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Ein echter Gentleman – Rory McIlroy bei den IRISH OPEN 2015

Der Begriff Gentleman bezeichnet einen aufgrund seiner Geburt, seines Charakters oder anderer Umstände in irgendeiner Form sozial herausgehobenen Mann – ins Deutsche am ehesten zu übersetzen als Ehrenmann. Der Begriff wurde in England geprägt und galt stets als besonderer Ausdruck britischen Nationalcharakters. (Quelle: Wikipedia.de) Auf der European Tour stehen die Dubai Duty Free Irish Open Hosted by the Rory Foundation auf dem Programm. Und Rory McIlroy ist Mitsponsor der Irish Open und hat sich gedacht: “Ok heute lasse ich mal den anderen Herren den Vortritt.” Anders kann man sich die erste Runde der Nummer 1 nicht erklären. Der Nordire blieb über 18 Loch Birdie und Eagle frei und spielte auch nur 9 Löcher Par. Die anderen neun Holes schloss er mit Bogey ab und kam auf den Par 71 Kurs mit einer 80 zurück ins Clubhaus. Wird er wohl am Freitag sein wahres “Gesicht” zeigen. Aber ich hatte Euch ja heute schon etwas zum Golfsport geschrieben und irgendwie hat es Rory heute erwischt. Irish Open Round 1 Rory McIlroyRory ging heute gemeinsam mit Martin Kaymer und Rickie Fowler bei sehr bescheidenen Wetter auf die Runde. Während der US Boy seine Runde mit Par abschloss und damit zeigte das er kein “Gentleman” ist, dachte sich Martin Kaymer wohl, das er mit der Nummer 1 mithalten muss. Der Flight ging heute an Tee 10 auf die Runde und was hatte Martin vor dem Start gesagt. Auf den Back Nine hat man einen besseren Einblick auf die Fairways und auf den Front Nine müsste man die Linie genau wissen, da man oft nicht das Fairway sieht (so oder ähnlich hatte er sich geäußert). Und unterm Strich muss man sagen, dass der Course im Royal Country Down ein “gemeiner” Linkscourse ist und man diesen wohl öfter spielen muss um ihn zu “bezwingen”.  Aber zurück zum Spiel des Deutschen, denn es ging eigentlich gut los. Die ersten 4 Löcher spielte er Par, da hatte Rory schon sein erstes Bogey “eingetütet”. Aber an der 14 holte Martin zum großen Schlag aus und landete mit einem Doublebogey knapp im “Aus”. Das wiederholte er dann noch mal an der 18 und damit ging er mit +4 auf die Front Nine. Zu dem Zeitpunkt hatte die Nummer 1 schon einen Schlag mehr auf der Scorecard. Rickie Fowler lag nach den Back Nine auf Par Kurs. Auf den Front Nine nahmen sich Rory und Martin nichts, beide schrieben sich 4 Bogey auf Ihre Scorekarte und so kam der Deutsche einen Schlag besser als der Gentleman ins Clubhaus zurück.  Irish Open Round 1 Martin KaymerRickie spielte weiter sein Ding und kam mit einer 71er Runde zurück ins Clubhaus. Damit liegt er auf jeden Fall in den Top 20 nach der ersten Runde. Aber noch ist es nicht dunkel in Nordirland und viele Spieler sind noch unterwegs. Moritz Lampert ist auch zurück von der Runde und blieb mit +5 (76er Runde) eigentlich recht gut. Marcel Siem, der an Tee 1 gestartet ist liegt nach 14 gespielten Löchern bei +4 und Florian Fritsch (an Tee 10 gestartet) liegt nach 10 gespielten Löchern gar bei +2. Bernd Wiesberger, der auch an Tee 1 gestartete ist, hat bereits 15 Löcher in den Beinen und liegt bei +1 und damit in den Top 30 (aktuell). Aber da war doch noch ein deutscher Golfer – genau Maxi Kieffer! Er startete heute von Tee 10 und nach zwei Par spielte er mal an der 12 einem Par 5 über 525 Meter ein Eagle. Maximilian hat gerade die 1 abgeschlossen und liegt bei -3, auf einen hervorragenden geteilten 2. Platz. Jetzt heißt es Daumen drücken für die restlichen 8 Löcher, denn nur Padraig Harrington mit -4 liegt noch vor ihm und der ist auf seiner Schlußbahn. Folgt hier einfach dem Leaderboard. Zum Schluß noch das Bild des Tages: Martin & Rory in trauter Zweisamkeit

Euer Stephan

Golferklatsch

Dieser verdammte Sport – Golf!

