Hole-in-one

Auswertung Umfrage Schlaglängen Teil 2 -Handicap -37 bis -54

So in der ersten richtigen Auswertung zu der Umfrage, beschäftige ich mich mit der Vorgabeklasse 6, sprich HCP -37 bis – 54 in der insgesamt 48 Golferinnen und Golfer teilgenommen haben. Das waren immerhin 8,86% aller Teilnehmer. Aber bevor es los geht eine kurze Erklärung zu den Angaben. Bei allen Werten handelt es sich um Meterangaben. Dort wo nur eine „max“ Angabe vorhanden ist, habe ich auch nur eine Teilnehmerin oder Teilnehmer gehabt. Die Schläger ohne Längenangaben habe ich ganz raus genommen.

Damen und Herren

Von den 48 Teilnehmern waren 9 (18,75%) Damen und 39 (81,75%) Herren. Grafisch sieht das dann so aus. Vorgabeklasse 6 Damen und Herren

Schlaglängen der Damen

  Schläger min max Schnitt
Damen Driver 50,00 180,00 134,17
Holz 3 90,00 140,00 113,33
Holz 5 90,00 110,00 100,00
Holz 7 70,00 120,00 95,00
Eisen 3/Hybrid 100,00 100,00
Eisen 4 100,00 100,00
Eisen 5 30,00 130,00 100,71
Eisen 6 70,00 120,00 94,00
Eisen 7 40,00 120,00 88,33
Eisen 8 25,00 100,00 77,57
Eisen 9 25,00 90,00 69,38
Pitching Wedge 50,00 120,00 70,71
Gap Wedge 40,00 40,00
Sand Wedge 20,00 75,00 42,50
Lob Wedge 30,00 30,00

Schlaglängen der Herren

Schläger min max Schnitt
Herren Driver 140,00 250,00 197,69
Holz 3 130,00 210,00 173,33
Holz 5 120,00 220,00 171,33
Holz 7 130,00 165,00 151,67
Eisen 3 160,00 160,00
Eisen 4 120,00 200,00 168,75
Eisen 5 80,00 180,00 148,67
Eisen 6 105,00 170,00 141,85
Eisen 7 90,00 150,00 124,19
Eisen 8 80,00 140,00 115,75
Eisen 9 65,00 130,00 102,97
Pitching Wedge 50,00 120,00 88,61
Gap Wedge 65,00 110,00 82,14
Sand Wedge 30,00 100,00 67,65
Lob Wedge 25,00 75,00 43,33

Schlaglängen Damen und Herren in der Vorgabeklasse 6 (HCP-37 bis -54)

Schläger min max Schnitt
Gesamt Driver 50 250 165,93
Holz 3 90 210 143,33
Holz 5 90 220 135,67
Holz 7 70 165 123,34
Eisen 3 100 160 130,00
Eisen 4 100 200 134,38
Eisen 5 30 180 124,69
Eisen 6 70 170 117,93
Eisen 7 40 150 106,26
Eisen 8 25 140 96,66
Eisen 9 25 130 86,18
Pitching Wedge 50 120 79,66
Gap Wedge 40 110 61,07
Sand Wedge 20 100 55,08
Lob Wedge 25 75 36,67

Welche Schläger haben die Damen und Herren im Bag?

Einen Driver haben über 2/3 der Teilnehmer im Bag. Danach nimmt die Anzahl von Holz 3 über Holz 5 bis zum Holz 7 stetig ab. Beim Holz 7 waren es dann nur noch 5 Schläger. Das Eisen 1 und Eisen 2 findet man überhaupt nicht in dieser Klasse im Bag, warum auch. Auch ein Eisen 3 oder 4 wird relativ selten im Bag vorhanden sein. Danach kann man sagen Eisen 5 bis Eisen 9 trägt fast jeder in seiner Tasche.

Bei den Wedges finden wir am häufigsten das Pitching Wedge und das Sand Wedge.

In den nächsten Wochen werde ich Schritt für Schritt die anderen Vorgabeklassen präsentieren. Am Schluß gibt es dann eine Gesamtauswertung, die ich Euch als pdf Datei zur Verfügung stelle. Ach ja, wer sich gerne mal mit einem Profi vergleichen möchte, der findet hier aktuelle Schlaglängen von Marcel Siem, der gerade in China tolles Golf gespielt hat. Wer ein wenig an seinem langen Speil arbeiten möchte findet hier was zu dem Thema und wer Golfbälle braucht, sollte hier mal vorbei schauen – Geld sparen ist angesagt.

