Golfsport News

BMW International Open 2016 – der Einblick

Der Schwede Henrik Stenson hat die BMW International Open 2016 mit 17 unter Par gewonnen und das zum zweiten mal nach 2006. Bernd Ritthammer kam auf einen sehr guten geteilten 16. Platz mit -6, Alex Cejka mit -1 auf den geteilten 45. und der Amateur Jeremy Paul lag mit +2 auf den 56. Platz. Sieben Deutsche hatten den Cut verpasst, leider auch das Geburtstagskind Maximilian Kieffer.

www.all4golf.de

Sport1 war ausführlich dabei und hat im Free TV + Livestream vom Turnier berichtet. Die Berichte fand ich sehr gut und was das Paket abgerundet hat, waren die Informationen rund um das Turnier. Es wurde vom ProAm, der Party, den Greenkeeper und vielem mehr berichtet. Auch die Kommentare waren sehr gut und für den verständlich, der vielleicht das erste mal mit Golf in Berührung kam. Also wenn es nach mir ginge, dann kann das Team von Sport1 da gerne weiter machen. Genau diese ausführliche Berichterstattung gibt Golf die Chance ein breiteres Publikum zu erreichen. In diesem Zusammenhang bin ich mal gespannt wie die beiden Golfturniere bei den Olympischen Spielen in Deutschland medial zur Verfügung gestellt werden.

Ach ja und wer Lust hat und dem Fußball nicht abgeneigt ist, den lade ich zu meinem Gewinnspiel ein. Schaut hier einfach mal vorbei, denn es geht um ein Tool für die Golfrunde! Ihr könnt noch bis zum 30.6. teilnehmen!

Euer Stephan

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BMW International Open 2016 – Aussichten für den „Moving Day“

Die ersten beiden Tage im Golf Club Gut Lärchenhof in Pulheim, bei den BMW International Open 2016 sind durch und von den 10 Golfern aus Deutschland haben nur 3 den Cut geschafft. Zum Moving Day*, treten heute aus deutscher Sicht Alex Cejka (Weltranglistenposition 138, US PGA Tour), Bernd Ritthammer (Weltranglistenposition 464, Challenge Tour) und Jeremy Paul (Amateur) vom GC Mannheim-Viernheim.

Alex kam mit -1 gerade so ins Wochenende, was aber besonders die Besucher freuen wird, da man ihm fast nur in den USA auf der PGA Tour sehen kann. Das es der Amateur Jeremy Paul (-2) geschafft hat, das finde ich persönlich super. Sein Zwillingsbruder Yannik schaffte mit +7 den Cut leider nicht. die beste Ausgangslage hat Bernd Ritthammer, der nach einer 71 und 69 mit -4 auf den geteilten 22. Platz in Pulheim liegt.

Jeremy, der, wenn ich das richtig recherchiert habe, aktuell ein HCP von +4,3 hat, spielt in der ersten Bundesliga Süd für den Golfclub Mannheim-Viernheim und ist seit letztem Jahr Mitglied im Golf Team Germany. Die Zwillinge spielen College Golf an der Universität von Colorado und wurden vom DGV zum Turnier eingeladen, was Yannik bereits letztes Jahr gespielt hatte. Da war sein Zwillingsbruder an seiner Tasche.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir hier die Chance bekommen haben, und versuchen das einfach zu genießen, meinte der eine Minute ältere Bruder Jeremy zu Golf.de nach seiner Par-Runde am ersten Tag, die bei den schweren, feuchten Bedingungen einen Rang im vorderen Mittelfeld wert war.
Aber natürlich ist jetzt bei Jeremy nicht nur Genuß dabei. Wenn man den Cut geschafft hat, dann will man auch mehr als nur dabei sein. Auch wenn man als Amateur kein Preisgeld bekommt, er ist der einzigste Amateur, der im Feld verblieben ist. Also schauen wir doch einfach mal in den nächten Tagen auf unsere 3 von 10 verbliebenen „Jungs“ im Turnier. Wer Zeit und Lust hat, kann das Turnier kostenfrei im Livestream auf Sport1.de verfolgen.  Heute startet der Stream um 13:30 Uhr und das Finale gibt es bereits ab 12:30 Uhr. Maxi Kieffer verpasste genauso wie Philipp Mejow den Cut um einen Schlag.