Eigentlich ist der Golfsport eine tolle Freizeitbeschäftigung. Man ist an der frischen Luft, kann mit Freunden eine Runde über 18 Loch gehen, oder gar bei Turnieren neue Freunde gewinnen.

“Aber halt nur eigentlich!”

Man steht am Morgen auf, die Sonne strahlt und man freut sich auf eine lockere Runde Golf. Aber irgendwie kommt es oft anders. Man steht an Tee 1 und der Drive landet in der Mitte des Fairway´s. Alles ist toll und man geht zum Annäherungsschlag ran und dann …. hackt man ins Fairway und der Ball trudelt 2 Meter. Und so geht es dann weiter und weiter. Keine Annäherung funktioniert und nach 6 Bahnen denkt man nur noch: Hoffentlich klappt es beim nächsten Schlag! Aber nein, es zieht sich wie ein roter Faden durch Spiel. Am nächsten Tag schlägt man am Tee 1 eine Lady und dafür klappt auf einmal die Annäherung Loch für Loch, die 24 Stunden vorher nicht lief. Die nächsten Drives landen rechts und links im Rough. Und schon wieder zieht sich dieser dumme rote Faden durch die Runde. Man schwört sich am nächsten Wochenende geht es auf die Driving Range vor der Runde und die Drives werden geübt.

2015_01_18_ (2)Ihr ahnt schon was am nächsten Wochenende passiert. Man steht wieder an Tee 1, hämmert den Drive 50 Meter vor die Fahne auf´s Fairway. Plötzlich denkt man an seine vorletzte Runde (siehe oben) und bekommt das große Zittern. Aber nein, man pitcht den Ball über genau 50 Meter “tot” an die Fahne. Ein Putt und das Birdie kommt auf die Scorekarte. Leicht “schwebend”, sich festhaltend am Trolley, begibt man sich zum Tee 2. Ein monstermäßiges Par 5 wartet am Abschlag. Wieder zaubert man einen tollen Drive auf´s Fairway, der Transportschlag landet gut 100 Meter vor dem Grün. Jetzt noch mal so eine Annäherung wie an der 1 und dann ist das nächste Birdie möglich. “Bloß nicht nachdenken, einfach schwingen und “Daumen drücken”. Der Sweet-Spot trifft den Ball, dieser steigt in die Höhe und landet 2 Meter neben der Fahne auf dem Grün. Puh, das ist ja noch mal gut gegangen, denkt man sich und schlendert mit Putter und Pitchmarke “bewaffnet aufs Grün. Man makiert den Ball, reinigt die “kleine weiße Sau” und richtet das runde Ding zum Loch aus. Irgendwie spürt man die Erregung und dann …. der Ball rollt genau in Richtung Loch und bleibt 20 cm vor dem Loch liegen. Die Halsschlagader schwillt an, man ärgert sich innerlich über die Dusseligkeit, bleibt aber nach außen cool! Den Par Putt legt man deutlich und selbstbewusst ab. OK, an einem Par 5 mit einem Par runter zu gehen ist OK, oder!?

Echse auf den Ball gekommenAuf dem Weg zum Hole 3, nicht mehr ganz so hoch “schwebend”, freut man sich eigentlich auf den nächsten Drive. Mit Driver, Tee und Ball begibt man sich auf den Abschlag, teet den Ball auf und dann …. nichts! Der Ball fliegt und fliegt in Richtung Fairway und Grün und landet “geschmeidig” auf dem Rasen, weit weg vom Rough. Mensch jetzt hat man schon wieder eine gute Ausgangslage für ein Birdie. Also Eisen gegriffen und dann rauf auf´s Grün. Gleiche Bewegung wie bei den anderen Schwüngen und der Ball fliegt in hohen Bogen auf das Grün. Eigentlich ist alles im Lot und man stellt seinen Trolley schon auf den Weg zur Vier ab. Ok es sind noch 4 Meter bis zum Loch, aber das Grün geizt mit Breaks, also sollte machbar sein – also das Par meine ich! Nur nicht wieder zu kurz putten und dann … rollt der erste Putt 1,5 Meter hinter dem Loch. OK, eine Chance hat man eigentlich noch. Sollte eigentlich kein Problem sein! Also schickt man den Ball wieder auf den Weg und was passiert – 20 cm vor dem Loch bleibt die “kleine weiße Sau” wieder “kleben”.

