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Sonnentanzturnier Golf in Wall am Pfingstmontag und was sonst noch in Sachen Golf so passiert ist!

DSC_0333Ich hatte Euch ja bereits gestern “angedroht”, das ich mich heute mal etwas kurz fassen werde und eine Zusammenfassung der Ereignisse liefern werde. Heute um 4:40 Uhr klingelte der Wecker – man wie “bekloppt” ist Mann eigentlich? Aber was soll es, ich wollte ja unbedingt das Sonnentanzturnier in Golf in Wall spielen und wenn die Startzeiten ab 6:00 Uhr los gehen, dann muss man wohl da durch. Um halb Sechs kam mein “Taxi” und wir fuhren zu Dritt in Richtung Golfplatz. Dort angekommen musste man erst mal seine Gedanken sammeln und die letzten Vorbereitungen treffen. Der eine startete mit einem Kaffee, der andere mit einer Zigarette auf der Clubhausterrasse. Gut 25 Teilnehmer nahmen an diesem 18 Loch Turnier teil und ich startete mit Liane & Uwe um 7:00 Uhr. Auch das Wetter meinte es recht gut mit uns. Zwar war es keine Sonnentanz, aber der befürchtete Regen blieb aus. Den hatten wir ja bereits am Samstag ausreichend geniessen dürfen. Aber die Sonne, die eigentlich zum Sonnentanzturnier gehörte, traute sich nicht raus. Ich vermute sie hatte Angst, dass wir auf einmal vor Glück tanzen könnten DSC_0332und das wollte sie sich und uns nicht antun. Also fokusierten wir uns auf das Golfspiel. Die ersten 9 Löcher, der Fontaneplatz, liefen für mich echt gut. Dort spielte ich neben den üblichen Double Bogey, auch 3 Bogey und 2x Par. Das brachte mir 22 Stableford Punkte auf den “1. Teil” der Scorecard. Bevor es dann auf der 10, dem Königsplatz weiter ging, gab es im Clubhaus ein leckeres Frühstück für uns Teilnehmer. Eigentlich ganz gut, aber wenn ich mir den “2. Teil” der Scorecard anschaue für mich völlig ungeeignet. ;-) Dort spielte ich 7 Double Bogey und 2 Bogey, aber leider musste ich auch zwei Löcher streichen. Jetzt bin ich bereits in einem Handicap Bereich, wo ein verlorener Ball fast sofort zum Strich auf der Scorecard führt. Das ist mir heute gleich 2 mal passiert. Was soll ich Euch sagen, das gute Ergebnis auf den ersten Neun hat mich dann gerettet, denn auf den zweiten Neun sind es dann nur 14 Stableford Punkte geworden. Was mir den ganzen Morgen/Vormittag echte Probleme bereitet hat, das war die Annäherung aufs Grün aus 30 oder weniger Metern. Mal flog der Ball über das Grün, dann blieb er nach gefühlten 5 Metern liegen. Zum Teil haben mich auf den zweiten Neun die guten Putts gerettet, aber mehr als 36 Stableford Punkte bekam ich am Pfingstmontag nicht zusammen, aber damit kann ich auch leben, denn es kann ja nicht immer eine Verbesserung geben. Sonnentanzturnier_ScorecardAuf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß auf und nach der Runde und das ich mit diesem Ergebnis noch in der Netto Wertung den 3. Platz mache, das hätte ich nie gedacht. Es scheint so, als wenn es unter Golfer nur wenige Frühaufsteher gibt ;-) . Auf jeden Fall haben wir mit dem Club beschlossen, dass wir das Frühstück das nächste mal als Brunch nach dem Turnier machen. Vielleicht waren wir auch einfach nur nach dem leckeren Frühstück zu träge um noch vernünftig Golf zu spielen. Der Regen blieb allen Teilnehmern erspart und so kamen wir alle am frühen Nachmittag wieder Zuhause an.

Was war an diesem Wochenende noch so los?

World Match Play Championship

Der Nordire erwischte einen der schwächsten Starts der Woche in Bulgarien. Mit vier Pars in Folge zu Beginn der Runde fiel er direkt zwei Löcher hinter Jaidee zurück, der auf der 2 und 4 zum Birdie verwandelte. Der Nordire war noch nicht im Lochspiel-Modus und noch weniger in seinem Spiel. Die fehlende Präzision forderte ihren Tribut und McDowell war mit einer Aufgabe konfrontiert, der er sich in den Tagen der mit 3,2 Millionen Euro dotierten World Match Play Championship noch nicht stellen hatte müssen. Bislang waren es immer seine Gegner, die einem Rückstand hinterher liefen. Doch auch diese Aufgabe meisterte McDowell, der bereits im letzten Jahr so nahe am Titel war und erst im Finale an Nicolas Colsaerts gescheitert war, mit Bravour.

