Deutschland Weltmeister

Torrrrrrrr! Ach nein, der Tag fing anders an!

Am Sonntag war es so weit uns ab 21:00 Uhr stand alles auf Fussball, aber zuvor fuhren wir noch mal für einige Löcher nach Golf in Wall. Dort spielten wir die Löcher, die nach den letzten starken Regenfällen noch offen waren. Der Großteil des Platzes in Golf in Wall war vom Regen in Mitleidenschaft gezogen, aber dass hielt uns natürlich nicht ab. Gemeinsam hatten wir viel Spaß und blieben trotz Regen zwischendurch trocken und kamen gut gelaunt zurück ins Clubhaus. Auch mein Driver spielte wieder mit mir und die Abschläge landeten auf den Fairways. Aber wie wir Männer gespielt haben, dass zeige ich Euch in dem folgenden Videozusammenschnitt:Nach der Runde zog es uns zurück ins Dorf und wir starteten die Vorbereitungen für einen denkwürdigen Abend. Zur Stärkung gab es Salat, Brot und der Grill wurde angeworfen. Danach rauf aufs Sofa und rein in den Sessel und entspannt das Spiel geniessen. So hatten wir das zumindestens geplant. Aber es wurde ein heißer Tanz zweier gleichwertiger Mannschaften und Götze machte heute den Unterschied und schenkte uns kurz vor Ende der Verlängerung die Weltmeisterschaft! Geillllllllll!

Euer Stephan

 

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Erst Fussball und dann Golf, ein tolles Wochenende liegt hinter uns!

WP_20140704_16_59_03_ProAm Freitag nach der Arbeit gönnte ich mir mit Freunden Public Viewing am Berliner Hauptbahnhof in der WM Beach Arena. Unter den vielen tausend Besuchern waren auch Franzosen dabei, die bei Ihrer Nationalhymne richtig mitsangen. Danach bekamen Sie von den Deutschen einen Applaus und damit war die ganze Stimmung im Spiel Frankreich gegen Deutschland schon mal gerettet. Auch wir Deutschen sangen “artig” die Nationalhymne und dann konnte es so richtig los gehen. Am Strand auf einem Liegestuhl mit einem Bier in der Hand genossen wir gemeinsam das spannende Spiel bis zur letzten Sekunde. Puh Deutschland hatte sich ins Halbfinale gekämpft und muss nun am Dienstag gegen Brasilien ran.

WP_20140704_18_56_45_ProAber ab Samstag war dann alles auf Golf gepolt. Wir hatten beschlossen mal etwas später zu starten und als wir dann am frühen Nachmittag auf die Runde in Golf in Wall gingen, da blieb einem schon fast die Luft weg. Es war warmmmm um nicht zu sagen, der Schädel fing nach 3 Löchern bereits unter dem Cap zu kochen! Bei diesen 18 Löchern ließ ich mal meinem Driver im Bag und schlug dieses mal mit meinem Hybrid (17 Grad) ab. Nach ein paar Löchern lief das recht gut und viel kürzer als mit dem Driver waren die Abschläge auch nicht. Aber dafür landeten fast 90% auf dem Fairway. Das war mal wieder der “lebende” Beweis, das Länge, zumindestens beim Drive, nicht alles ist. Nachdem wir Herren, Manni und ich die 18 Löcher hinter uns gebracht hatten, konnten wir uns auf unser Dorf verziehen und genossen dann noch bei Gemüse und Grillfleisch, denn entspannten Abend.

WP_20140706_16_19_56_ProAm Sonntag gingen wir dann wieder gemeinsam auf die 18 Loch Runde und ich beschloss den Driver wieder aus seinem “Versteck” zu holen. Das war keine schlechte Entscheidung, denn auf den ersten 9 Löchern (dem Fontaneplatz) spielte ich 8 Bogey und nur einen Doublebogey. Damit komme ich mit ganz kleinen Schritten meinem erklärten Jahresziel (HCP mit einer 1 vorn) etwas näher. Dieses mal war ich wieder mit Manni und Olav auf der Runde und Manni verabschiedete sich nach 9 Löchern vom Flight so ging ich mit Olav dann alleine über den Königsplatz und da konnte ich mich über viele sehr gute Putts freuen. Olav wurde das auch langsam unheimlich, denn egal wo ich auf dem Grün, oder Vorgrün lag, der Ball lag nach dem ersten Putt ca. 50 cm am Loch. An der 12 gelang mir so gar ein Putt über gefühlte 10 Meter über eine Welle. Jetzt müssten mal alle Schläger auf einer Runde das machen, was man von Ihnen “verlangt”. Aber irgendwie hat meistens ein Schläger eine Auszeit eingelegt. ;-) Aber ich will ja nicht jammern – Golf macht immer noch riesigen Spaß und mein eigenes Turnier rückt auch immer näher.

Ach Ihr wisst davon noch nichts!

