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Masters in Augusta, Georgia – die Spieth Show?

MastersVon der ersten Runde hatte ich Euch berichtet. 3 Löcher vor Schluß führt Jordan Spieth 4 Schläge vor Justin Rose, der auf den letzten 3 Löchern jeweils ein Birdie gespielt hatte. Aber auch Spieth spielte zwei Birdie und ein Par. Zwar steigt der Druck von Loch zu loch, aber wird er die 4 Schläge gegenüber Rose noch abgeben. An den letzten Tagen haben alle auf den Einbruch beim Leader gehoft, aber er spielt sehr sicher und liegt an der 16 bei -19 (so hoch hat noch nie jemand bei einem US Masters unter Par gelegen). Masters1An der 16 einem Par 3 war sein Abschlag etwas zulang, aber er spielt das Par! Rose sein Birdieputt läuft kurz vor dem Loch nach Links und damit spielt er auch ein Par. So gehen die beiden im letzten Flight auf die 17.  Dort spielten beide wieder Par und so geht Spieth mit 4 Schlägen Vorsprung auf das finale Loch. Auf dem Weg zum Vorgrün kann Jordan schon lächeln und sein Caddy auch. Justin ist ein Gentleman und bleibt stehen, damit die Zuschauer Ihren neuen “Helden” feiern können. Justin Rose spielt an der 18 einen Bogey und wird damit geteilter 2. Aber Spieth spielt auch noch einen Bogey und kommt damit auf -18 und ist damit der Sieger in Augusta! Herzlichen Glückwunsch Jordan Spieth!

Wer ist der Sieger?

Jordan Spieth (* 27. Juli 1993 in Dallas, Texas) ist ein US-amerikanischer Profigolfer der PGA Tour. Nach einer sehr erfolgreichen Amateurlaufbahn im Golf-Team der University of Texas, inklusive zweier Siege bei der U.S. Junior Amateur Golf Championship 2009 und 2011, wurde Spieth im Jahre 2012 Berufsgolfer. Im Jahr 2013 gewann er sein erstes Turnier auf der PGA Tour, die John Deere Classic. Spieth war Mitglied des siegreichen amerikanischen Teams beim Presidents Cup 2013. Fred Couples wählte Spieth persönlich als einen von zwei Captain’s Picks aus. Am 27. September 2013 wurde Spieth zum Rookie of the Year der PGA Tour gewählt. Im Jahr 2014 qualifizierte er sich als Siebter der Geldrangliste für das US-Team des Ryder Cup 2014.

PGA Tour Siege:

  • 2013 John Deere Classic
  • 2015 Valspar Championship

Wie haben die anderen gespielt?

Tiger Woods spielt insgesamt -5 und landet damit auf den geteilten 17. Platz. Rory McIlroy landet mit -12 auf den 4. Platz. Phil Mickelson spielte an der 15 einen Eagle (Par 5) und kommt mit -14 zurück ins Clubhaus. Damit ist er geteilter 3. in Augusta. Die beiden deutschen Teilnehmer Langer und Kaymer haben den Cut nicht geschafft. Bernd Wiesberger aus Österreich kommt am Ende auf den geteilten 22. Platz.

Euer Stephan

Schloss Krugsdorf

Ostern auf Schloss Krugsdorf – Scramble

Nachdem wir am Ostermontag in Polen Golf gespielt haben, ging es am Dienstag wieder in Schloss Krugsdorf auf eine besondere Runde. Scramble Teams gingen heute bei Wind auf die 18 Loch Runde. Ich ging im ersten Flight mit Martina, Karin und Manni auf die Runde. Wir starteten auf Tee 1 mit einem Birdie und danach folgte gleich ein Bogey, Birdie und Bogey. Ein ständiges auf und ab bei den ersten 9 Löchern und unterm Strich kamen wir bei trockenem Wetter einen Schlag über Par zurück. Also alles sah richtig gut aus und unser Ziel war natürlich eine gemeinsame Par-Runde.

WP_20150408_025Ohne große Pause gingen wir auf die Back Nine in Schloss Krugsdorf. Der Start lief nicht so gut, denn es folgte das nächste Bogey. Und egal was wir anstellte, auf den zweiten Neun wollten einfach keine Birdies fallen. Das war wie verhext und so kamen auf der Runde insgesamt 77 Schläge im Scramble zusammen. 2 Birdies, 9 Par und 7 Bogey standen zum Schluß auf unserer Scorecard und damit landeten wir um einen Schlag auf den geteilten 2. Platz.