Euer Stephan

trainingtipps_Fabian_Bünker

Trainingstipp: lange Spiel Teil 2 by Fabian Bünker

In der letzten Woche hatte ich Euch ja schon die ersten Tipps zum langen Spiel von Fabian Bünker vorgestellt. Heute kommen noch ein paar hinzu.

Heute geht es um weitere Tipps zum langen Spiel

trainingtipps_Fabian_Bünker

Tipp 1) Den Draw üben

Hierbei geht es um die Flugkurve, die bei Start leicht nach rechts geht (bezogen auf Rechtshänder) und dann die Kurve nach links zum Ziel zurück bekommt. Einen Draw schlägst du, in dem du den Schläger von innen nach außen (das Gefühl darf sein, dass du deinen Golfschläger weit nach rechts vom Ziel bewegst) schwingst. Die Schlagfläche zur Schwungbahn geschlossen halten. Wenn du den Ball tendenziell eher mit einem Slice schlägst, dann ist diese Übung auf jeden Fall die richtige für dich. Du arbeitest damit gegen deinen Slice. Anmerkung von Stephan: genau das richtig für mich!😉

Tipp 2) Den Fade üben

Ab und zu sollte man auch einen Fade probieren. Einer Flugkurve, die von links nach rechts verläuft. Dabei muss Du eigentlich alles nur entgegen der Bewegung bei einem Draw machen. Also Schläger von außen nach innen mit einer zur Schwungbahn leicht offenen Schlagfläche schwingen.

Da jeder individuell seinen Schwung ändern muss gebe ich hier keine Tipps zur Technik. Da sollte jeder, wenn es nötig ist mit dem eigenen Pro im Club sprechen. Er kann dir sagen, was du speziell tun musst, um einen Draw oder Fade zu schlagen.

Tipp 3) Auf Körperstellen konzentrieren

Du hast eine Möglichkeit, an deiner Technik zu arbeiten. Konzentriere dich dabei nur auf eine Körperstelle. Z.b. das linke Handgelenk. Schlage jetzt Bälle und konzentriere dich ausschliesslich auf dein linkes Handgelenk. Du darfst an keine andere Bewegung oder Schwungaufgabe denken. Versuche zu spüren, wie sich das Handgelenk im Schwung bewegt und wie es sich in der Bewegung anfühlt. Ideal wäre es natürlich, wenn du dich auf etwas konzentrierst, woran du auch mit deinem PGA Pro arbeitest. Wenn du z.B. daran arbeitest, dass sich deine Arme im Abschwung zuerst senken, dann könntest du dich nur auf deinen rechten Ellenbogen konzentrieren. So kannst du nach dem Schlag analysieren, ob er vom Gefühl her in der richtigen Position gewesen ist. Ich bin mir sicher, dass dir diese Übung viel Sicherheit für deine Technik bringen wird.www.all4golf.deDanke Fabian und wer mehr über Fabian Bünker erfahren möchte, der findet auf seinem Blog Up & Down nicht nur seine Vita. Und in den nächsten Wochen folgen weitere Tipps aus seiner „Feder“! Merkt Euch einfach den Dienstag vor oder schaut öfter mal hier vorbei. Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim Training und beim Spiel.

Euer Stephan

 

Hole-in-one

Auswertung Umfrage Schlaglängen Teil 1

Den ganzen April über habe ich Euch gebeten an der Umfrage zur Schlaglänge im Golfsport teilzunehmen. Und ich kann Euch heute schon mal die ersten Zahlen präsentieren. Insgesamt haben 562 Golferinnen und Golfer an dieser Umfrage teilgenommen und davon haben nur 9 Teilnehmer die Umfrage nicht abgeschlossen. Das freut mich schon mal. Aber ich habe ja nicht nur nach Euren Schlaglängen gefragt. Ihr musstet mir auch mittteilen in welcher Vorgabeklasse ihr Euch gerade befindet und ob ihr Golferin oder Golfer seit.

Damen und Herren

Wie sollte es anders sein, auch wenn eigentlich eine Dame die Idee zur Umfrage hatte, so haben nur 90 Golferinnen teilgenommen. Das heißt es waren 471 Herren fleißig dabei und haben die Umfrage ausgefüllt. Anteil Damen und Herren gesamt (1)

Verteilung nach Vorgabeklassen

OK, das man in der Vorgabeklasse 6 (-37,0 bis 54,0) oft noch nicht seine Schlaglängen kennt das kann ich noch nachvollziehen, aber darunter dachte ich, dass sich der Anteil gleichmäßig verteilt. Aber so war es dann doch nicht.