WP_20140705_09_07_13_Pro (1)Na dann aber ran ans Telefon und schnell in Golf in Wall angerufen. Am 24.8.2014 steigt das 1. “Golf meets Charity” Turnier über 18 Loch und es winken tolle Preise. Einer der Sponsoren ist Torfkuss, der und zwei Gutscheine für hochwertige Polos zur Verfügung gestellt hat. Aber von Torfkuss gibt es auch Businesshemden, Blusen, Schirme, Caps und vieles mehr! Wir konnten die 100% Baumwoll-Polos testen und waren vom Tragenkomfort überzeugt! Also folgt einfach dem Logo und schaut Euch die Produkte an. Oder noch besser meldet Euch bei meinem Turnier an und vielleicht gehört Ihr ja zu den Gewinnern! ;-) Ich würde mich auf jeden Fall freuen und ich habe auch für den richtigen Rahmen gesorgt, denn nach der Runde wird uns dann noch mal mit Live Musik eingeheizt! Das Turnier geht um 9:00 Uhr los und ab 15:00 Uhr wird der Sonntag noch durch rockige Klänge abgerundet! Bis dahin wünsche ich allen Golfern ein “schönes Spiel” und ich rechne mit Euch am 24.8.2014. Golf_meets_charity_flyer_klein

Euer Stephan

Golferklatsch

Wenn der Schläger nicht das macht was man will

Vor einigen Wochen habe ich ja beschlossen, mein Holz aus meinem Bag zu werfen. Und auch meinen alten Driver habe ich aus meinen Werkzeugkasten zu entfernt. Das Holz habe ich durch einen PING G25 Hybrid ersetzt, was eine gute Entscheidung war. Den Driver habe ich ja durch einen Callaway X2Hot ersetzt und eigentlich ging alles bis vor ein paar Wochen recht gut. Aber seit 2 Wochen schleicht sich wieder der alte Fehler beim Abschlag ein und die Bälle fliegen für mich als Linkshänder immer schön in eínen Bogen nach Links. Also in meinem Fall ist das dann ein Slice. Ich kann mir bein Driver durchaus vorstellen, das ich von außen nach in schwinge, aber warum tritt das beim Hyybrid oder Eisen ganz selten auf?

Aber ob Linkshänder oder Rechtshänder, der Slice ist wohl eine “Volkskrankheit” und im Netz gibt es tausend Tipps zu dem Thema. OK es wäre wohl am Besten, wenn man eine Prostunde bucht, aber ich habe hier mal ein paar Infos zusammen getragen (natürlich beschrieben für Rechtshänder).

Der “schwache” Griff

Ein »schwacher« Griff, bei dem links gar kein oder nur ein Handknöchel zu sehen sind, lässt das Schlägerblatt während des Schwungs offen. Oft resultiert der Slice aus einem zu schwachen Griff. Das bedeutet, dass die rechte und linke Hand aus der Idealposition nach links gedreht sind. Wenn Sie dagegen aus der »normalen« Position – in der das durch Zeigefinger und Daumen gebildete »V« der linken Hand zur rechten Schulter und das »V« der rechten Hand zum rechten Ohr zeigt – die Hände etwas nach rechts drehen, machen Sie Ihren Griff »stärker«. Die beiden V zeigen dann auf einen Punkt etwas unterhalb der rechten Schulter. Dieser Griff verhilft Ihnen zu einem leicht geschlossenen Schlägerblatt im Treffmoment. Die Folge: Der Ball fliegt mit einer kleinen Linkskurve, also von Slice keine Spur.

Mögliche Ursachen für einen Slice!

  1. Der Oberkörper dreht beim Abschwung zu früh auf.
  2. Die Hände sind im Treffmoment zu hoch.
  3. Der Oberkörper drückt den Schläger beim Abschwung aus der Bahn.
  4. Das Griffende ist im Treffmoment zu weit vor dem Schlägerkopf.

Die Hosentasche

Um den Ball gerade zu schlagen oder ihm sogar einen leichten Draw mitzugeben, müssen Sie von »innen« mit geradem Schlägerblatt an den Ball kommen. Dies erreichen Sie, indem Sie die rechte Hosentasche im Rückschwung nach hinten zu drehen. Bei Greg Norman lässt sich diese Drehung besonders gut beobachten.

Die Schulter

Die linke Schulter hat sich überhaupt nicht gedreht, sondern gesenkt. Dadurch ist im Abschwung eine Gegenbewegung nötig, die meist einen Slice zur Folge hat. Indem Sie die linke Schulter im Rückschwung hinter den Ball drehen, erreichen Sie die optimale Körperspannung. Aus dieser Position können Sie, während sich die linke Schulter im Abschwung vom Kinn entfernt, die Arme beschleunigen und das Schlägerblatt mit viel Energie von innen an den Ball bringen.

