US Open – Tag 1

Gestern starteten 3 Deutsche Golfer bei den US Open und natürlich werfe ich auch einen Blick auf unseren „Nachbar“ Bernd Wiesberger aus Österreich. Aber fangen wir mal mit den deutschen Golfern an dieser Stelle an. Stephan Jäger startete am donnerstag von Tee 10 und spielte auf den Back Nine vom Chambers Bay Golf Club zwei Bogey und zwei Birdies. Eigentlich sah alles gut aus, als er auf Tee 1 die Front Nine startete.Aber dann war irgendwie der „Wurm“ drin. Denn nach zwei Par folgten 2 Bogey und an Hole 6 und 9 spielte Stephan weitere Bogey. So kam er mit einer 74er Runde (+4) zurück ins Clubhaus.US_Open_Stephan_Jaeger_Scorecard_Tag_1Damit startet Stephan heute, am Freitag, von Platz 98 und kann eigentlich nur gewinnen. also Daumen drücken, es wäre ein toller Erfolg, wenn er es ins Wochenende schafft. Aber leicht wird es nicht, denn nur 25 Herren, haben den ersten Tag unter Par absolviert! Aber zurück zu unseren Jungs. Nicht wirklich viel besser erging es Marcel Siem. auch er ging von Tee 10 auf seine Runde und spielte auf den Back Nine 3 Bogey und nur einen Birdie. Damit ging er mit +2 auf die Front Nine, spielte dort zwei weitere Bogey an der 3 und 9, konnte aber an der 8 sein zweites Birdie auf die Scorecard tragen. Damit kam Marcel mit einer 73er Runde (+3) zurück ins Clubhaus und startet heute von Platz 79. Damit liegt er bereits nach 18 Löcher 8 Schläge hinter dem Führungsduo Henrik Stenson (Schweden) und Dustin Johnson (USA), die bei 5 unter Par spielten. Hier findet Ihr noch die Scorecard von Marcel. US_Open_Marcel_Siem_Scorecard_Tag_1 Der letzte Deutschem der bei den US Open 2015 antrat, ist Martin Kaymer. Wie die anderen startete auch er von Tee 10 und hatte auf den Back Nine viele Hochs und Tiefs. Nach einer Par, Bogey „Eröffnung spielte er an der 12m, einem Par 4 über 311 Yards (HCP 18) einen Eagle. An der 13, einem weiterem Par 4 über 534 Yards folgte dann ein Double Bogey. Irgendwie war auf den ersten 4 Löchern bereits alles drin. Nach einem weiterem Par, spielte Martin ein Birdie und danach folgten 3 weitere Par´s. Somit kam er mit Par auf die Front Nine, dort lies aber die „Abwechslung“ dann nach. Nur noch an der 5 & 6 folgten Bogey 2 und 3. Damit kam Martin mit einer 72er Runde (+2) zurück und startet heute von Platz 52. US_Open_Martin_Kaymer_Scorecard_Tag_1Wie versprochen, schauen wir uns auch das Spiel von Bernd Wiesberger an, der eine tolle Saison spielt. Der Österreicher startete am Donnerstag auch von Tee 10. Er legte, im negativen Sinne, wie die „Feuerwehr“ los. Hole 10 – Bogey, Hole 11 – Double Bogey und Hole 14 – Bogey. Damit spielte er auf den Back Nine 4 über Par und musste zusehen, dass er auf den Front Nine noch den Score zusammen hält. Aber dort lief es viel besser und bis Hole 5 spielte er Par. Dann fiel endlich an der 6 das erste Birdie und an der 9, einem Par 3 viel das zweite Birdie. Somit kam er wie Martin Kaymer mit einer 72er Runde zurück ins Clubhaus. US_Open_Bernd Wiesberger_Scorecard_Tag_1Was machten die anderen so?

Phil Mickelson spielte eine 69er (-1) Runde, Sergio Garcia eine Par Runde und tiger Woods kam mit einer glatten 80er Runde zurück ins Clubhaus. Es sieht so aus, als wenn die Ära Woods so langsam dem Ende entgegen geht und er muss aufpassen, dass er nicht den Absprung verpasst. Aber wer weiß wie es in ein paar Wochen/Monaten für den Tiger aussieht. Im Moment sollte er das Turnierspiel wohl eher lassen und sich vielleicht etwas aus der Öffentlichkeit zurück ziehen.  Die Nummer 1 der Weltrangliste, Rory McIlroy spielte wie Bernd und Martin eine 72er Runde und muss auch um den Cut kämpfen. Warten wir ab, wie sich das Turnier in den USA entwickelt und wie gewohnt könnt Ihr ab ca. 17:00 Uhr unserer Zeit wieder die Golfer hier verfolgen.

Euer Stephan

US Open und los geht´s!