  • Vorgabeklasse 6: 51 Teilnehmer
  • Vorgabeklasse 5: 84 Teilnehmer
  • Vorgabeklasse 4: 113 Teilnehmer
  • Vorgabeklasse 3: 141 Teilnehmer
  • Vorgabeklasse 2: 135 Teilnehmer
  • Vorgabeklasse 1: 38 Teilnehmer

Anteil HCP gesamt

In den nächsten Wochen werde ich Schritt für Schritt die Ergebnisse, es sind immerhin 7143 Antworten auswerten. Dabei werde ich jede Vorgabeklasse einzeln und nach Golferinnen und Golfer getrennt aufführen. Am Schluß gibt es dann eine Gesamtauswertung, die ich Euch als pdf Datei zur Verfügung stelle.

Eine einzige Zahl möchte ich hier noch erwähnen. Beim Driver lag die Schlaglänge zwischen 50 Meter und 335 Meter. Das sind ja Welten und ich hoffe Ihr seit auf weiter Zahlen neugirig geworden. Ach ja, wer sich gerne mal mit einem Profi vergleichen möchte, der findet hier aktuelle Schlaglängen von Marcel Siem, der gerade in China tolles Golf gespielt hat.

Euer Stephan

Schwan auf dem Grün

EDS Runden und wie war heute mein Spiel?

Heute waren wir mal wieder in unserem „Wohnzimmer“ unterwegs und mir ist mal wieder bewusst geworden, wie ein angenehmer Flight Einfluß auf das eigene Spiel nehmen können. Klar gibt es immer mal wieder Tag, wo man das Gefühl bekommt, man sollte die Platzreife wiederholen. Aber heute, bei angenehmen Wetter in Brandenburg ergänzten ich mich mit den beiden Damen. Es wurde viel gelacht und trtzdem waren wir mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Dabei ging es für alle 3 nicht um eine HCP Verbesserung, sondern um das Golfen an sich. Hinzu kam das wir an dem Hole 7 des Fontaneplatzes eine Begegnung der 3. Art hatten.

Als wir in Schlagdistanz zum Grün waren mussten wir feststellen das sich einer der „platzeigenen“ Schwäne dort breit gemacht hatte. Genau in der Mitte stand der „Herr“ und ließ sich nicht dazu bewegen aus gut 100 Meter das Grün zu verlassen. Wir beschlossen dann einfach unsere Bälle in Richtung Grün zu „verfrachten“, was aber dem Schwan nicht mal ein müdes lächeln über die Lippen zauberte. Das Tier blieb wie „angewurzelt“ stehen.

WP_20160430_11_32_48_ProWas soll ich Euch sagen, bei uns in Wall, werden die Grüns nicht nur durch Wasserhindernisse oder Bunker bewacht, nein auch der Schwan ist Chef im Ring, oder besser gesagt auf dem Grün. Natürlich hatten wir auch Angst das Tier zu treffen, was bei mit die Frage eröffnet, was mache ich, wenn ich den Schwan treffe der tot umkippt und mein Ball unter seinem Körper liegen bleibt. Was ist der Schwan denn eigentlich aus der Sicht der Regel? Zum Glück mussten wir uns keine Gedanken machten und als wir an Grün ankamen, bewegte sich der „Herr“ ganz entspannt vom Grün und beobachtete unser Spiel von der Seite.

Aber zurück zum eigentlichen Golfspiel was heute mit dem neuen Handschuh bei mir super lief und ich brachte es immerhin auf 40 Stableford Punkte. Dafür benötigte ich 91 Schläge und bin damit meinem Ziel – Bogeygolf ein Stück näher gekommen. Jetzt werde ich mal schauen wie die nächsten Tage so laufen und dann streue ich wohl mal eine EDS-Runde ein. Ach ja, zu dem Thema wollte ich ja auch noch was los werden.

Wie erwähnt ist ein „toller“ Flight für viele ganz wichtig und wenn man an seinem HCP arbeiten möchte sind EDS Runde wie geschaffen.