“Eigentlich war es bis jetzt eine gute Runde, aber …”

Der rote Faden kommt wieder aus dem Bag und man “zaubert” immer mal wieder ein 3-Putt oder gar 4-Putt aufs Grün. Egal was man denkt falsch zu machen, man macht es beim nächsten Putt nicht besser. Nach 3 weiteren Löchern sucht man die Erklärung in Form von Ausreden und weiß ganz genau: Nur ich selbst bin an diesem Putt schuld! Nach 18 Loch kommt man niedergeschlagen ins Clubhaus und das erste was man zu den Freunden auf der Terrasse sagt ist:

“Eigentlich war es eine gute Runde, aber ….!”

Man könnte für die Worte in diesem Beitrag die Überschrift “Die Leiden des Golfer” nehmen. Und ich bin mir sicher, egal wie lange man Golf spielt genau diese Situationen kommen immer wieder, eigentlich!Aber ohne wenn und aber sage ich Euch, bleibt dran, denn der Golfsport gibt einem so viel zurück. Denkt nur an den letzten 7 Meter Putt vor ein paar Wochen, den ihr versenkt habt. Oder den longest Drive an der 8 im letzten Monat. Genau das sind die Augenblicke, für die sich die Stunden auf dem Golfplatz lohnen! ;-)

Aber das immer wieder eigenartige Dinge auf dem Golfplatz passieren, das beweist das folgende, nicht ganz ernst gemeinte Video von mir!

Euer Stephan

PS. eigentlich = kennzeichnet einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand, weist auf eine ursprüngliche, aber schon aufgegebene Absicht hin (Quelle: Duden)

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Ab Donnerstag rollt wieder der Golfball!

Auf der European Tour stehen die Dubai Duty Free Irish Open Hosted by the Rory Foundation auf dem Programm. Die Irish Open machte in den vergangenen Wochen mehrfach mit Zusagen einiger prominenter Namen auf sich aufmerksam. Neben Rory Mcllroy, dessen Charity-Organisation das im Mai stattfindende Event veranstaltet, werden unter anderem Rickie Fowler, Sergio Garcia, Ernie Els und Lee Westwood die Reise zum Royal County Down nach Nordirland antreten.

Quelle: golfdigest.com

Der „Championship Course“ des The Royal County Down Golf Club wird regelmäßig unter die zehn besten Golfplätze der Welt gewählt. Der spektakuläre Linksplatz wurde von Old Tom Morris angelegt und gilt auch als einer der anspruchsvollsten Linkskurse. Das Layout wird von engen Fairways, hohem Rough und den „bärtigen Bunkern“ (deren Kanten hoch bewachsen sind) charakterisiert. Das 9. Loch, ein langes Par 4, gehört zu den meistfotografierten Spielbahnen der Welt. 2007 war der Club Austragungsort des prestigeträchtigen Walker Cup. Alle Liebhaber von Linksgolf müssen diesen Parcours unbedingt einmal im Leben gespielt haben! Der „kleine Bruder“ ist der kürzere Par 66 „Annesly Links“, der ebenfalls über Dünen sowie Ausblicke auf Meer und Berge verfügt.

Aus deutscher Sicht starten Moritz Lampert um 7:50 Uhr, Martin Kaymer um 8:00 Uhr, Marcel Siem um 13:30 Uhr, Florian Fritsch um 14:20 Uhr und zehn Minuten später der letzte Deutsche Maximilian Kieffer. Bernd Wiesberger aus Österreich schlägt um 13:20 Uhr in Nordirland ab.