Was treibt das Feld der BMW International Open?

Das Wetter zeigte sich auf den schweren Platz von seiner guten Seite. Die hohen Roughs machten den Golfern das Leben sehr schwer und so kamen auch mehr Double Bogey oder mehr als üblich zustande. Jeder Amateur konnte sehen, dass auch die Profis nicht immer auf dem Fairway landen und das eine oder andere mal aus unmöglichen Lagen, oder gar einen provisorischen Ball spielten mussten. Aber das konnte dem Spaß kein Abbruch machen. Gestern schaute ich Thomas BJØRN, Andy SULLIVAN und Sergio GARCIA auf ihren letzten Löchern zu. Und ich kann Euch sagen, die Jungs hatten eine Menge Spaß und das lag bestimmt nicht nur an Sergios Hole in one an Hole 11 über 144 Meter und dem damit verbundenen Gewinn (einer 7-tägigen Reise). Denn der Däne BJØRN musste tatsächlich bis zu seinem letzten Putt warten um den Cut zu schaffen. Aber mit dem Birdie an der 18 machte er den Einzug in den Moving Day klar. Sullivan spielte ein 69er Runde und liegt mit gesamt -4 auf den geteilten 22. Platz. Sergio lag bis zum 16. Loch sehr gut im Rennen, besser gesagt zu dem Zeitpunkt nur 3 Schläge hinter dem Leader. Aber an der 16, einem Par 3 musste einen Bogey hin nehmen und an der 17 wurde es dann richtig Schmerzhaft. Der Drive landete im „Gemüse“ und von dort ging es rechts raus ins Wasserhindernis. So war der Spanier gezwungen zu droppen und musste sich an diesem Loch eine 6 aufschreiben. Am Vortag war es an diesem Par 4 noch ein Birdie. Sergio Garcia liegt mit gesamt -5 auf den geteilten 14. Platz.

Quelle: gettyimages.com

Das Feld führen 3 Herren mit -11 an. Der Franzose Raphaël JACQUELIN, der Schwede Henrik STENSON und der Thailänder Kiradech APHIBARNRAT. Aber nur einen bzw. 2 Schläge dahinter folgen die nächten Golfprofis. Raphaël spielte zum Auftakt mit einer 65 die beste Runde und Kiradech brauchte am zweiten Tag nur 64 Schläge, was aber auch Benjamin Herbert aus Frankreich gelang. Der Franzose machte nach der Auftaktrunde und 77 Schlägen mit dieser tollen Runde am zweiten Tag einen Sprung von 107 Plätze und liegt vor dem Samstag auf den geteilten 31. Platz (-3).

Was war sonst so los rund um die BMW International Open?

Wer dieses European Tour Turnier verfolgen möchte, kann ja auf dem Leaderboard vorbei schauen. Ach ja und wer Lust hat und dem Fußball nicht abgeneigt ist, den lade ich zu meinem Gewinnspiel ein. Schaut hier einfach mal vorbei!

Euer Stephan

*Bei Profi-Golfturnieren, die über vier Tage gehen, wird der Samstag als „Moving Day“ bezeichnet. Am dritten Tag einer Turnierwoche fallen in der Regel wichtige Entscheidungen. Wer nach drei Tagen führt, hat größte Siegchancen. Am Samstag wird aber oft das gesamte Leaderboard kräftig durchgeschüttelt und es kommen Spieler nach vorne, die man an den ersten zwei Tagen nicht auf dem Zettel hatte. Andere Golfer verspielen am Moving Day alle Chancen.
Herren_Golf_News_2015

BMW International Open 2016 – und Action!