Beim Scramble spielen zwei Teams mit je zwei oder vier Spielern pro Mannschaft gegeneinander. Jeder Spieler eines Teams schlägt ganz normal vom Tee ab. Nachdem alle Spieler einer Mannschaft abgeschlagen haben, darf das Team gemeinsam darüber entscheiden, welchen Ball sie auswählen, um von diesem Punkt aus weiterzuspielen. Daraufhin wird der gewünschte Ball markiert, aufgehoben und jeder Spieler des Teams spielt vom gleichen Ort aus mit seinem Ball weiter. Beim Scramble wird dieses Prozedere fortgesetzt, bis der Ball eingelocht ist. Eine Variation des klassischen Scramble ist das Florida-Scramble: Hier wird zunächst gleich dem Texas-Scramble gespielt, jedoch mit dem Unterschied, dass der Spieler, dessen Ball markiert wurde, für eine Runde pausieren muss.

Es war wieder eine tolle Erfahrung, weil jeder im Team seinen Beitrag leisten konnte und gerade beim Putten ist es interessant, wenn man gemeinsam entscheidet welche Annäherung genommen wird. Also wenn ihr 4 oder mehr seit, dann probiert es einfach mal aus. Wenn man die Stärken der einzelnen Teammitglieder kennt, dann fängt man an strategisch zu spielen. Das kommt dann auch dem eigenen Spiel zu gute. Außerdem spielt man auch mal aus “Ecken”, die man ansonsten selten “besucht”.

Euer Stephan

Binowo Park

Ostern auf Schloss Krugsdorf – Ausflug Binowopark

Mitterweile hatten wir schon ein paar Löcher in den Knochen und am Ostermontag ging es auf in Richtung Polen. Auf dem Programm stand der Golfplatz Binowo Park, den einige bereits 2014 besucht hatten. Gute 60 km oder anders gesagt eine Stunde entfernt liegt Binowo Park ein Golfplatz der den einen oder anderen Flachlandgolfer an seine Grenzen bringt. In diesem Jahr feiert der Club sein 15 jähriges Bestehen.  Der Golfplatz Binowo entstand im Jahr 2000 auf dem Gelände des wunderschönen Stettiner Naturparks. In der malerischen Umgebung des Bukowa-Urwaldes befinden sich: 9-Löcher Trainingsgolfplatz, 18-Löcher Meistergolfplatz, Übungsgelände – Driving Range und Putting Green, auch ein Clubgebäude mit einem Restaurant (max. 40 Personen) und ein Konferenzraum (max. 50 Personen), ein Kaminsaal. Der im Landschaftspark von Szczecin liegende 18-Loch Meisterschaftsplatz, der von Buchenwäldern eingesäumt und von großen Seen umgeben ist, bietet einen mit Höhenunterschieden von über 40 m und zahlreichen Wasserhindernissen versehenen, anspruchvollen Course.

Im letzten Jahr bin ich den Platz gelaufen und da mein rechter Fuß nicht so richtig mit machte, nutzte ich eines der älteren Dieselcarts. Gemeinsam mit Olaf und Manni ging ich auf die Runde und es war gut, das ich schon etwas Ortskenntnis hatte. Bevor wir alle los zogen, klärten wir auch das leibliche Wohl nach der Runde. Bewaffnet mit Trolley oder Cart ging es bei recht gutem Wetter los. Alle, die bisher diesen Platz noch nicht gespielt hatten, waren begeistert von den Löchern und der gesamten Anlage. Mein ganz persönliches Highlight auf den ersten Neun war das Par 3 an der 4. Dort schlug ich den Ball mit meinem Eisen 7 genau 30 cm (von Geld ist das Loch 135 Meter lang) vor die Fahne und dann muss er wohl ganz knapp am Loch vorbei gegangen sein. Etwas 2 Meter hinter der Fahne blieb er liegen und ich spielte einen Birdie! ;-) Da es vom Abschlag runter ging, konnte man nicht genau sagen wo er aufgekommen war, aber an der Pitchmarke war es dann zu sehen! Nach dem nicht so guten Abschneiden beim Osterturnier verlief die Runde am Binowopark wesendlich besser. Das der Platz nicht ohne ist, dass beweißt die Vorgabe von 32, bei einem HCP von 23. Auf den Front Nine lief es noch nicht so ganz gut, denn dort sammelte ich 16 Punkte, aber auf den Back Nine waren es dann 20 Punkte, die ich auf meiner Scorekarte eintragen konnte. Aber lasst Euch mit dem Video überraschen und wer weiß, vielleicht trifft man sich in Polen bei einer Runde wieder. Eine Empfehlung von uns: reserviert Euch Carts vor! Ach ich hätte ja fast vergessen, dass mach auch mit dem Gelände spielen kann. An der 17 hatten wir uns im letzten Jahr die Zähne ausgebissen und den einen oder anderen Ball ins Wasser gejagt. Die 17 ist ein Par 3 was vom Herrenabschlag über 151 Meter bis zur Mitte des Grüns führt. Dazwischen liegen gefühlte 140 Meter Wasser ;-) und der Abschlag ist auf der rechten Seite mit einer Brücke mit dem Grün verbunden. Wenn man ganz ehrlich ist, dann ist die Brücke nicht wirklich mit der geplanten Flugkurve verbunden. Es sei denn man heißt Stephan und ist Linkshänder. Der Schlag mit dem Hybrid flog in hohen Bogen auf die Brücke und flog von dort aus weiter auf die andere Seite in die Böschung. Von dort musste ich flach unter den Bäumen in Richtung Grün spielen. Langes Eisen, weil ich weit über dem Ball stand und dann auf den Golfgott vertrauen. Vorher sagte ich meinen beiden Flightpartnern noch, dass sie sich hinter dem Buggy verstecken sollten. Der Eisenschlag flog und hoppelte an den Bäumen vorbei und kam auf den Vorgrün zum liegen. Dann noch einen Putt auf das Grün und der nächste Putt versenkte den Ball. Das war dann ein Bogey, den ich so schnell nicht vergessen werde. So und hier jetzt das versprochenen Video.