Zwischen den Löchern 5 und 10 rettete er ein ums andere Mal selbst aus größerer Entfernung das Par und verhinderte damit weitere Lochgewinne des Thailänders. Auf dem ersten Par 3 der Front Nine, Bahn 7, gelang McDowell schließlich das erste Birdie des Tages. Diese Serie von geretteten Pars – und damit geteilten Löchern – und dem Birdie an der 7 gab dem US-Open-Champion von 2010 Auftrieb und er fand Loch um Loch besser ins Spiel. Auf den Back Nine begegneten sich McDowell und Jaidee schließlich auf Augenhöhe. Das Duell ging “all square” auf die finalen fünf Löcher.

Was nach einem spannenden Finale aussah, sollte aber schneller sein Ende finden, als erwartet. Mit seinem gepullten Drive in die Büsche des 14. Lochs des traumhaft gelegenen Thracian Cliffs Golf & Beach Resort gab Jaidee das Loch kampflos auf – gefühlt zum ersten Mal, dass er einem seiner Kontrahenten in die Karten spielte. McDowell reichte das Par mit zwei Putts, um erstmals im Finale die Führung zu übernehmen. Am nächsten Loch verdoppelte der Nordire mit einem gelochten Birdie-Putt aus vier Metern. Die komfortable Führung war wieder auf seiner Seite. Und Thongchai Jaidee gingen plötzlich die Löcher aus.

Das folgende Par 5 teilten die beiden Hauptdarsteller der European Tour Premiere in Bulgarien mit Pars und marschierten weiter auf den Abschlag des letzten Par 3s der Runde. Die Fahne vorne rechts musste Jaidee mutig anspielen, um McDowell unter Druck zu setzen. Drei Meter fehlten dem Ball schließlich zu einem nahezu geschenkten Birdie. So sprang er in die Welle im vorderen Teil des Grüns und kam gute zehn Meter vom Loch entfernt zur Ruhe. McDowell seinerseits hatte seinen Ball zuvor bereits sicher pinhigh in der Mitte des Grüns platziert und konnte mit zwei Putts das Match und die Meisterschaft für sich entscheiden.

HP Byron Nelson Championship

Auf der PGA Tour waren unter anderem Martin Kaymer & Marcel Siem unterwegs. Und wie es der “Zufall” wollte, spielten beide gemeinsam am letzten Tag in einem Flight. Am Sonntag war dann relativ schnell klar, wer einen besseren Tag von den beiden erwischt hatte. Während Marcel Siem zum Abschluß mit einer 75er Runde ins Clubhaus kam, spielte Martin Kaymer in den Top Ten mit. Beide starteten vom geteilten 10 Platz und Marcel kam nach 279 Schlägen mit gesamt -1 auf den geteilten 33. Platz. Bei diesem Turnier schaffte es Martin Kaymer ohne eine schwache Runde ins Clubhaus zu kommen. Nach seiner 68er, 67er, und 69er Runde folgte am Sonntag noch eine weitere 68er Runde und damit benötigte er 272 Schläge (-8) bei diesem Turnier und kam auf den geteilten 5. Platz. Damit lag er nur 5 Schläge hinter dem Sieger Sang-Moon Bae und nur 3 Schläge hinter dem zweitplazierten Keegan Bradley. Das “Vorspiel” der ersten beiden Tage könnt Ihr hier und hier nachlesen.

LPGA Tour Mobile Bay LPGA Classic

In Alabama waren die Damen auf der LPGA Tour unterwegs. Mit dabei Caroline Masson und Sandra Gal. Während Caroline sich bereits nach dem Freitag vom Turnier verabschieden musste, spielte Sandra auch am Wochenende. Sie kam auf den geteilten 49. Platz und lag damit 15 Schläge hinter der Siegerin Jennifer Johnson. Das war für die Damen kein berauschendes Golfwochenende.