Die Handfläche

Ein weit verbreiteter Fehler bei Golfern mit einem Slice ist, dass sie das Schlägerblatt im Take-away öffnen. Die rechte Handfläche zeigt dann in Richtung Himmel. Sollte dies der Grund für Ihren Slice sein, versuchen Sie, das Schlägerblatt zu Beginn des Rückschwungs leicht zu schließen. Die rechte Handfläche zeigt dann leicht zum Boden.

Mehr zu dem Thema gibt es hier im Golf Journal. Ich werde auf jeden Fall, mal den einen oder anderen Versuch starten und wer weiß, vielleicht kann ich nach 36 Loch schon mehr dazu sagen und weiß woran es bei mir liegt! Ich bin voller Hoffnung, dass ich den Slice auch bald aus meinem Bag rausgeworfen habe. ;-) Ich werde Euch in der nächsten Woche berichten, wie es mit meinen Selbstversuch gelaufen ist.

Hattet Ihr auch die Volkskrankheit und wenn ja wie habt Ihr das “Virus” entfernt?

Euer Stephan

Golf_meets_charity_flyer_kleinPS. Wer selbst mal in Wall/Brandenburg, meinem “Wohnzimmer” spielen möchte, der sollte sich mal den 24.8. vormerken. Denn an diesem Sonntag findet mein eigenes Wallgang Golfturnier “Golf meets Charity” statt. Da spielen wir gemeinsam 18 Loch und das für einen guten Zweck. Ich würde mich freuen, wenn Ihr dabei seit, oder zumindestens das Turnier in die Welt der Golfer “rausträgt”. Jeder Golfer ist herzlich willkommen und wir werden bestimmt eine Menge Spaß haben. Weitere Informationen findet Ihr hier und hier könnt Ihr nachlesen, wie Ihr Euch anmelden könnt!

Golfsport News

Constellation SENIOR PLAYERS Championship – Bernhard Langer auf der Champions Tour

Ein weiterer Deutscher, der seit 1972 Profi ist, war am letzten Wochenende aktiv auf den Golfplatz bei den Constellation SENIOR PLAYERS Championship unterwegs. Während in den letzten Jahren oft Turniere auf der Champions Tour gewann, musste er bei diesem Turnier in die “Verlängerung”. Erst im zweiten Extra Loch konnte er sich gegen Jeff Sluman durchsetzten. Nach 4 Runden lagen die beiden mit -15 in Front und wie die letzte Runde gelaufen ist, das könnt Ihr in dem folgenden Video sehen.

Und wer die Zahlen von Bernhard Langer sehen möchte findet diese hier.Bernhard LangerStatistic
Euer Stephan

BMW International Open 2014 Banner

BMW International Open – Nachlese

Ich hatte Euch ja schon einen Vorbericht und vom 2. Tag der BMW International Open berichtet. Aber jetzt das Turnier bereits Geschichte und da lohnt es sich doch noch mal über die “Schulter” zurück zu blicken. Von den Deutschen schlug sich Alex Cejka am Besten und kröhnte seine gute Leistung mit einem Eagle auf der letzten Runde an der 13. BMW Alex Cejka ScorecardDer noch junge Profi Maxi Kieffer konnte mit seinem Abschneiden auch zufrieden sein und auch Maxi Röhrig, der noch Amateur ist konnte sich darüber freuen, dass er den Cut schaffte. Der einzige, der wohl nicht so zufrieden sein wird, ist Marcel Siem, denn von Ihm hat man etwas mehr erwartet. Hier noch die Scorecards von Siem, Kieffer & Röhrig. BMW Marcel Siem ScorecardBMW Maxi Kieffer ScorecardBMW Maximilian Roehrig ScorecardAber ganz vorn wurde es am Sonntag noch mal richtig spannend. Nach 72 gespielten Löchern waren 4 Golfer auf den geteilten 1. Platz. 5 extra Löcher mussten gespielt werden, bis Fabrizio Zanotti seinen ersten Sieg feiern konnte. BMW Play Off“Ich glaube in Paraguay werden alle glücklich darüber sein”, freute sich Fabrizio Zanotti im Anschluss an seinen dritten Profi-Sieg, der mit Abstand sein größter war. Wobei die Golferschaft in seinem Heimatland eher klein ist. Paraguay ist flächenmäßig etwas größer als Deutschland, hat allerdings nur knapp sieben Millionen Einwohner, bei denen Golf nicht unbedingt als Volkssport gilt. “In Paraguay haben wir nur fünf Golfplätze im ganzen Land” erzählte Zanotti. “Ich weiß nicht wie viele Spieler wir haben, wirklich nicht, aber es gibt nur ein paar wenige.” Klar, dass Paraguay da nicht den Ruf einer angesagten Golf Destination genießt, wobei sich unter der Hand voll Plätze doch auch Juwelen finden lassen. Eines davon ist benannt nach dem größten Golfer, den Paraguay hervor gebracht hat: Carlos Franco.BMW LeaderboardAuch ein Auto ging über den “Tresen” für ein Hole in one!

Euer Stephan