Euer Stephan

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Masters in Augusta, Georgia – 2015 Round 1

Masters ging am Donnerstag so richtig los! Gestartet ist unter anderem auch Martin Kaymer an Hole 1 TEA OLIVE. Leider spielte er bereits am Hole 2 Pink Dogwood sein erstes Bogey. Dabei bliebe es auf den Front Nine auch und so ging er beim Masters in Augusta mit +1 auf die Back Nine. Aber da verlief der Start noch schlechter als bei den Front Nine. Marstin spielte an der 10. (Camellia) und an der 11 (White Dogwood) jeweils einen weiteren Bogey. Erst an Hole 15 (Firethorn) fiel der erste Birdie und damit lag er vor den letzten 3 Löchern bei +2. Nach zwei Par hatte sich an der Situation am finalem Loch nicht geändert. Doch an Hole 18 (Holly) lief es dann richtig schief und er kam an diesem Par 4 mit einer 6 raus. Damit stand eine 76er Runde auf der Scorecard und Martin Kaymer liegt nach dem ersten Tag mit dieser Runde in den Siebziger (geteilter 77.) und weit weg vom führenden Jordan Spieth der mit 9 Birdies und einem Bogey in das Turnier startete. Der 21 jährige Texaner zeigt den anderen Golfern mal wo der “Hammer” hängt.

Aber noch einmal zurück zu Martin Kaymer, der mit dieser Runde nur einen Schlag schlechter startete als 2014. Nur 2009 startete Martin mit -1 in das Turnier, bei den 6 weiteren Teilnahmen eher Par und schlechter. Also müssen wir uns noch keine Sorgen machen, vielleicht schafft er es ja doch noch, sich nach vorn zu spielen. Von den jetzt 21 Runden beim Masters spielte Herr Kaymer nur zwei Runden unter Par.  Martin Kaymer Runde 1 MastersFür Bernhard Langer lief er etwas besser. Er startete mit zwei Par und an Hole 3 folgte ein Birdie. Aber auch bei Ihm blieb es bei diesen einem Birdie. Er ging mit even Par auf die Back Nine, da er an der 7 einen Bogey spielte. Auf den zweiten Neun kam nur noch ein Bogey an Hole 11 hinzu und damit liegt Bernhard Langer auf den geteilten 41. Platz! Bernhard Langer, der das erste mal 1982 das Masters spielte, hat mittlerweile 108 Runden beim Masters gespielt und davon immerhin 39 unter Par. Aber da sieht man auch wie schwer es eigentlich ist, hier einen guten Score zusammen zu bekommen. Sein druchschnittlicher Score liegt bei 72,61 und der von Martin liegt bei 73,60. Bernhard Langer Runde 1 MastersDie Frage, die man sich berechtigter Weise stellen kann, wird Jordan Spieth nach seiner Premiere 2014 (Platz 2) in diesem Jahr das Green Jacket gewinnen? Bubba Watson startetet bei seinen beiden Siegen jeweils mit einer 69er Runde in das Turnier – heute wurde es eine 71er Runde (-1).