Euer Stephan

Hole-in-one

Golfen in Golf in Wall

Gestern und heute war ich mal wieder in Golf in Wall unterwegs. Am Samstag wollten Ker, Martina und ich 9 oder 18 Löcher spielten und starteten an Tee 1 bei trüben Wetter. Als wir an der 3 angekommen waren öffneten sich die Schleusen und es kam das Wasser in eimern runter. In wenigen Minuten waren alle bis auf die Haut durchnässt und wir mussten an dem nächsten Loch eine Pause machen und uns Regenklamotten anziehen. Natürlich kühlte der Regen auch die Temperatur runter und so war es auf einmal sehr kalt. Wir beschlossen uns über die 7, 8 und 9 auf dem Weg ins Clubhaus zu machen und die Runde abzubrechen. Gesagt getan und so kamen wir dann fast trocken wieder im Clubhaus an.

Wallgang 28042013-08Heute am Pfingstsonntag lief das dann etwas besser. Ab kurz vor 12 Uhr waren wir bei schönen Sonnenschein an gleicher Stelle wieder aktiv und spielten bei gefühlten 25 Grad eine 18 Loch Runde. Ich konnte mich unterm Strich nicht bei meiner Runde beschweren, denn ich bestätigte mit 36 Stableford Punkten mein aktuelles Handicap. Auf jeden Fall hatten wir 3 mit einem Gast in unserem Flight viel Spaß und genossen nach den 18 Löchern noch auf der Clubhaus Terrasse ein kühles Getränk. Das war sozusagen meine Vorbereitung für das “Sonnentanzturnier” am Wallgang 28042013-17Pfingsmontag in Golf in Wall. Dann geht es ab 6:00 Uhr ;-) über 18 Loch und nach 9 Löcher gibt es ein Frühstück im Clubhaus. So wie es aussieht wird das Wetter wohl nicht ganz mitspielen, da wohl immer mal wieder mit Regen zu rechnen ist. Aber was soll es, hoffentlich haben wir unseren Spaß und alles andere werden wir nach dem Turnier erfahren. Ich starte um 7:00 Uhr von Tee 1 in einem Dreier Flight und bestimmt wird uns das Wetter nicht die gute Laune zur frühen Morgenstunde versauen – da bin ich mir sicher! ;-) Ich bin ja nur gespannt, ob ich es tatsächlich mal schaffe auf meinem Heimatplatz unter 100 Schläge zu bleiben. Bisher ist mein bestes Ergebnis eine 101 und Morgen wäre doch mal ein schöner Tag um dieses Ergebnis um ein paar Schläge zu unterbieten, oder!? ;-)

Morgen werde ich Euch einen Rückblick auf das Pfingstwochenende in Sachen Golf schreiben, bis dahin wünsche ich allen noch einen schönen Pfingstmontag!

Euer Stephan

HP Byron Nelson Championship00

PGA Tour HP Byron Nelson Championchip – Tag 2

Bei den HP Byron Nelson Championchip wurde gestern der erste Tag gespielt und heute war bereits Marcel Siem auf der Runde. Er startete heute an Tee 1 und spielte bis zur 5 alle Löcher Par. An der 6 folgte dann der erste Birdie, den er sich an der 8 und 9 durch Bogey wieder “versaute”. Ab jetzt war die Frage ob er heute den Cut, der zu diesem Zeitpunkt bei -1 lag, schaffen wird. Nach den durchwachsenen Abschluß der Front Nine, spielte er bis zur 13 wieder Par und ließ dann an den nächsten 3 Löcher wieder Birdies in die Scorecard eintragen. Damit spielte er genauso wie gestern eine 68er Runde und liegt bei insgesamt -4 aktuell auf den geteilten 18. Platz. Mittlerweile liegt der Cut bei Even und damit ist Marcel auf jeden Fall am Wochenende dabei! Toll!! ;-) Heute musste Marcel aber öfter mal in die Buddelkiste um seinen Ball wieder in die Richtigen Bahnen zu bringen. Aber das hat Ihn nicht abgehalten wieder gutes Golf zu spielen. HP Byron Nelson Championchip 05Damit Ihr es in der Zukunft etwas leichter habt und die ungefairen Meter Angaben auf einen Blick seht, gibt es jetzt immer diese kleine Tabelle:yards in Meter

