Tragebag – Teil 2

Ich hatte Euch ja bereits in einem Beitrag „angedroht“, dass noch einmal ein paar Informationen zum Thema Tragebag kommen. Natürlich stellt sich immer die Frage, was muss man eigentlich alles auf einer Runde mitnehmen. Man muss sich dazu nur mal die Cartbags anschauen und wiegen. Diese werde zu richtigen „Lastenesel“ zweckentfremdet. Aber bei einer Runde z.B. im Urlaub braucht man nicht wirklich 30 Bälle, 150 Tees usw. Also als erstes sollte man sich darüber im klaren sein, was MUSS alles mit auf die Runde. Wenn man mal von ca. 2,5 kg Bag Gewicht (wasserdicht etwas schwerer) ausgeht, dann sollte man die 13-15 kg auf keinen Fall überschreiten. Besser wären 10-12 kg und das geht. Ihr müsst immer daran denken, dass Ihr das Bag im Schnitt 80 bis 100 mal auf 18 Loch auf- und absetzt!

Wenn dann das Bag „beladen“ ist und sich angenehm anheben lässt, dann kann es weiter gehen. Jetzt sollte man sich jemanden suchen, der die Gurte richtig einstellt.

An was ist bei einem Tragebag zu achten?

  • neues TragebagKlar die Schläger dürfen beim Laufen und auch Bücken nicht aus dem Tragebag fallen
  • Auf der Innenseite, die an unserem Körper anliegt, haben die meisten Bags Polster. Diese müssen am unteren Bereich des Rücken anliegen.
  • Das Bag darf beim Laufen nicht ans Becken „klatschen“.
  • Die Schultergurte müssen so ausgerichtet werden, das das Gewicht auf beide Schultern gleichmässig verteilt ist.
  • Auch sollte man immer daran denken, dass man aufrecht läuft
  • Regelmäßig prüfen ob das Bag noch auf der Hüfte liegt, oder ob es auf Beckenhöhe gerutscht ist!
  • Vielleicht ein wasserdichtes Bag kaufen, denn dann benötigt man nicht noch die zusätzliche Regenhaube.

Erst wenn man von einer 18 Loch Runde zurück kommt, und nicht das Gefühl hatte, man hat 3 Kästen Bier in die 5. Etage gewuchtet, dann sollte alles im Lot sein. Auch solltet Ihr mal vor und nach einer Runde schauen wie es um Eure Haltung gestellt ist. Viele neigen dazu einen Buckel zu machen, oder gar eine hängende Schulter zu haben.

Aufrecht sollt Ihr über den Golfplatz gehen! 😉

Einen Tipp noch zum Thema Bag tragen. Sollte ein klasisches Tragebag zu groß sein, dann kann man sich auch mal bei den Pencil Bags, wie hier auf dem Foto umschauen. Das ist eine tolle Alternative für Reise und Winter. Bei diesem Bags muss man sich auf das Wesendliche einschränken und kann natürlich nicht alle Schläger mit auf die Runde nehmen. Alle Informationen, die ich Euch in diesem Beitrag zusammengestellt habe, sind meine persönlichen Erfahrungen nach 3 Jahren. Auch mein neues Bag hat bereits über 40 Löcher in den „Knochen“ und ich habe mich dieses mal für ein schwarzes, wasserdichtes Bag entschieden. Bevor ich damit auf die erste Runde gegangen bin, habe ich die Dichtheit unter der Dusche ausprobiert. Es hält stand! Natürlich stellt sich immer die Frage, wie sieht es nach 3 bis 4 Stunden Dauerregen aus? Aber sollte ich mal in diese Situation kommen, dann werde ich bestimmt davon berichten.

Ich möchte Euch für den Kauf eines wasserdichten Bags noch einen Tipp mit an die Hand geben. Gerade bei diesen Bags muss man vorsichtig sein. Die Schwachstellen dieser Variante sind die Reisverschlüsse. Da sollte man immer zusehen, dass die jeweilige Tasche nicht vollgepackt ist. Sobald sich dann der Reisverschluss spannt, werden die „Lippen“ und Nähte nach und nach undicht. Also auch hier ist weniger besser! Auch immer vorsichtig die Taschen verschließen, da sobald irgendwas eingeklemmt wird, der Reisverschluß undicht wird.

Ich hoffe die Tipps habe Euch weiter geholfen und natürlich würde ich mich freuen, wenn Ihr mir von Euren Erfahrungen mit Tragebags schreibt. Also jetzt kann die Golfsaison 2015 starten und in diesem Sinne wünsche ich Euch „ein schönes Spiel!“

Euer Stephan

 

 

 

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