Quelle: royalcountydown.org

“Dies ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, die Irish Open zu einem der größten Turniere der European Tour zu machen”, sagte Graeme McDowell, der selbstverständlich auch in seiner Heimat am Start sein wird. “Royal County Down tritt in die Fußstapfen von Royal Portrush und das Feld wird unglaublich sein.” Laut der Turnierorganisatoren wurden bereits mehrere zehntausend Tickets verkauft. “Die European Tour muss ihren Fokus weiterhin auf solche Heimevents wie die Irish Open legen”, so McDowell weiter. “Mit einem guten Termin im Kalender können die besten Spieler der Welt nach Europa gelockt werden.”

Auf der European Senior Tour geht es am 29.5. in Wales bei den SSE Enterprise Wales Senior Open los. Die finden aber ohne deutsche Beteiligung im The Celtic Manor Resort statt. Auch auf der European Challenge Tour rollt ab Donnerstag der Ball bei den D+D REAL Czech Challenge im Golf & Spa Kunetická Hora. Auch dort gehen einige deutsche Herren an den Start. Nicolas Meitinger, Sebastian Heisele, Sean Einhaus, Max Kramer, Bernd Ritthammer und Marcel Schneider vertreten dort die deutschen Landesfarben. Auf der PGA Tour stehen die AT&T Byron Nelson  im TPC Four Seasons Resort, Irving, Texas auf dem Stundenplan. Auch bei diesem Golfturnier ist wie in Wales kein deutscher Herr am Start. Auf der web.com Tour stehen die Rex Hospital Open  im TPC Wakefield Plantation, Raleigh, New York auf dem Programm. Dort geht um 7:30 Uhr Ortszeit Stephan Jäger auf seine erste Runde und ist damit der einzigste Deutsche in Übersee bei den Herren.
Bei den Damen wird nur auf der LPGA Tour gespielt. Dort steht das Turnier ShopRite LPGA Classic Presented by Acer in Galloway, New Jersey ab dem 29.5. an. Neben Sophia Popov, die um 7:22 Uhr von Tee 1 startet, gehen wie gewohnt Caroline Masson und Sandra Gal an den Start. So das soll es an Informationen für Euch gewesen sein. Auf der European Ladies Tour ruht in diesen Tagen der Golfball. Ich werde wie gewohnt am Wochenende wieder in meinem Wohnzimmer spielen.
Euer Stephan
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Weltrangliste aus deutscher Sicht – Woche 21

Das ist mein 1.300ster Beitrag in meinem Wallgang Blog! ;-) Die Herren Weltrangliste aus der deutschen Sicht in der Woche 21. Und wo sich die Herren am letzten Wochenende “rumgetrieben” haben, dass könnt Ihr hier nachlesen. Deutsche Weltrangliste KW 21Hier noch die Top 30 der Weltrangliste.Weltrangliste KW 21Und zum Schluß noch etwas “Werbung” in eigener Sache! In knapp 50 Tagen heißt es wieder in Golf in Wall: Golfen für einen guten Zweck! Das 2. Golf meets Charity Turnier steht am 18.7. auf dem Programm und jetzt ist auch das “Plakat” fertig. Golf-meets-charity-2015 mit Sponsoren smallJetzt seit Ihr dran, dass viele Golferinnen und Golfer die Aktion erreicht. Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, der kann diese Grafik gerne runterladen und dort veröffentlichen. Wer von Euch die Möglichkeit hat, z.B. im Betrieb einen Aushang zu nutzen, der kann die Grafik (10 MB) hier runterladen! Ich würde mich freuen, wenn Ihr den guten Zweck unterstützt und wer es ausdruckt und aufhängt, der kann mir ja ein Foto schicken und mir auch sagen wo es hängt. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Ihr die Aktion “Golfen für einen guten Zweck” unterstützt.

Und jetzt noch mal ganz kurz zurück, per Video, zum Pro-Am in Wentworth und einem Spanier “Mr. Hole-in-One”!