Martin Kaymer ist mit seinem Flight auch an Tee 1 gestartet und liegt nach 9 gespielten Löchern bei -2 für den Tag und -4 gesamt. Er spielt auch heute mit Carl Schwartzel und Angel Cabrera, ein erlesenen Flights mit Master´s Sieger! Wir steigen heute an Hole 10 ein, einem Par 4 Loch mit einer Länge von 435 Yards. Martin spielt vom Tee 298 Yards weit und leigt zwischen Fairwaybunker und Fairway. Noch sind es 111 Yards bis HP Byron Nelson Championchip 06zur Fahne. Der zweite landet 29 Fuß neben der Fahne auf dem Grün. Der Putt zum Birdie ist super und bleibt 3cm vor dem Loch liegen. Damit spielt er an der 10 ein Par. Auch die 11 ist ein Par 4 wo man erst mal über das Wasser schlagen muss. Dafür ist es mit 323 Yards ein kurzes Par 4. Martin Kaymer´s Abschlag landet im Rough nach 283 Yards und jetzt sind es noch 56 Yards bis zur Fahne. Gut 8 Fuß liegt der Ball neben der Fahne nach dem zweiten Schlag. Ber Bidie-Putt läuft am Loch vorbei und damit spielt er auch an der 11 ein Par. Während sich der Flight auf den Weg zur 12 macht, hier mal ein Exkurs in Sachen Legenden.

Wer ist Byron Nelson?

John Byron Nelson, Jr. (* 4. Februar 1912 in Waxahachie, Texas; † 26. September 2006 in Roanoke) war ein US-amerikanischer Berufsgolfer der PGA TOUR zwischen 1935 und 1946. Als erstes Major gewann er das Masters 1937. In seiner einzigartigen Karriere siegte Nelson danach in vier weiteren Majors, dem US Open 1939, der PGA Championship 1940 und 1945, und beim Masters 1942. Insgesamt konnte er 52 Turniere der PGA TOUR für sich entscheiden. 1945 stellte er zwei bisher unerreichte Rekorde auf: er gewann insgesamt 18 US-Turniere und konnte dabei 11 Turniersiege in Folge erringen. Wegen seines feinen Benehmens wurde Nelson “Lord” genannt. Die Byron Nelson Golf Classic – derzeit unter der Bezeichnung “HP Byron Nelson Championship” – ist seit 1968 einer der Höhepunkte des PGA-TOUR-Kalenders und neben dem Arnold Palmer Invitational das einzige PGA Turnier, das nach einem Berufsgolfer benannt ist. Im Jahre 1974 wurde Byron Nelson in die World Golf Hall of Fame aufgenommen und 1994 erhielt er den Old Tom Morris Award.