Extra Day Scores (EDS)

EDS-Runden geben Golfspielern die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen auch außerhalb eines Wettspiels vorgabenwirksam zu spielen.
Hierzu müssen der Spieler und das DGV-Mitglied die Bedingungen aus den Ziffern 3.8.2 bis 3.8.8 erfüllen.
EDS-Runden führen oft zu überdurchschnittlich guten Ergebnissen, was ihnen den Ruf eingebracht hat, es würde dabei gelegentlich nicht mit rechten Dingen zugehen. Allerdings weiß jeder, dass unehrliche Spieler im Zweifel auch in einem Wettspiel ihr Ergebnis manipulieren würden. Eine EDS-Runde vereinfacht in mancher Hinsicht völlig regelkonform das Spiel dadurch, dass,

a) kein Wettspielstress existiert, der gerade für Anfänger störend ist,
b) der Zeitpunkt des Spiels vom Spieler bestimmt wird und nicht vom Wettspielkalender des Golfplatzes,
c) selten eine EDS-Runde bei schlechtem Wetter begonnen wird und
d) dass der Zähler keine missgünstige Stimmung verbreitet, da er vom Spieler ausgesucht wurde.

Gün mit HerzWas gibt es noch wichtiges zu EDS Runden?

Jeder Spieler der Vorgabenklassen 2-6 muss die Möglichkeit haben, EDS-Runden zu spielen. Eine EDS-Runde kann nur auf einem Platz eines DGV-Mitglieds gespielt werden, für den ein gültiges Course Rating besteht. Der Zähler des Spielers muss eine EGA-Vorgabe haben. Darüber hinausgehende Beschränkungen obliegen dem DGV-Mitglied (z. B: „Für Spieler der Vorgabenklassen 2 – 5 muss der Zähler mindestens eine EGA-Vorgabe von -36,0 oder besser haben“). Im Rahmen eines nicht vorgabenwirksamen Wettspiels kann keine EDS-Runde gespielt werden. Ein Spieler darf täglich nur eine EDS-Runde über neun Löcher spielen.

Ein Extra-Day-Score ist nur dann vorgabenwirksam, wenn der Spieler sich vor Beginn der Runde im Sekretariat der zu spielenden Golfanlage registriert hat. Das DGV-Mitglied muss hierzu folgende Daten vorab festhalten:

a. Datum der Runde;
b. Name des Spielers;
c. Name, DGV-Mitglied und Vorgabe des Zählers;
d. Anzahl der zu spielenden Löcher;
e. Farbe der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird.

Versäumt es ein Spieler, die Zählkarte seiner EDS-Runde so bald wie möglich bei der Spielleitung einzureichen, so gilt dies als „No return“

Vorgabeklassen und Pufferzonen

Herabsetzung
pro Punkt oberhalb von 36 Stablefordnettopunkten
DGV-Vorgabenklasse 1. – DGV-Stvg. + bis – 4,4 – Herabsetzung um 0,1
DGV-Vorgabenklasse 2. – DGV-Stvg. – 4,5 bis – 11,4 – Herabsetzung um 0,2
DGV-Vorgabenklasse 3. – DGV-Stvg. – 11,5 bis – 18,4 – Herabsetzung um 0,3
DGV-Vorgabenklasse 4. – DGV-Stvg. – 18,5 bis – 26,4 – Herabsetzung um 0,4
DGV-Vorgabenklasse 5. – DGV-Stvg. – 26,5 bis – 36,0 – Herabsetzung um 0,5
DGV-Vorgabenklasse 6. – Clubvorgaben – 37 bis 54 (Clubvorgaben) – Herabsetzung um 1,0

Heraufsetzung
wenn nicht innerhalb der entsprechenden Pufferzonen Stablefordnettopunkten erzielt wurden.
DGV-Vorgabenklasse 1 bis 4 = Heraufsetzung um 0,1
DGV-Vorgabenklasse 5 = Heraufsetzung um 0,2

18-Löcherwettspiele
DGV-Vorgabenklasse 1 = Pufferzone 35 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 2 = Pufferzone 34 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 3 = Pufferzone 33 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 4 = Pufferzone 32 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 5 = Pufferzone 31 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 6 = keine Pufferzone, da keine Heraufsetzung erfolgt

9-Löcherwettspiele
DGV-Vorgabenklasse 3 = Pufferzone 35 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 4 = Pufferzone 34 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 5 = Pufferzone 33 – 36 Stableford-Nettopunkte
DGV-Vorgabenklasse 6 = keine Pufferzone, da keine Heraufsetzung erfolgt

So das soll es für Heute gewesen sein! Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und ich freue mich über jeden, der diesen Blog auch auf Facebook folgt!

Dein Stephan