Tiger Woods, der mittlerweile aus den Top 100 der Weltrangliste raus ist, ging ohne Turniere sozusagen “kalt” in Augusta an den Start. Er spielte heute eine 73er Runde (+1) und liegt damit gut zwei Schläge über seinen Durchschnitt beim Masters. Tiger´s letzter Sieg in Augusta beim Masters liegt bereits 10 Jahre zurück. Also sollten wir nicht zu viel erwarten. Die aktuelle Nummer 1, Rory McIlroy, der als heißer Faforit in Georgia gehandelt wurde, ging mit einer 71er Runde (-1) und teilt sich unter anderem den 18. Platz mit Bubba. Wer sich noch mal das Leaderboard anschauen möchte findet das hier. Ab so ganz nebenbei möchte ich erwähnen, dass es am 18.7. ein weiteres interessantes Golfturnier in Brandenburg gibt!

Euer Stephan

Schloss Krugsdorf

Ostern auf Schloss Krugsdorf – Turnier

WP_20150405_006Die ersten beiden Tage haben wir auf Schloss Krugsdorf trocken verbracht und das eine oder andere Highlight auf dem Golfplatz gehabt! Am 3. Tag, dem Sonntag, stand das Turnier auf dem Programm. Nach dem Frühstück ging es los und ich wurde mit Ute und Manni in einen Flight gelost. Auch an diesem Tag begleitete uns 18 Loch lang die steife Brise und die gute Laune. Trotz Vorbereitung verlief dieses Turnier nicht so richtig gut, denn unterm Strich hatte ich nach 9 Löchern sage und schreibe 11 Stableford Punkte auf meinem Konto. Ich frage mich heute noch, wo ich die restlichen 7 verloren habe – vielleicht war es der Wind, denn an meinem Spiel kann es ja nicht licgen, oder!? Auch konnte ich nicht wissen was dieses Ergebnis wert ist, da mein Flight an diesem Tag als erstes unterwegs war. Manni spielte eine tolle Front Nine und mein Neid wurde von Schlag zu Schlag größer. Ich war mehr damit beschäftigt, wie ich Manni den einen oder anderen Schläger klauen könnte, als mich auf mein Spiel zu konzentrieren. Quatsch, ich freute mich über die tolle Runde von Manni und musste feststellen, auch nach einer Pause wurde mein Spiel nicht wirklich besser.

WP_20150404_009Das Osterturnier war irgenwie für mich am falschen Tag am falschen Ort, aber was soll es, wir kamen wieder alle trocken zurück ins Clubhaus und dort stellte ich fest, dass meine Scorekarten alle falsch waren. Die HCPs der Löcher waren irgendwie in meinem PC vertauscht worden – diese Technik. Also noch mal ran an die Vorgaben und richtigen HCPs und so gelang es mir dann irgendwann die Sieger zu ermitteln. Das ganze natürlich ganz geheim, denn die Pokale sollten ja die Vorjahressieger überreichen. Auch wenn ich es an diesem Tag nur auf 22 Punkte brachte, so musste ich feststellen, dass es den meisten anderen nicht viel besser erging. Sorry Jungs & Mädels, das ich das jetzt in die Welt schreie! ;-)

Schnell ließ ich die Auswertung in meiner Hosentasche verschwinden und dann trennten sich unsere Weg. Am Abend trafen wir uns alle dann beim Menü wieder und Susanne überreichte den Osterpokal Karin, die die Damenwertung überzeugend gewann. Die Herrenwertung war etwas härter umkämpft, aber Jürgen durfte den Pokal an Manni weiter reichen, der knapp vor Olaf gewann, Ich glänzen bei diesem Turnier mit einem hervorragenden letzten Platz und den hatte ich mir auch hart erkämpft ;-) !!

Nach der Siegerehrung freuten wir uns schon auf das nächste Menü und an diesem Tag verlief alles viel besser, als noch am Vorabend. Das Team auf Schloss Krugsdorf zeigte sich von seiner flotteren Seite und der Koch wollte nicht nur mit einem tollen Menü glänzen, sondern auch mit Mengen, die uns überraschten! An diesem Abend mussten wir dann auch den Koch mal von seinem Arbeitsplatz weglocken und Ihm gemeinsam ein großes Lob aussprechen! Unterm Strich kann man nur sagen: Das Team hatte eine 2. Chance verdient und diese überzeugend genutzt – besser als ich beim Turnier! Wenn es so weiter geht, dann werden wir bestimmt wieder in Krugsdorf auf- und abschlagen! ODER JUNGS & MÄDELS!

Euer Stephan