Euer Stephan

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Was haben die deutschen Herren am Wochenende in Sachen Golf gerissen

Bei den Senior PGA Championship presented by KitchenAid  ging Bernhard Langer an den Start. Das Turnier fand im French Lick, Indiana auf dem Pete Dye Course statt. Mit einer 74er Schlußrunde verlor er noch mal 4 Plätze und kam mit 288 Schlägen (Par) auf den 6. Platz. Colin Montgomerie gewann das Turnier mit -8 und 4 Schlägen Vorsprung. 

Marcel Siem hat sich frühzeitig die Teilnahme an der US Open 2015 in Chambers Bay, Washington, USA gesichert. Der Deutsche erspielte sich die Qualifikation wie im letzten Jahr über den sogenannten “Monday Qualifier”, der gleich im Anschluss an die BMW PGA Championship in England stattfand. Damit ist Marcel Siem neben Titelverteidiger Martin Kaymer der zweite Deutsche, der an der US Open 2015 teilnehmen wird. Freuen kann sich außerdem der Franzose Alexander Levy, der dank eines Gesamtergebnisses von 11 unter Par als Bester in Walton Heath ebenfalls an der US Open 2015 teilnehmen darf. Gleiches gilt für alle Spieler, die es beim Qualifier in Surrey unter die Top Ten schafften. Dazu zählt neben Marcel Siem und Alexander Levy, der Inder Shiv Kapur, John Parry aus England sowie dessen Landsmann Jason Palmer, die Skandinavier Alex Noren und Lucas Bjerregaard, Garth Mulroy, Tjaart van der Walt und Thomas Aiken aus Südafrika, der Waliser Oliver Farr und Marcus Fraser aus Australien.

Die BMW PGA CHAMPIONSHIP in Wentworth Club waren aus deutscher Sicht nicht so rosig. Von den 5 Startern schafften es nur Maxi Kieffer und Martin Kaymer ins Wochenende. Aber beide hatten mit dem Ausgang des Golfturniers nichts zu tun. Grund: -6 gesamt für Martin und – 4 für Maxi waren einfach mal ein paar Birdies zu wenig, oder anders gesagt ein paar Bogey zu viel. Das Turnier gewann der Südkoreaner Byeong Hun An mit -21 und 6 Schlägen Vorsprung auf Jiménez.

2009 wurde Byeong Hun An jüngster US-Amateur-Champion, nun hat der Südkoreaner sein erstes Turnier auf der European Tour gewonnen. Und was für eines. Mit einer finalen 65 lief der Youngster allen Spielern aus der Spitzengruppe davon und entschied somit das Duell gegen Francesco Molinari, der schlaggleich mit An auf die Finalrunde im Wentworth Club gegangen war, für sich. An ist der erste asiatische Gewinner der BMW PGA Championship und erreichte mit einem Gesamtergebnis von 21 unter Par das beste Siegerergebnis in der Turnierhistorie.
Ein ganz unbeschriebenes Blatt war der 23-Jährige allerdings nicht, denn er nahm als US Amateur bereits im Jahr 2010 beim Masters Tournament in Augusta und bei der US Open teil, bei denen er jeweils den Cut verpasste. Im vergangenen Jahr wurde An geteilter 26. bei Rory McIlroys Sieg bei der Open Championship. Mit diesem Triumph beim hochdotierten Flagship Event der European Tour öffnen sich der bisherigen Nummer 132 viele Türen. Er darf sich nun über eine Startberechtigung für die kommende US Open, die nächsten drei Open Championships und über fünf weitere Jahre auf der European Tour freuen.

Die Kärnten Golf Open presented by Mazda standen bei der European Challenge Tour auf dem Programm. Im Golfclub Schloss Finkenstein gingen 8 deutsche Herren an den Start von denen die Hälfte am Cut scheiterte. Max Kramer landete mit -8 auf den geteilten 49. Platz und mit einem Schlag weniger kam Julian Kunzenbacher auf den geteilten 44. Platz an. Sebastian Heisele spielte an den 4 Tagen insgesamt 13 unter Par ( T22) und bester Deutscher in Kärnten wurde Maximilian Röhrig (-15), der damit auf den geteilten 11. Platz kam. Aber damit fehlten ihm immer noch 6 Schläge auf den Sieger Nacho Elvia aus Spanien.  Das soll es in Sachen Nachlese gewesen sein.

Euer Stephan