holz, Plastik oder Gummi gefertigt. Legt der Golfspieler seinen Golfball am Abschlag auf ein solches Tee, dann ist der Golfball aufgeteet. Ein Tee soll beim Abschlag helfen, den Golfball besser zu treffen.

Toppen

Wird beim Schlag der Golfball nur in der oberen Hälfte getroffen, wird dies als Toppen bezeichnet. Der Golfball erhält dadurch keinen Backspin und fliegt meist unkontrolliert und flach. Man spricht auch von einem “dünn” getroffenen Ball.

Triple-Bogey

Spielt ein Golfer eine Spielbahn mit drei Schlägen über Par, so bezeichnet man dies als Triple-Bogey. Das heißt, er benötigt zum Einlochen seines Golfballes drei Schläge mehr als an der Spielbahn vorgesehen sind.

Texas Scramble

Ein Texas Scramble ist eine Spielform beim Golf, bei der mindestens zwei Spieler ein Team bilden, man kann aber auch 3er oder 4er Texas Scramble spielen. Ein Texas Scramble ist ein Mannschafts-Zählspiel. Zunächst schlagen alle Spieler ab. Der beste Ball von einem Team wird dann zum Weiterspielen ausgewählt. Das muss nicht immer der Weiteste sein, wenn dieser eine schlechte Lage hat. Der Spieler dessen Ball genommen wird, muss seinen Ball spielen wie er liegt. Bevor er ihn spielt, wird neben diesen Golfball ein Tee in den Boden gesteckt. Nachdem der Ball gespielt wurde, nehmen die anderen Mitspieler seines Teams ihren Ball den sie inzwischen aufgehoben haben, legen ihn innerhalb einer Schlägerlänge von diesem Tee entfernt und nicht näher zur Fahne, und spielen ihn. Sind alle Bälle gespielt, wird wieder gemeinsam entschieden, welcher Ball am besten liegt und auch von dieser Stelle müssen wieder alle Team-Mitglieder ihren Ball spielen. So wird bis zum letzten Putt verfahren. Da jeweils nur das niedrigste Team-Ergebnis gewertet wird, müssen unter Umstände nicht alle bis zu Ende putten. Weil bei dieser Spielform immer nur Bälle aus der besten Lage gespielt werden, lassen sich sich bei einem 3er oder 4er Texas Scramble sehr niedrige Scores spielen. In der Teamwertung können zudem sehr hohe Nettopunkte erzielt werden, da die Wahrscheinlichkeit, dass alle ihren Ball verballern, sehr niedrig ist. Wie die Vorgabe des Teams zu berechnen ist, wird von der Spielleitung fesgelegt. Da gibt es unterschiedliche Berechnungsmethoden. Man kann alle Spielvorgaben addieren und durch die Zahl der Spieler teilen, man kann Dreiviertel der Vorgaben zu Grunde legen oder auch nur das beste und das schlechteste Handicap im Team heranziehen. Der DGV schlägt für die Berechnung der Team-Vorgabe bei vier Spielern folgende Vorgehensweise vor:
0,4 x des niedrigsten Handicaps
0,3 x des zweitniedrigsten Handicaps
0,2 x des zweithöchsten Handicaps
0,1 x des höchsten Handicaps

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U

Unspielbarer Ball

Jeder Ball kann nach den Golfregeln, außer bei Wasserhindernissen, vom Spieler sofort für unspielbar erklärt werden und unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach den Regeln neu fallen gelassen werden. Diese taktische Maßnahme erspart in vielen Fällen zusätzliche Schläge.

USGA

Dies ist die Abkürzung für United States Golf Association, die in Amerika allein verantwortlich ist für die Einführung von Regeln und Decisions. In Zusammenarbeit mit dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews, werden die Golfregeln für alle Vereine der Welt bindend erlassen.

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V

Vorgabeklasse

Da man diese Thema nicht mit 3 Sätzen erschlagen kann, habe ich dazu einen Blogbeitrag verfasst.