Ab Donnerstag geht es im Golf Club Gut Lärchenhof in Pulheim, mit den BMW International Open so richtig los! Man was freue ich mich, auch wenn ich nicht Vor-Ort sein kann, so besteht die Möglichkeit auf Golf.de ganz viel live zu sehen. Und wie es sich für ein „Heimturnier“ auf der European Tour gehört sind viele deutsche Golfer am Start. Genauer gesagt gehen 10 Golfer bei ihrem Turnier an den Start. Donnerstag geht es bereits um 11:30 Uhr mit den Livebildern los. Aber bevor ich loslege hier noch mal das Video zur Einstimmung.

Die Deutschen

Alex Cejka, Weltranglistenposition 138, US PGA Tour
„Iron Man“ wird der Deutsche mit tschechischen Wurzeln von den Tourkollegen in den USA genannt. Und das ist der 46-Jährige auch: In 2013 und 2014 rutschte er nach zahlreichen Jahren auf der US Tour in die zweite Liga ab. Doch Cejka kämpfte, kam 2015 zurück in die erste Liga und gewann zudem seinen ersten PGA-Titel in den USA. Diese Saison läuft bislang sehr erfolgreich: Mit mehr als 1,2 Mio. Dollar Preisgeld könnte es sogar die erfolgreichste seine Karriere werden. Sein bestes Ergebnis war T2 bei der Shriners Hospitals for Children Open.

Maximilian Kieffer, Weltranglistenposition 185, European Tour
So richtig in Fahrt kam der 25-Jährige, der am Turniersamstag der BMW Open Geburtstag hat, noch nicht. Im Race To Dubai, der Geldrangliste der European Tour, steht der Pro aus NRW auf Position 61. Seine bestes Turnier spielte Kieffer bei der Irish Open im Mai mit Platz fünf. Es ist bislang aber auch sein einziges Top-Ten-Resultat in diesem Jahr.

Marcel Siem, Weltranglistenposition 192, European Tour
Das Jahr begann vielversprechend: Platz drei in China und Rang fünf in Abu Dhabi sahen nach großen Golf und einem baldigen Titel aus. Doch dieser scheint in weite Ferne gerutscht zu sein. Denn seit den zwei Top-5-Resultaten kam nicht mehr viel vom Longhitter, der nun mit Coach Damian Taylor (der unter anderem Pablo Larrazábal betreut) arbeitet. Im Race to Dubai steht Siem auf Platz 55.

Bernd Ritthammer, Weltranglistenposition 464, Challenge Tour
Der Nürnberger läuft in dieser Saison überwiegend in der zweiten Liga auf. Sein bestes Resultat war ein dritter Platz in Kenia. Mit knapp 27.000 Euro Preisgeld auf der Challenge Tour liegt er in der Rangliste auf Position 17. Ritthammer über sein bisheriges Abschneiden: „Die Saison ist bisher eine Achterbahnfahrt. Einem dritten und fünften Platz stehen vier verpasste Cuts gegenüber.“

Florian Fritsch, Weltranglistenposition 568, Challenge Tour
Autofahrer Florian Fritsch spielt in diesem Jahr auf beiden Touren: Auf der Challenge und der European Tour. Allerdings fehlen bislang die wirklich guten Ergebnisse. In Tschechien sprang Platz 16 raus, in der ersten Liga war ein 40. Platz in Schweden das beste Resultat in diesem Jahr.

Maximilian Röhrig, Weltranglistenposition 811, Pro Golf Tour
Aktuell auf der Pro Golf Tour zuhause und dort auf Rang zehn in der Order of Merit. Bei 13 Starts gelangen Röhrig vier Top-Ten-Ergebnisse.

Philipp Mejow, Weltranglistenposition 1.034, Challenge Tour 
Der Pro vom G&LC Berlin-Wannsee konnte sich auf der Challenge Tour noch nicht durchsetzen. Sechs Mal kam der 28-Jährige bei acht Starts zwar ins Geld, doch 7.463 Euro Preisgeld sind nicht berauschend. 2015 hatte Mejow die Gesamtwertung der Pro Golf Tour gewonnen und sich so die Mitgliedschaft der zweiten Liga geholt.