Aber jetzt wieder zurück zum “Tagesgeschäft”. Die 12 ist auch ein Par 4 Loch mit einer Länge von 455 Yards. Es wartet kein Wasser auf die Golfbälle und das Fairway macht einen leichten Rechtsknick. Der Driuve von Martin Kaymer landet bei 320 Yards und der zweite Schlag landet 13,2 Fuß rechts neben der Fahne auf dem Grün. Der Putt bleibt gut einen Fuß neben der Fahne liegen und damit spielt er sein nächstes Par. Die nächste Chance auf einen Birdie hat er an der 13, einem Par 3 über 180 Yards. Sein Abschlag landet 15,6 Fuß hinter dem Hole auf dem Grün. Das ist wieder weit weg. Seine Flightpartner liegen noch weiter von der Fahne weg. Der erste Putt ist wieder zu lang und bleibt 3 Fuß hinter dem Loch liegen. Und Plop das nächste Par darf Martin auf seine Scorecard eintragen. Damit ist er auch nach dem 13. Loch noch ohne Bogey – toll! Jetzt kommt an Tee 14 wieder ein Par 4 mit frontalem und seitlichem Wasser am Grün. Die Länge bis zur Fahne beträgt 406 Yards. Hier könnt Ihr mal die Drives der drei Spieler grafisch sehen.HP Byron Nelson Championchip 07Martin Kaymer Schlag vom Fairway landet am anderem Ende des Grüns, genauer gesagt 43,1 Fuß vom Hole entfernt. Das sind ca. 13 Meter und damit geht es wohl wieder um das Par. Was für ein toller Putt von Martin, aber er bleibt an der Lochkante liegen – Mist! Aber das war mal eine Ansage und wer weiß was an den letzten Löchern noch fällt. Jetzt gehen die Jungs zur 15 und dort wartet auf Sie ein 504 Yards langes Par 4 Loch. Über 450 Meter, das kommt mir eher wie ein Par 5 vor, aber ist es leider nicht. Aber dafür ist es fast an der Schnur “gezogen und nur am Grün warten zwei Bunker. Da heißt es wieder ran an die Fahne mit den zweiten Schlag ;-) Klar kein Problem für die Profi´s, oder!? Martin Kaymer schlägt seinen Ball fast genau in die Mitte des Fairways. Der Ball bleibt bei 298 Yards liegen und damit muss der zweite Schlag dann über 184 Yards gehen. Denn dort wartet die Fahne auf die Golfer. Cabrera schlägt seinen Drive nach Rechts ins Rough. Auch wenn sein Drive 320 Yards weit fliegt, hat er jetzt auch noch 184 Yards vor sich. Mit der Birdie-Putt bleibt wieder kurz vor dem Loch liegen. Er spielt auch hier wieder ein Par. Auf dem nächsten Loch, der 16, warten einige Bunker auf dem Weg zum Grün. Die 16 ist ein Par 5 Loch mit einer Länge von 546 Yards. Schauen wir mal wie sich Martin Kaymer hier schlägt. Der Drive geht über 280 Yards und landet an der linken Fairwaykante. Damit hat er gerade mal HP Byron Nelson Championchip 08die halbe Strecke mit seinem Ball zurückgelegt. 272 Yards sind es noch bis zur Fahne an Hole 16. Wahnsinn – Martin Kaymer schlägt den 2. Ball mal ebend 264 Yards weit und der landet doch tatsächlich auf dem Grün. Aber bis zum Loch sind es knapp 46 Fuß (ca. 15 Meter). Jetzt schön ans Hole ran spielen und dann den Birdie “festmachen”.  Daumen drücken ist angesagt. Mist der erste Putt zum Eagle bleibt 6 Fuß von der Fahne entfernt liegen. Wird er den nächsten Putt versenken? Jaaaaa, und damit liegt er insgesamt bei -5 und er hat noch zwei Birdie Chancen. Jetzt wartet ein Par 3 an der 17 mit einer Länge von 198 Yards. Links neben dem Grün wartet ein Bunker und vor dem Grün freut sich schon das Wasser auf den Golfball. Die Fahne steckt auch noch ganz weit vorn am Wasser. Das ist keine leichte Aufgabe, glaube ich. Der Drive geht über 195 Yards und landet hinten Links auf dem Grün – 66,2 Fuß von der Fahne entfernt. Puhhh! Die Annäherung an die Fahne klappt ganz gut. Sein zweiter Schlag, auf dem Grün, bleibt gute 4 Fuß vom Loch entfernt liegen. Der 3. Schlag fällt ins Loch. Damit spielt Martin Kaymer wieder ein Par. Bisher wurden auf den 2 Runden an diesem Loch erst 10 Birdie gespielt. Jetzt kommt das finale Loch für diese Runde. Die 18 ist ein Par 4 über 429 Yards. Das Fariway macht einen leichten Knick nach Links und auf der linken Seite begleitet die Golfer Wasser bis hin zum Grün. Schauen wir mal wie Martin Kaymer das letzte Loch gestaltet. Sein Drive landet in der Mitte des Fairway´s bei 296 Yards. Damit hat er eine gute Chance mit den zweiten das Grün sicher zu erreichen. Es sind jetzt noch 131 Yards für den deutschen Golfer. Sein Ball landet 16,3 Fuß vor der Fahne auf dem Grün. Kann er den fast 5 Meter langen Putt versenken? SAein Putt landet 3 Fuß hinter der Fahne und damit ist das 15. Par auf dieser Runde sicher! Damit kommt Martin Kaymer mit einer 67er Runde zurück ins Clubhaus und die Scorecard könnt Ihr Euch hier anschauen. HP Byron Nelson Championchip 09Damit liegt Martin Kaymer auf den geteilten 13. Platz und Marcel Siem mit -4 auf einen guten geteilten 18. Platz. Wenn Sie so am Samstag und Sonntag weiter machen, dann spielen Sie vorne mit. Keegan Bradley, der bis zur 17 mit -12 das Leaderboard anführt, bringt sich beim Drive an der 18 selbst in Bedrängnis. Aber er schlägt den Ball flach aus dem Wald und der Ball rollt über das Grün und bleibt hinter dem Grün liegen. Er spielt an der 18 einen Bogey (-11) und noch führt er 3 Schläge vor Tom Gillis und Sang-Moon Bae (-8). Das war es für heute von mir und wer das Leaderboard noch mal begutachten möchte, findet es hier. Die nächsten Tage werde ich auch wieder den Golfplatz unsicher machen, denn am Pfingstmontag folgt das nächste 18 Loch Turnier in Wall.

Euer Stephan