In diesen Stunden gehen die Deutschen in Chambers Bay GC University Place zu den U.S. Open an den Start.  Martin Kaymer, Marcel Siem und Stephan Jäger sind auf der Runde und liegen aktuell auf Par Kurs. Aber sind noch viele Holes, die es zu bezwingen gibt. 

Nichts ist so schädlich für das Geschäft wie Langeweile. Was im Fußball die Dominanz ist, ist im Golfsport die Ausgeglichenheit. Tiger Woods verhalf durch seine außerirdischen Performances einer ganzen Sportart zum Aufschwung. In seiner Abwesenheit verzeichneten die letztjährigen US Open einen nie dagewesenen Einbruch der TV-Quoten, Ticketpreise fielen auf ein Drittel des Vorjahrespreises.

„In diesem Jahr spielen wir gleich dreimal die British Open. Wir beginnen hier, dann spielen wir die richtigen Open in St. Andrews in Schottland und dann die PGA Championship in Whistling Straits“, sagt Martin Kaymer, der um 8.28 Ortszeit (17.28 MESZ) mit dem nordirischen Weltranglistenersten Rory McIlroy und dem amerikanischen Amateurmeister Gunn Yang (Korea) abschlägt.

Wie Whistling Straits am Ufer des Lake Michigan im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin ist auch der etwa 50 Kilometer südlich von Seattle gelegene Platz von Chambers Bay in der 31.000 Einwohner zählenden Kleinstadt University Place einem Links Course nachempfunden. In Whistling Straits, einen Platz, der wie Chambers Bay wirkt, als läge er in schottischen oder irischen Dünen, gewann der 30 Jahre alte Rheinländer vor fünf Jahren mit der PGA Championship sein erstes Major, verständlich, dass er sich auch auf dem Platz am Puget Sound wohl fühlt: „Ich spiele gerne auf extrem schweren Golfplätzen, denn dann geht es nicht darum, möglichst viele Birdies zu spielen. Es ist dann kein Putting-Wettbewerb. Es ist eine Herausforderung.“

Aber auch die werden auf dem bis zu 7600 Yards (knapp 6950 Meter) langen Platz ihre liebe Mühe und Not haben, unter dem Par (Platzstandard) von 71 Schlägen zu bleiben. Denn am Rande der Fairways verschluckt das kniehohe Fescue-Gras (Schwingelgras aus der Gattung Festuca) wie bei den Originalen auf den Britischen Inseln alle Bälle, die vom geraden Weg abgekommen sind. Auch auf den Fairways und Grüns wurde diese in den Vereinigten Staaten ansonsten selten verwendete Grassorte ausgesät, so dass man sich oft schwertut zu erkennen, wo das Fairway endet und die Grüns beginnen, was ganz andere Schläge erfordert, als sie ansonsten in Amerika üblich sind. Statt den Ball durch die Luft ins Ziel zu befördern, ist dann oft der Weg entlang des Bodens die erfolgversprechende Variante. Dazu sind die Grüns stark onduliert, und selbst ein Könner wie der amerikanische Players Champion Rickie Fowler musste in der Proberunde verzweifelt mitansehen, wie sein im vorderen Teil des Grüns aufgekommener Ball schließlich in einem 30 Meter entfernten Bunker zur Ruhe kam. Lassen wir uns mal überraschen was die U.S. Open in diesem Jahr für uns bereit halten!

Euer Stephan

Weltrangliste aus deutscher Sicht – Woche 23

Die Herren Weltrangliste aus der deutschen Sicht in der Woche 23. Und wo sich die Herren am letzten Wochenende „rumgetrieben“ haben, dass könnt Ihr hier nachlesen. Deutsche Weltrangliste KW 23Hier noch die Top 30 der Weltrangliste.Weltrangliste KW 23

Golf-meets-charity-2015 mit Sponsoren smallUnd zum Schluß noch etwas „Werbung“ in eigener Sache! In knapp 5 Wochen heißt es wieder in Golf in Wall: Golfen für einen guten Zweck! Das 2. Golf meets Charity Turnier steht am 18.7. auf dem Programm und jetzt ist auch das “Plakat” fertig. Jetzt seit Ihr dran, dass viele Golferinnen und Golfer die Aktion erreicht. Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, der kann diese Grafik gerne runterladen und dort veröffentlichen. Wer von Euch die Möglichkeit hat, z.B. im Betrieb einen Aushang zu nutzen, der kann die Grafik (10 MB) hier runterladen! Ich würde mich freuen, wenn Ihr den guten Zweck unterstützt und wer es ausdruckt und aufhängt, der kann mir ja ein Foto schicken und mir auch sagen wo es hängt. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Ihr die Aktion “Golfen für einen guten Zweck” unterstützt.

Euer Stephan