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W

Wedges

Wedges (englisch: wedge-Keil) sind Schläger für die kurzen Schläge rund ums Grün (unter 100 m) oder für schwierige Lagen (Bunker, Gräben, hohes Gras). Sie ähneln in Aufbau und Material den Eisenschlägern, zeichnen sich jedoch durch einen abgerundeten, eher ballonförmigen Schlägerkopf aus. Dieser ist auch häufig weicher als bei den normalen Eisen, um eine höhere Genauigkeit und größere Rückmeldung an den Spieler zu ermöglichen. Üblich sind Lofts von ca. 48° bis 54° für die zu einem Standardsatz gehörenden Pitching und Sand Wedges bei einer Schaftlänge von ca. 34 bis 36 Zoll. Die eher als Spezialschläger anzusehende Gap Wedge soll die Distanzlücke (englisch: gap-Lücke, Kluft) zwischen der Pitching Wedge und der Sand Wedge schließen und liegt auch im Loft dazwischen während die Lob Wedge mit einem Loft von bis zu 68° für kurze Annäherungsschläge, aus dem Sand oder zur Überwindung hoher Hindernisse aus kurzer Distanz und meist schwierigen Lagen verwendet wird.

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X

X-Out-Bälle

Diese sogenannten ausge-x-ten Bälle zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Zweitaufdruck als X über dem Namen haben. Diese Bälle sind qualitativ keineswegs schlechter als die sonstigen Bälle, sondern nur von der Firma ausgesondert, weil sie vielleicht in Farbfehler haben oder aber weil man mit dem Verkauf der Produktion der ausge-x-ten Bälle eine Überproduktion billig auf den Markt werfen wollte. Mit ausge-x-ten Bällen darf man an Wettspielen teilnehmen, sofern nicht die „List of Conforming Golf Balls“ in Kraft gesetzt wurde.

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Y

Yardage Book

Das Yardage Book ist das Notizbuch des Spielers, bzw. des Caddies, in dem Besonderheiten des Platzes, sowie Schlagweiten, etc. notiert werden.

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Z

Zählspiel

Das Zählspiel (englisch „Stroke Play“ oder „Medal Play“) ist eine Spielform im Golf, die im Jahr 1759 in St. Andrews erstmals urkundlich erwähnt wurde. Beim Zählspiel gewinnt der Spieler mit der niedrigsten Schlagzahl (“Score”) über die festgesetzten Runden das Wettspiel. Normalerweise besteht eine Runde aus 18 Löchern, seit 2006 sind auch 9 Loch Runden möglich. Die meisten Profiturniere bestehen aus vier Runden, die von Donnerstag bis Sonntag gespielt werden. Amateurwettspiele gehen normalerweise nur über eine Runde, jedoch wird die Clubmeisterschaft in den meisten Golfclubs über zwei Tage und drei Runden ausgetragen. Sofern brutto gezählt wird, gilt der absolut niedrigste Score als bestes Ergebnis. Bei der Nettowertung wird vom Bruttoscore jeder Runde die Spielvorgabe (englisch „Playing Handicap“) des Bewerbers abgezogen. Beispiel: bei Score 90 und Spielvorgabe 18 ist das Nettoergebnis eine 72 – genau dasselbe also wie bei einem Spieler mit Score 72 und Spielvorgabe 0. Aus der Notwendigkeit der Ermittlung eines Scores für jedes Loch ergibt sich, dass beim klassischen Zählspiel jede Bahn tatsächlich zu Ende gespielt werden muss, auch wenn die Lage aussichtslos erscheint. Da dies gerade bei weniger guten Spielern zu Schwierigkeiten führen und den Ablauf insgesamt verzögern kann, wird in Deutschland zumeist die Variante des Zählspiels nach Stableford gespielt. Diese hat den Vorteil, dass immer ein Ergebnis berechnet werden kann, auch wenn nicht jeder Ball eingelocht wurde.

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Euer Stephan

13 thoughts on “Golferlatein – Was heißt …..?

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