Jonas Kölbing, Pro Golf Tour
Der amtierende PGA Champion vom GC Feldafing wechselte erst 2012 mit Ende 20 ins Profilager. Zuvor machte er eine Ausbildung zum Golfmanager und veröffentlichte zusammen mit seinem Vater ein Trainingsbuch. Außerdem ist er mittlerweile auch ein von der PGA zertifizierter Golflehrer. In der Order of Merit der Pro Golf Tour steht Kölbing mit drei Top-Ten-Ergebnissen auf Platz 18.

Jeremy Paul (Amateur) vom GC Mannheim-Viernheim
Mitglied im Golf Team Germany.

Yannik Paul (Amateur) vom GC Mannheim-Viernheim    
Mitglied im Golf Team Germany.

Martin Kaymer braucht eine Pause nach eigenen Angaben und ist deshalb nicht dabei. Seine Schlußrunde am Wochenende bei den 116. U.S. Open machte den deutschen Golffan Freude. Es wird wohl in den nächsten Tagen, gemeinsam mit seinem Trainer Günter Kessler an Kleinigkeiten arbeiten.

Der Golfplatz

Kein Zweifel, Gut Lärchenhof gehört zu den attraktivsten und interessantesten Golfplätzen in Deutschland. Der Signature Course erfüllt alle Kriterien, die einen Golfplatz von Weltklasseformat auszeichnen. Durch die unvergleichliche Jack-Nicklaus-Philosophie ist der Kurs anspruchsvoll, abwechslungsreich und fair. Die Architektur folgt den Leitsätzen von Jack Nicklaus: „Ein guter Golfschlag darf nicht bestraft werden„.
Der Stadium Course, ist der bisher einzige Golfplatz in Deutschland, den Jack Nicklaus entworfen hat.
Die Philosophie besteht darin, Spieler zu belohnen, die Intelligenz und Präzision anstatt Kraft einsetzen. Die Gestaltung des Schwierigkeitsgrades wurde so geplant, dass sowohl die letzten Bahnen der „front nine“, als auch die der „back nine“ zu den anspruchsvollsten Löchern zählen um ein spannendes Finish zu gewährleisten. Jede einzelne Spielbahn wurde individuell modelliert, alle Drive Zonen einsehbar gestaltet und die hügeligen Grünlandschaften fordern ein präzises kurzes Spiel. Die Grüns wurden nach USGA Standard gebaut und entsprechen höchstem europäischem Anspruch. Die erste Bahn, ein Par 4 über 326 Meter nennt der Designer Nicklaus „Easy Going“. Na da werden wir mal schauen.

Rückblick – 2015

Pablo Larrazábal holt sich den zweiten Titel.

Bereits zum 27. Mal fand die BMW International Open 2015 statt. Im Golfclub München Eichenried schrieb ein Spanier Turniergeschichte: Pablo Larrazábal sicherte sich seinen zweiten Titel nach 2011 (Sieg im Stechen gegen seinen spanischen Landsmann Sergio García). Nicht nur wegen dieser außergewöhnlichen Leistung kamen die insgesamt 65.300 Besucher in einer sonnenverwöhnten und hochklassigen Turnierwoche in München voll auf ihre Kosten.

Was noch?

Aus den Top 50 der Weltrangliste gehen Henrik Stenson, Danny Willett, Sergio Garcia, Andy Sullivan und Bernd Wiesberger ab Donnerstag auf Birdiejagd. Natürlich ist auch der Titelverteidiger Pablo Larrazábal am Start! Ach ja und wer Lust hat und dem Fußball nicht abgeneigt ist, den lade ich zu meinem Gewinnspiel ein. Schaut hier einfach mal vorbei!

Wer dieses European Tour Turnier verfolgen möchte kann ja auf dem Leaderboard vorbei schauen.

Euer Stephan